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Krieg in Syrien Iran und Türkei setzen trotz Differenzen auf Kooperation

Der Iran hält fest am syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, die Türkei setzt auf einen Sturz des Regimes. Dennoch wollen die beiden Anrainer-Staaten des Syrien-Konflikts kooperieren – um des Friedens willen.

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Der türkische Premier Ahmet Davutoglu (l.) und sein iranischer Amtskollege Ishagh Dschahangiri haben in Teheran eine Kooperation im Syrien-Krieg vereinbart. Quelle: AP

Teheran Der Iran und die Türkei wollen sich trotz aller Differenzen im Syrien-Konflikt für Frieden und Stabilität in der Region einsetzen. Das stellten der iranische Vizeregierungschef Ishagh Dschahangiri und der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu am Samstag in Teheran klar.

Im Syrien-Konflikt zählt der Iran gemeinsam mit Russland und der libanesischen Hisbollah zu den letzten Stützen von Machthaber Baschar al-Assad. Die Türkei setzt dagegen auf den Sturz des Assad-Regimes.

Nach den Worten von Davutoglu haben beide Länder gemeinsame geopolitische Interessen und daran werde sich niemals etwas ändern. Die Türkei hat Davutoglu zufolge gezeigt, dass sie auch „in schlechten Zeiten“ stets zum Iran gehalten habe.

Davutoglu wollte am Samstagnachmittag auch mit Präsident Hassan Ruhani über die jüngsten Entwicklungen in Syrien beraten.

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