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NordkoreaKim Jong Un will Nukleararsenal „offensiv“ ausbauen

Der nordkoreanische Machthaber will auf das jüngste Manöver der USA und Südkoreas reagieren und mehr Atomwaffen produzieren. Die Lage auf der Halbinsel dürfte sich weiter zuspitzen. 11.04.2023 - 06:46 Uhr

Der nordkoreanische Herrscher plant einen weiteren Ausbau des Atomwaffenarsenals.

Foto: AP

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat einen weiteren Ausbau des Nuklearwaffenarsenals seines Landes angekündigt. Dieses werde auf „praktische und offensive“ Weise geschehen, sagte er bei einem Treffen mit führenden Militärvertretern Berichten von Staatsmedien vom Dienstag zufolge. Bei dem Treffen sollten demnach die Kriegsvorbereitungen des Landes angesichts von Militärübungen der Rivalen Nordkoreas besprochen werden.

In den vergangenen Wochen hatte Pjöngjang seine Waffentestaktivitäten noch gesteigert, während sich zugleich US-südkoreanische Militärübungen intensivierten. Nordkorea sieht gemeinsame Militärmanöver der USA mit regionalen Rivalen Pjöngjangs als Vorbereitungen für eine Invasion.

Kim habe die Angriffsvorbereitungen seines Landes für die Frontlinie überprüft, verschiedene Dokumente gesichtet und die Notwendigkeit betont, die nukleare Abschreckung „mit zunehmender Geschwindigkeit auf eine praktischere und offensivere“ Weise auszubauen, berichtete KCNA, ohne konkreter zu werden.

Kim und die Militärvertreter hätten die Sicherheitssituation auf der Koreanischen Halbinsel analysiert, „in der die US-Imperialisten und die (süd-) koreanischen Marionetten-Verräter immer unverhohlener in ihren Schritten für einen Aggressionskrieg werden“, hieß es weiter. Es seien Vorbereitungen für Vorschläge zu Militärschlägen erörtert worden, auf die der Feind nicht reagieren könne. Die südkoreanische Regierung reagierte zunächst nicht auf die kolportierten Äußerungen Kims.

Die USA und Südkorea hatten im März ihre größten gemeinsamen Militärübungen seit Jahren unternommen. KCNA erklärte, diese hätten einen umfassenden Krieg gegen Nordkorea simuliert. Seoul und Washington haben die Übungen als von defensiver Natur beschrieben und ihre Ausweitung als notwendige Reaktion auf zunehmende Bedrohungen aus Nordkorea.

AP
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