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UBS-StudieChina-Schwäche bremst Milliardärs-Wachstum

In Milliardärskreisen Fuß zu fassen, wird zunehmend schwierig – insbesondere für Chinesen. In Deutschland dagegen wächst die Zahl der Superreichen stetig. 05.12.2024 - 09:02 Uhr

Aktuell gibt es 2682 Milliardäre auf der Welt. 117 davon wohnen in Deutschland.

Foto: imago images

Die weltweite Zahl der Milliardäre stagnierte einer Studie zufolge in den vergangenen Jahren. Nach einem starken Wachstum ab 2015 erreichte der Wert 2021 mit 2686 einen Höhepunkt und entwickelte sich seitdem seitwärts, wie einer am Donnerstag veröffentlichten Erhebung der Schweizer Großbank UBS und des Beraters PwC zu entnehmen war. 2024 waren es 2682. Bremsend wirkte dabei vor allem die Entwicklung der früheren Wachstumslokomotive China. Alleine zwischen 2023 und 2024 sank der Anzahl der Superreichen in Festlandchina um 18 Prozent auf 427.

Die UBS verwies auf die Maßnahmen von Präsident Xi Jinping zur Bekämpfung der wachsenden Ungleichheit und das strengere regulatorische Umfeld. "Die immobilienorientierten Milliardäre in China haben sicherlich einen erheblichen Schlag einstecken müssen", erklärte UBS-Manager Benjamin Cavalli.

In Nordamerika kletterte die Zahl der Milliardäre dagegen weiter und erreichte 835. Treiber waren dabei Unternehmen aus dem Technologie- und dem Industriesektor. Mit 70,6 Milliarden Dollar kommen die globalen Tech-Milliardäre durchschnittlich auf die höchsten Vermögen. Das Gesamtvermögen aller in der Studie enthaltenen Milliardäre erreichte im laufenden Jahr rund 14 Billionen Dollar und übertrafen damit den bisherigen Rekordwert aus dem Jahr 2021.

Während die Zahl der Milliardäre in Österreich schrumpfte, legte sie in Deutschland auf 117 und in der Schweiz auf 85 zu. Die Schweiz habe wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Singapur und die USA in den letzten Jahren von Zuzügen von Milliardären profitiert. Seit 2020 würden die Milliardäre häufiger umziehen. "Steuerliche Entscheidungen sind nur ein Grund dafür", erklärte Cavalli. Milliardäre und Millionäre würden ihre Wohnsitze auch verlegen, weil sie an politisch stabileren Orten wohnen und Zugang zu einer guten medizinischen Versorgung haben wollten. "Die Covid-Situation hatte viele Auswirkungen, die einige dieser Umzüge ausgelöst haben, und die Schweiz ist sicherlich einer der Hauptnutznießer."

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