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Vor Gespräch mit TrumpDeutschland organisiert Ukraine-Gipfel für Mittwoch

Deutschland organisiert eine Videokonferenz europäischer Staats- und Regierungschefs, um sich vor einem Gespräch mit Trump abzustimmen. Auch der ukrainische Präsident Selenskyj soll teilnehmen. 11.08.2025 - 20:13 Uhr
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, r) sitzt mit Stefan Kornelius, Sprecher der Bundesregierung, bei einer Sommer-Pressekonferenz. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Deutschland organisiert für Mittwoch eine Videokonferenz europäischer Staats- und Regierungschefs zum Ukraine-Krieg, um die Haltung vor einem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump abzustimmen. Dies teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag in Berlin mit. An den Beratungen nimmt demnach auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teil. Danach sei eine Schalte mit Trump und Vizepräsident J.D. Vance geplant.

Am Freitag wollen Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin im US-Bundesstaat Alaska über eine mögliche Friedenslösung in dem seit rund dreieinhalb Jahren dauernden russischen Angriffskrieg verhandeln. Trump stellt das Treffen in Alaska als Versuch dar, einem Ende der Kämpfe näherzukommen. Er sprach in diesem Kontext von einem möglichen Gebietstausch zwischen der Ukraine und Russland. Die Ukraine lehnt Gebietsabtretungen strikt ab.

Themen der von der Bundesregierung ausgerichteten Videokonferenz sollen den Angaben zufolge Optionen zur Erhöhung des Drucks auf Russland, die Abfolge von Schritten in einem möglichen Friedensprozess sowie die Zukunft der von Russland besetzten Gebiete und Sicherheitsgarantien für die Ukraine sein.

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Dem Ablaufplan nach beraten am frühen Nachmittag zunächst die europäischen Partner mit Selenskyj. Zu dieser Gruppe gehören neben Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Polen auch Finnland sowie Vertreter der EU und der Nato.

Direkt im Anschluss ist die Schalte mit Trump und Vance geplant. Später am Nachmittag soll es ein weiteres virtuelles Treffen einer von Deutschland, Frankreich und Großbritannien geführten „Koalition der Willigen“ geben.

Vor dem Treffen mit Putin hat Trump klargestellt, dass die beiden kein Abkommen zum Ukraine-Krieg abschließen werden. „Ich werde keinen Deal machen“, sagte er bei einer Pressekonferenz in Washington am Montagabend und verwies darauf, dass dies nicht seine Aufgabe sei. Trump fügte hinzu, dass er gerne eine Waffenruhe sehen würde. „Ich möchte den besten Deal sehen, der für beide Seiten erzielt werden kann.“

Trump kündigte zudem an, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie europäische Staats- und Regierungschefs nach dem Alaska-Gipfel sofort über das Gespräch mit Putin zu informieren.

Lesen Sie auch: Der echte Dealmaker

rtr, dpa
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