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Wegen Falschaussage Trumps Ex-Wahlkampfberater muss in Haft

Wegen einer Falschaussage rund um die Russland-Ermittlungen gegen Donald Trump, muss sein Ex-Berater nun eine zweiwöchige Haftstrafe antreten.

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Ein Gericht in Washington hatte den 31-Jährigen im September zu der 14-tägigen Haftstrafe verurteilt. Quelle: Reuters

Washington Der frühere Berater des damaligen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump, George Papadopoulos, muss am Montag seine zweiwöchige Haftstrafe antreten - wegen einer Falschaussage rund um die Russland-Ermittlungen.

Mehrere US-Medien berichteten am Sonntag übereinstimmend, ein Bundesrichter habe Papadopoulos' Anliegen abgewiesen, seinen Haftantritt zu verschieben und den Ausgang eines anderen Verfahrens zur grundsätzlichen Zulässigkeit der Russland-Ermittlungen abzuwarten. Papadopoulos habe darauf gehofft, dass er am Ende womöglich von seiner Strafe verschont werden könnte. Der Richter wies die Forderung nach einem Aufschub aber zurück.

Ein Gericht in Washington hatte den 31-Jährigen im September zu der 14-tägigen Haftstrafe verurteilt, weil er bei Befragungen durch die US-Bundespolizei FBI falsche Angaben über Kontakte nach Russland gemacht hatte. Papadopoulos hatte sich im vergangenen Jahr einer Falschaussage schuldig bekannt und eingeräumt, er habe das FBI belogen.

Er hatte sich demnach - anders als zunächst behauptet - nach Eintritt in Trumps Team mit einem Professor mit Russland-Verbindung getroffen, um Material für eine Kampagne gegen Trumps damalige Wahlkampfrivalin Hillary Clinton zu erhalten.

Trump hatte sich von Papadopoulos distanziert und gesagt, dieser sei im Wahlkampf nur „ein Freiwilliger auf einem unteren Level“ gewesen. Als Präsidentschaftskandidat hatte Trump Papadopoulos dagegen noch als Teil seines Außenpolitik-Teams vorgestellt und ausdrücklich gelobt.

Trump geißelt die Russland-Ermittlungen regelmäßig als „Hexenjagd“. Ein FBI-Team des Sonderermittlers Robert Mueller untersucht, ob es im Wahlkampf Absprachen des Trump-Lagers mit Russland gegeben hat.

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