3 Minuten WiWo: Fisker-Insolvenz, Debatte um Lindners Haushalt: Ihr Update am Abend
Bereits Ende Februar warnte der Autobauer davor, dass das Geld knapp wird.
Foto: imago imagesGuten Abend aus der WiWo-Redaktion. Hier finden Sie wieder den kompakten Überblick über alles, was Sie heute wissen müssen, um im Bereich Wirtschaft auf dem Laufenden zu sein.
1. Was uns heute beschäftigt hat
- Die Elektroauto-Firma Fisker wollte Vorreiter Tesla Konkurrenz machen, doch daraus wurde nichts: Nun muss das Unternehmen Insolvenz anmelden. Woran der Herausforderer scheiterte.
- Am Bundesetat 2025 droht die angeschlagene Koalition zu zerbrechen. Linke und Liberale sind völlig über Kreuz. Doch Bundesfinanzminister Christian Lindner hat ein Ass im Ärmel.
- Im Streit ums Bürgergeld meldet sich Ökonom Marcel Fratzscher zu Wort. Sein Standpunkt ist klar: Populismus gefährde die Integration von Ukraine-Geflüchteten – und bringe den Deutschen keinerlei Vorteil.
- Zwar steigt die Stimmung in der Baubranche, doch die Zahl der Baugenehmigungen hält nicht Schritt, wie neue Zahlen zeigen. Jetzt reagieren die ersten Unternehmen.
- Beim Informellen Rat konnten sich die 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union nicht auf ein Personaltableau einigen. Denn der Wahlsieger EVP stellt unerwartet hohe Forderungen.
2. Was morgen wichtig wird
- Der Cum-Ex-Strafprozess gegen den Hamburger Bankier Christian Olearius geht weiter. Es ist möglicherweise der letzte Verhandlungstag: Die Staatsanwaltschaft hat wegen des schlechten Gesundheitszustandes des 82 Jahre alten Angeklagten eine Verfahrenseinstellung beantragt.
- Die EU-Kommission schlägt den EU-Jahreshaushalt für 2025 vor und präsentiert wirtschaftliche Empfehlungen für die EU-Länder. Über den Haushaltsentwurf müssen anschließend die EU-Staaten und das Europaparlament beraten.
3.Die steile These fürs After-Work-Event
Die Nato beglückwünscht Deutschland zum Erreichen seiner Ausgaben-Ziele bei der Verteidigung. Doch in Wahrheit bleibt die Rüstung eine finanzielle Großbaustelle, kommentiert WiWo-Redakteur Max Biederbeck.
4. Der Tiefgang des Tages
Wladimir Putin reist gerade erstmals seit zwei Jahrzehnten nach Nordkorea. Denn Russland braucht für den Krieg in der Ukraine immer mehr Raketen und Munition von Nordkoreas Diktator Kim Jong-un. Exklusive Satellitenbilder geben Einblicke in die geheime Wachstumsindustrie eines abgeschotteten Landes.
5. Diese Grafik sagt mehr als 1000 Worte
Geldanlage für den Nachwuchs ist heute so einfach wie nie. Wer für ein im Juli 2006 geborenes Kind über 18 Jahre hinweg jeweils das aktuelle Kindergeld in einen Sparplan auf einen MSCI-World-ETF gesteckt hätte, käme jetzt auf über 110.000 Euro Guthaben vor Steuern. Das entspricht rund elf Prozent Jahresrendite. Was Eltern und Großeltern tun sollten – und was nicht, erfahren Sie hier.
6. Das können Sie heute Abend für Ihr Geld tun
Angesichts der Rückkehr relativ hoher Zinsen setzen Anleger wieder mehr auf Cash- und Geldmarkt-Allokationen. Das Renditepotenzial dürfte in den kommenden Monaten jedoch sinken. Ist Bares also doch nicht Wahres?
7. Ihre Meinung ist gefragt
Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend. Schauen Sie sich gerne noch etwas bei uns um. Ansonsten bis morgen an dieser Stelle!