3 Minuten WiWo: Glyphosat-Drama, IWF-Prognose und Wasserknappheit: Ihr Update am Abend
Dunkle Wolken: Die deutsche Wirtschaft wird aus Sicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) in diesem Jahr um 0,3 Prozent schrumpfen. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild
Foto: dpaGuten Abend aus der WiWo-Redaktion. Hier finden Sie einen kompakten Überblick über alles, was Sie heute wissen müssen, um im Bereich Wirtschaft auf dem Laufenden zu sein. Kurz und knackig, mit Zitaten, Tiefgang, Nutzwert und vor allem dem ganz eigenen WiWo-Blick.
1. Was uns heute beschäftigt hat
- Der Weltwirtschaft geht es besser – aber das Wachstum ist schwach, viele Risiken bleiben. Für die deutsche Wirtschaft korrigierte der Währungsfonds seine Annahmen nach unten. Anders siehts ausgerechnet für Russland aus. Jetzt lesen
- Christian Lindner will ihn nicht. Olaf Scholz will ihn auch nicht. Aber fast alle anderen drängen: Der Industriestrompreis sorgt für neuen Streit – und erzeugt eine außergewöhnliche wirtschaftspolitische Aufladung. Jetzt lesen
- Die Glyphosat-Klagen haben die Ära von Bayer-Chef Werner Baumann verhagelt. Nun hat auch Nachfolger Bill Anderson sein Glyphosat-Drama: Bayer wird wohl 2,5 Milliarden Euro auf den Pflanzen-Wirkstoff abschreiben. Jetzt lesen
- Seit einem Monat verpasst der chinesische Außenminister Qin Gang einen wichtigen Termin nach dem anderen. Über sein Schicksal schwieg Peking – bis jetzt. Nun ist er sein Amt los. Jetzt lesen
+++ Schlusskurs: So lief es heute an der Börse +++ Dax: 16.211,59 (+0,13 Prozent) +++ Gewinner des Tages: Adidas (+3,8 Prozent) Verlierer des Tages: Pratt & Whitney (-7 Prozent)
2. Was morgen wichtig wird
- Die US-Notenbank Fed entscheidet über den weiteren Kurs der Geldpolitik inklusive der Höhe des Leitzinses.
- Bundeswirtschaftsminister Habeck besucht ThyssenKrupp Steel in Duisburg anlässlich der Besiegelung der Förderung durch die Bundesregierung.
- Im Rechtsstreit um die Produkt-Aufschriften „klimaneutral“ und „umweltneutral“ bei Eigenprodukten von dm, wird voraussichtlich ein Urteil fallen. Die Deutsche Umwelthilfe hatte die Drogeriemarktkette verklagt.
- Diese Unternehmen legen Zahlen für das zweite Quartal vor: Deutsche Bank, Porsche AG, Credit Suisse, Nissan, Puma u.a.
3. Die steile These fürs After-Work-Event
Die Nullzins-Banken spielen mit dem Feuer: Vor allem Sparkassen und Genossenschaftsbanken bieten auf Spareinlagen nach wie vor keine oder nur mickrige Zinsen. Sie setzen darauf, dass ihre Kunden zu faul sind, um den Anbieter zu wechseln. Das könnte sich rächen: Wer einmal weg ist, der kommt nicht wieder. Kommentar jetzt lesen
4. Der Tiefgang des Tages
Im verflixten siebten Jahr nach dem EU-Referendum leidet Großbritannien unter einem Brexit-Kater. Besonders groß ist die Ernüchterung ausgerechnet in einer Branche, die 2016 fast geschlossen für den EU-Austritt gestimmt hatte: den Fischern. London-Korrespondent Sascha Zastiral hat mit einem Betroffenen gesprochen. Jetzt lesen
5. Diese Grafik sagt mehr als 1000 Worte
Die Deutschen fürchten eine Wasserknappheit, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Wie real das Problem ist und was knappe Wassermengen für Unternehmen bedeuten, erklärt Hydrologe Dietrich Borchardt. Jetzt lesen
6. Das können Sie heute Abend für Ihr Geld tun
Börsenaltmeister Klaus Kaldemorgen und sein Co-Fondsmanager Christoph Schmidt erklären, warum sie eine Rezession erwarten, die Aktienquote ihres Mischfonds senken und den Hype um Techaktien kritisch sehen. Jetzt lesen
7. Ihre Meinung ist gefragt
Wir wünschen Ihnen einen anregenden Abend! Schauen Sie sich gerne noch etwas bei uns um. Ansonsten bis morgen an dieser Stelle.