3 Minuten WiWo: Israels Reservisten, Benkos Pleite-Reich und Scholz in Nahost: Ihr Update am Abend
Israels Verteidigungsminister Yoav Gallant
Foto: imago imagesGuten Abend aus der WiWo-Redaktion. Hier finden Sie einen kompakten Überblick über alles, was Sie heute wissen müssen, um im Bereich Wirtschaft auf dem Laufenden zu sein. Kurz und knackig, mit Zitaten, Tiefgang, Nutzwert und vor allem dem ganz eigenen WiWo-Blick.
1. Was uns heute beschäftigt hat
- Auch heute dominiert der Krieg im Nahen Osten den Tag: Israel mobilisiert mehr als 350.000 Reservisten – eine für das kleine Land erhebliche Zahl an jungen Menschen, die nun anderswo fehlen. Ausgerechnet viele Hoffnungsbranchen des Landes vermissen dadurch Arbeitskräfte.
- Krisen-Kanzler: Erst Tirana, dann Tel Aviv, danach Kairo – Olaf Scholz trifft binnen drei Tagen in drei Ländern auf gleich mehrere Konflikte. Eine Außenpolitik im Ausnahmezustand.
- Es lief schon besser für den österreichischen Unternehmer René Benko: Neben der Immobiliensparte seiner Signa-Gruppe kämpft auch der Handelsbereich mit Gegenwind. Vor allem bei Signa Sports United wird es jetzt eng.
- Pekings Belt and Road Initiative stößt auf Skepsis. Die Europäer wenden sich ab, der globale Süden hatte sich mehr erhofft. Beim Seidenstraßen-Forum sollen dennoch vor allem die Erfolge im Vordergrund stehen.
- Wird Bauen in Deutschland unbezahlbar? Der Trend zu steigenden Preisen hält an – viele Materialien haben sich im ersten Halbjahr weiter verteuert.
+++ Schlusskurs: So lief es heute an der Börse +++
2. Was morgen wichtig wird
- In den USA wählt das Repräsentantenhaus einen neuen Speaker. Im Rennen ist auch ein rechter Trump-Anhänger. Unser Korrespondent Julian Heißler wird hier auf wiwo.de berichten.
- Morgen startet die Frankfurter Buchmesse. Mit einem Interview mit Nina und Maximilian Hugendubel begleitet Volontärin Clara Thier den ersten Messetag.
3. Die steile These fürs After-Work-Event
Düstere Aussichten, die Korrespondentin Silke Wettach da kommentiert. Der Aufhänger? EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel eint die gegenseitige Abneigung. In Krisenzeiten wie diesen ist das fatal.
4. Der Tiefgang des Tages
An der Business School von Yoshito Hori in Tokio lernen Studenten etwas über KI, Robotik und nutzen ChatGPT. Hori erklärt, wieso KI kein guter Stratege ist – und warum die Studenten seine Lieblingsbücher lesen müssen.
5. Diese Grafik sagt mehr als 1000 Worte
Herbstzeit ist Infektionszeit: Erkältungen, Grippe und weiterhin auch Corona befallen Jüngere wie Ältere. Die Folgen: Arztpraxen füllen sich, Menschen werden krankgeschrieben, Arzneimittel können wieder knapp werden. Unsere Grafik zeigt, dass fehlender Schutz auch auf lange Sicht negative ökonomische Folgen hat.
6. Das können Sie heute Abend für Ihr Geld tun
Die Aktien der Techgiganten sind in ETFs und Fonds zu stark vertreten. Das kann schnell zum Problem für Anleger werden. Wer Risiken streuen will, muss aktiv werden.
7. Ihre Meinung ist gefragt
Wir wünschen Ihnen einen anregenden Abend. Schauen Sie sich gerne noch etwas bei uns um. Ansonsten bis morgen!