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Bürgerkrieg Merkel will einheitliche europäische Haltung zur Libyenkrise

Angela Merkel will für eine einheitliche Haltung der EU-Staaten in der Libyenkrise kämpfen. Gerade Frankreich und Italien erschweren das bisher.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei einem Besuch in Burkina Faso eingeräumt, dass Deutschland mitverantwortlich für die Lage in Libyen ist. Quelle: AP

Ouagadougou, Gao Kanzlerin Angela Merkel will sich in der EU intensiv für eine einheitliche Haltung zur angestrebten politischen Lösung in der Libyenkrise einsetzen. Deutschland habe nach der damaligen Enthaltung als nichtständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat Mitverantwortung für die derzeitige Lage in Libyen, sagte Merkel am Donnerstag bei einem Besuch der Universität Ouaga I in Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos.

Sie werde ihren Beitrag dazu leisten, dass etwa Frankreich und Italien zu einer einheitlichen Haltung fänden und Europa nicht mehr mit zwei verschiedenen Positionen bei der Lösung der Libyenkrise auftrete. Merkel betonte zugleich, für ein Ende der Krise werde auch ein Beitrag der Afrikanischen Union (AU) notwendig sein. 

In Libyen konkurrieren zwei Regierungen und Milizen um die Macht. Truppen des Generals Chalifa Haftar hatten kürzlich eine Offensive auf Tripolis begonnen, wo die international anerkannte Regierung von Fajis al-Sarradsch ihren Sitz hat. Haftar gibt den Angriff als Offensive gegen Terrororganisationen aus. Unterstützt wird er von Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Saudi-Arabien, Russland und auch Frankreich.

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