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Kriselnde StahlsparteWüst warnt Gabriel vor falschen Hoffnungen bei ThyssenKrupp

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst erwartet vom neuen Aufsichtsratschef des bedrohten Unternehmens „einen belastbaren Plan und ein ernsthaftes eigenes Engagement“.Daniel Goffart 23.04.2022 - 09:00 Uhr
Foto: dpa

Mit Blick auf die Krise beim Traditionskonzern ThyssenKrupp hat NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) das Engagement des früheren SPD-Vorsitzenden und Bundeswirtschaftsministers Sigmar Gabriel im Aufsichtsrat der Firma begrüßt, zugleich aber die Erwartungen gedämpft.

„Es ist sicher gut, in dieser Situation einen profunden Kenner der Politik in den Aufsichtsrat der Stahlsparte von Thyssenkrupp zu holen“, sagte Wüst in einem Interview mit der „WirtschaftsWoche“. Die „Transformation zum grünen Stahl ist schon für sich genommen eine gewaltige Aufgabe“, meinte der CDU-Politiker. „Sie ist existenziell für unseren Wirtschaftsstandort“.

Mit Blick auf die bedrohten Arbeitsplätze stellte Wüst die Unterstützung der Landesregierung in Aussicht. Man werde „alle Möglichkeiten nutzen, um diese für den ganzen Standort wichtige Schlüsselindustrie Stahl in NRW und in Deutschland zu halten“, betonte er. Allerdings müsse der Konzern seinen Teil beitragen. „Dafür erwarte ich von einer Konzernführung einen belastbaren Plan und ein ernsthaftes eigenes Engagement.“ Man müsse „zwischen Hilfe in Notlagen, technologischen Übergängen und Dauersubvention unterscheiden“, mahnte Wüst. „Entscheidend wird sein, dass wir das unverrückbare Ziel der Klimaneutralität in einem Ordnungsrahmen erreichen, der unsere Unternehmen exportfähig hält. Das ist wirksamer und wichtiger als jede Unterstützung durch den Staat.“

Hendrik Wüst

„Wir könnten schon lange viel schneller sein“

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst über den Weiterbetrieb von Atom- und Kohlekraftwerken, zu lange Planungsverfahren und die Zeitenwende in der Schlüsselindustrie Stahl.

von Beat Balzli und Daniel Goffart

Lesen Sie hier das vollständige Interview: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst über den Weiterbetrieb von Atom- und Kohlekraftwerken, zu lange Planungsverfahren und die Zeitenwende in der Schlüsselindustrie Stahl.

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