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Nach Ausschreitungen in Hamburg Polizei startet wegen Hamburger G20-Krawallen Durchsuchungen in vier europäischen Ländern

Fast ein Jahr ist der G20-Gipfel und die damit verbundenen Krawalle in Hamburg her. Die Polizei hat nun mit Durchsuchungen im Ausland begonnen.

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Die Sonderkommission „Schwarzer Block“ der Polizei Hamburg hat mit Durchsuchungen im europäische Ausland begonnen. Quelle: dpa

Hamburg Knapp elf Monate nach den schweren Krawallen beim G20-Gipfel in Hamburg hat die Polizei am frühen Dienstagmorgen mit Durchsuchungen in Italien, Spanien, Frankreich und der Schweiz begonnen. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Hamburg mitteilten, werden die Ermittler der Sonderkommission „Schwarzer Block“ bei der Suche nach Verdächtigen von zahlreichen Polizeidienststellen sowie der europäischen Behörde Eurojust mit Sitz in Den Haag unterstützt.

Es gehe vor allem um die damaligen Ausschreitungen in der Hamburger Elbchaussee, erklärten die Behörden. In Frankreich fahnden die Ermittler in diesem Zusammenhang auch nach einem Mann, für den die Staatsanwaltschaft Hamburg einen EU-Haftbefehl erwirkt hat. Als erstes hatte der NDR über die Aktion berichtet. Das Gipfeltreffen der wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt im Juli 2017 war von massiven Ausschreitungen überschattet.

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