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Neue Studie OECD fordert mehr Regierungseinsatz bei Digitalisierung

Die OECD ruft Regierungen dazu auf, mehr Geld in Bildung und Digitalisierung zu investieren und die Menschen beim digitalen Wandel mitzunehmen.

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OECD fordert mehr Anstrengung in puncto Digitalisierung. Quelle: dpa

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) fordert mehr Anstrengungen der Regierungen, um alle Menschen beim digitalen Wandel mitzunehmen. "Die Digitalisierung schreitet in den verschiedenen Ländern, Unternehmen und Haushalten mit unterschiedlicher Geschwindigkeit voran, so dass nicht alle Menschen in gleichem Maße von ihr profitieren", sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurria am Mittwoch bei der Vorstellung des "Digital Economy Outlook 2017" in Paris. Bürger und Unternehmen müssten auf die digitale Welt von morgen vorbereitet werden, indem möglichst vielen der Zugang zu digitalen Technologien ermöglicht werde. Zudem müssten sie die Fähigkeiten vermittelt bekommen, um die Technik umfassend zu nutzen.

Die Industriestaaten-Organisation spricht sich daher dafür auch, dass Staaten mehr in Bildung investieren und moderne Technologien wie Big Data-Analysen gezielt in kleinen und mittelgroßen Unternehmen fördern.

Die Studie zeigt unter anderem, wie sich vor allem ältere Menschen mit niedrigem Bildungsstand bei der Digitalisierung schwertun. So liegt der Anteil der Internetnutzer unter den 55- bis 74-Jährigen in Deutschland bei 74 Prozent. Der OECD-Durchschnitt liegt mit 63 Prozent deutlich darunter. Allerdings nutzten in Deutschland nur 51 Prozent der älteren Menschen mit niedriger Qualifikation das Internet. Bei Menschen gleichen Alters mit höherer Bildung seien es dagegen 91 Prozent.

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