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UngeimpfteWelche medizinischen Gründe sprechen gegen eine Corona-Impfung?

Neben den Impfgegnern befinden sich unter den Ungeimpften auch die, die sich nicht impfen lassen dürfen. Diese gesundheitlichen Gründe sprechen dagegen.Sina Osterholt 29.11.2021 - 02:00 Uhr

Bei bestimmten Erkrankungen ist von der Corona-Impfung abzuraten.


Foto: imago images/ZUMA Wire

Die Coronazahlen in Deutschland steigen enorm. Noch sind mehr als 15 Millionen Erwachsene nicht gegen das Coronavirus geimpft. Viele Ungeimpfte bleiben einfach nur skeptisch – andere hingegen wollen es aus gesundheitlichen Gründen nicht. In manchen Fällen mag eine Corona-Impfung tatsächlich nicht sinnvoll sein. 

Folgende Erkrankungen gelten jedoch nicht als Kontraindikatoren:

  • Krebserkrankungen, rheumatologische Erkrankungen
  • Allergien
  • banale Infekte, auch wenn sie mit subfebrilen Temperaturen (≤ 38,5 °C) einhergehen
  • Blutungsneigung/Einnahme von Gerinnungsmedikamenten
  • Behandlung mit Antibiotika oder Kortikosteroiden oder lokal angewendeten steroidhaltigen Präparaten
  • Chronische Erkrankungen wie Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen oder Nierenerkrankungen
  • Neurologische Erkrankungen wie die Multiple Sklerose

Nach Einschätzung des RKI können nur sehr wenige Personen aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden. Oft dürfen diejenigen, die mit einem der beiden Impfstofftypen mRNA oder Vektor nicht impfbar sind, mit dem jeweils anderen geimpft werden.

Der Vektor-Impfstoff Astrazeneca hat außerdem zwei weitere Kontraindikationen: ein Thrombose-mit-Thrombozytopenie-Syndrom (TTS) oder ein Kapillarlecksyndrom. Beides sind äußerst seltene Vorerkrankungen. Dann können alternativ mRNA-Impfstoffe verwendet werden.

Nicht nur Vorerkrankungen, sondern auch das Alter kann ein Grund dafür sein, dass nicht geimpft werden darf. Kinder unter 12 Jahren können aktuell nicht geimpft werden. Für sie ist bisher kein Impfstoff zugelassen. Die Zulassung der europäischen Zulassungsbehörde EMA liegt noch nicht vor. Es gibt aber auch vorübergehende Kontraindikationen, wie Fieber über 38 Grad Celsius. Sobald Sie aber wieder gesund sind, können Sie sich auch impfen lassen

Einige können zwar geimpft werden, die Impfung bei ihnen ist aber oft weniger wirksam. Beispielsweise Personen mit Immundefizienz. Das bedeutet aber nicht, dass keine dieser Personen auf die Impfung anspricht. Selbst bei Krebspatienten unter bestimmten Chemotherapien oder Organtransplantierten ist die Wirkung der Impfung unterschiedlich.


Weitere relevante Fragen zur Corona-Impfung:

Viele fürchten mehr Komplikationen durch Corona-Impfungen bei Immundefizienz. Trotzdem ist die Impfung dieser Patienten besonders wichtig, da sie ein erhöhtes Risiko für schwere Corona-Verläufe haben. Deshalb wird in diesen Fällen meist besonders zu einer Impfung geraten.

Mehr zum Thema: So unterscheiden sich die Corona-Impfstoffe.


Quelle: Robert-Koch-Institut

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