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Präzedenzfall GrammerDas große Zittern der Autoindustrie

Heute entscheidet sich die Zukunft von Grammer: Bleibt der Zulieferer eigenständig oder übernimmt die Familie Hastor die Macht? Die Autobauer zittern, denn auch an anderen Stellen bröckelt das Machtgefüge der Branche. 24.05.2017 - 09:46 Uhr

Grammer ist in der Autobranche bei einigen Bauteilen unersetzlich geworden.

Foto: dpa

Warum schaut die Autobranche auf den Machtkampf bei Grammer?

Bisher wirkte das Machtgefüge in der Autobranche zementiert: Wenige große Hersteller stehen einer Menge kleiner Zulieferer gegenüber und können ihnen mit ihrer Einkaufsmacht die Bedingungen diktieren. Doch bereits 2016 begann sich das Verhältnis zu ändern, als die Prevent-Gruppe im Streit mit Volkswagen die Lieferung von Getriebegehäusen und Sitzbezügen einstellte und die Produktion bei den Wolfsburgern teilweise lahmlegte.

Nun folgt der nächste Streich: Die bosnische Unternehmerfamilie Hastor, zu der Prevent gehört, hat sich ein neues Ziel gesucht: Sie will den bayerischen Zulieferer Grammer unter ihre Kontrolle bringen. Das lässt die Alarmglocken in der Branche schrillen. Denn alle großen Autobauer, darunter VW, BMW und Daimler, beziehen ihre Kopfstützen von Grammer. Die Amberger Firma stemmt sich mit aller Kraft gegen die Übernahme.

Wie ist der Zulieferer-Streit bei VW ausgegangen?

VW erklärte, mindestens sechs Jahre weiter mit Prevent zusammenzuarbeiten, um das Kriegsbeil zu begraben. Im Gegenzug durften die Wolfsburger sich einen weiteren Lieferanten für Getriebe-Gussteile suchen. „Die Automobilindustrie will auf jeden Fall verhindern, dass sich so etwas wiederholt“, sagt Autoprofessor Stefan Bratzel, der das Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach leitet. Nicht nur deshalb schätzen einige Experten, dass Volkswagen Prevent nach der zugesicherten Laufzeit vom Hof jagen wird. Auch bei anderen Autobauern werden die Hastors zunehmend kritisch beäugt.

Die weltweit größten Autozulieferer
Faurecia (Frankreich)Umsatz 2016: 18,711 Milliarden Euro Umsatz 2015: 18,770 Milliarden EuroVeränderung: -0,3 ProzentHauptprodukte: Sitze und InnenausstattungQuelle: Berylls Strategy Advisors, Stand: Juni 2017
Michelin (Frankreich)Umsatz 2016: 20,907 Milliarden EuroUmsatz 2015: 21,199 Milliarden EuroVeränderung: -1,4 ProzentHauptprodukte: Reifen
Bridgestone-Firestone (Japan)Umsatz 2016: 22,485 Milliarden Euro Umsatz 2015: 24,094 Milliarden EuroVeränderung: -6,7 ProzentHauptprodukte: Reifen
Aisin (Japan)Umsatz 2016: 27,977 Milliarden Euro Umsatz 2015: 24,133 Milliarden EuroVeränderung: +15,9 ProzentHauptprodukte: Getriebe, Bremssysteme, Karosserie- und Motorenteile
Hyundai Mobis (Südkorea)Umsatz 2016: 30,227 Milliarden Euro Umsatz 2015: 28,096 Milliarden EuroVeränderung: +7,6 ProzentHauptprodukte: Cockpit-, Frontend- und Chassismodule
ZF Friedrichshafen (Deutschland)Umsatz 2016: 32,353 Milliarden Euro Umsatz 2015: 27,113 Milliarden EuroVeränderung: +19,3 ProzentHauptprodukte: Fahrwerks- und Antriebssysteme, Elektronik/Software
Magna (Kanada)Umsatz 2016: 34,587 Milliarden Euro Umsatz 2015: 29,408 Milliarden EuroVeränderung: +17,6 ProzentHauptprodukte: Karosserie & Fahrwerksysteme, Exterieur-Ausstattungen
Denso (Japan)Umsatz 2016: 36,301 Milliarden Euro Umsatz 2015: 34,299 Milliarden EuroVeränderung: +5,8 ProzentHauptprodukte: Klimasysteme, Motorsteuerung, Human-Machine-Interface
Continental (Deutschland)Umsatz 2016: 40,550 Milliarden EuroUmsatz 2015: 39,232 Milliarden EuroVeränderung: +3,4 ProzentHauptprodukte: Brems-, Fahrwerk- und Sicherheitssysteme, Reifen
Bosch (Deutschland)Umsatz 2016: 43.936 Milliarden EuroUmsatz 2015: 41,657 Milliarden EuroVeränderung: +5,5 ProzentHauptprodukte: Antriebs-, Sicherheits- und Komfortsysteme

Das bekommt auch Grammer zu spüren. „Im ersten Quartal haben sich unsere Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum halbiert. Uns fehlen im ersten Quartal Aufträge im Wert von 300 Millionen Euro über die gesamte Produktlaufzeit“, sagte Aufsichtsratschef Klaus Probst der WirtschaftsWoche. Grund für den Auftragsrückgang sollen die Aktienkäufe von Investmentgesellschaften sein, die Mitgliedern der Familie Hastor zuzurechnen sind. Nach Ansicht von Probst gefährdet der Angriff der Familie Hastor die Existenz des Unternehmens.

Warum hat Grammer eine solche Bedeutung in der Branche?

Grammer ist bei einigen Teilen der einzige Lieferant. So kommen die Mittelkonsolen einiger Modelle aus deutscher Produktion nur von Grammer – diesen Bezug von nur einem Lieferanten nennt man „Single Sourcing“. Bei anderen Bauteilen, etwa Kopfstützen, ist Grammer ebenfalls ein wichtiger Lieferant, jedoch nicht der einzige: Hier gibt es mit Adient, Faurecia und Lear auch andere Bezugsquellen.

In Sarajevo, der Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina, leben eine halbe Million Menschen. Die bosnische Unternehmerfamilie Hastor hat dort den Hauptsitz ihres Technologiekonzerns ASA Prevent Group angesiedelt. Der zweite wichtige Firmensitz ist in Wolfsburg.

Foto: Jasmin Brutus

Die Firmenzentrale von ASA Prevent in Sarajevo. Die Prevent-Gruppe beschäftigt rund 12.000 Mitarbeiter in 16 Ländern, etwa 6.500 davon in Bosnien. Die enge Zusammenarbeit mit VW hat sie groß gemacht. Prevent ist der größte private Arbeitgeber und Exporteur Bosnien-Herzegowinas.

Foto: Jasmin Brutus

Volkswagen-Werbung in den Straßen von Sarajevo. Als VW-Importeur kontrollierte der Hastor-Clan bis 2015 große Teile des bosnischen Automarkts, dann übernahm der VW-Konzern den Autovertrieb in der Region selbst. Die gute Beziehung zwischen VW und dem Hastor-Clan hat darunter gelitten.

Foto: Jasmin Brutus

Prevent stellt neben Auto-Teilen auch Stoffe her. In einem Flagship-Store in Sarajevo, genannt Prevent Labs, verkaufen die Hastors Designer-Mode, mutig dekoriert mit einem Autositz als Hinweis auf die Firmenhistorie.

Foto: Jasmin Brutus

Firmenpatriarch Nijaz Hastor und Gattin Mirsada sind Sponsoren und regelmäßige Besucher des Sarajevo Film Festival, zu dem alljährlich auch Hollywood-Stars wie Brad Pitt und Robert De Niro kommen.

Foto: Jasmin Brutus

Gewandet in Blau, der Farbe des Prevent-Firmenlogos, sprechen Nijaz und Mirsada Hastor mit dem Direktor des Sarajevo Film Festivals 2015, Misrad Purivatra.

Foto: Jasmin Brutus

Gut 100 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Sarajewo liegt der Ort Gorazde, wo Prevent eine Fabrik unterhält. Etwas außerhalb von Gorazde, im Dörfchen Hladila, wurde der Prevent-Gründer Nijaz Hastor 1950 geboren.

Foto: Jasmin Brutus

Prevent-Gründer Hastor baute die Moschee in seinem Heimatdorf Hladila wieder auf. Sie war im jugoslawischen Bürgerkrieg zerstört worden.

Foto: Jasmin Brutus

In seinem Elternhaus in Hladila wuchs Prevent-Gründer Nijaz Hastor in den 50er- und 60er-Jahren als eines von sechs Geschwistern auf – ohne Strom und ohne fließendes Wasser. Heute gehört er zu den reichsten Bosniern. „Er hat das Brot der Armut gegessen - wir hatten keine andere Wahl, als etwas aus uns zu machen“, sagt ein früherer Mitschüler über ihn.

Foto: Jasmin Brutus

Hladila liegt am Gebirgsfluss Drina in den Bergen östlich von Sarajevo. Ganze 54 Einwohner hat der Heimatort von Prevent-Gründer Hastor.

Foto: Jasmin Brutus

Zwei Millionen Flüchtlinge und 100.000 Tote sind die Bilanz des Bosnienkriegs. Nijaz Hastors Heimatdorf Hladila lag unweit der Frontlinie. Während er in Wolfsburg lebte, harrte ein Teil der Familie unter Beschuss im belagerten Gorazde aus. Nijaz Hastors Bruder Agan fiel dem Krieg zum Opfer.

Foto: Jasmin Brutus

In dem Haus mit dem Dach in Prevent-Blau lebte Nijaz Hastors Bruder, bevor er starb. Jetzt wird es von seiner Schwägerin und ihrem Sohn genutzt.

Foto: Jasmin Brutus

„Zum Glück gibt es noch Menschen wie Nijaz Hastor“, sagt die 77-jährige Dzefa Kadric, „ohne ihn hätten wir hier nicht einmal fließendes Wasser“. Nijaz Hastor hat die Wasserleitungen und Brunnen im Ort gespendet. Die Enkelin von Dzefa Kadric ist Stipendiatin der Hastor-Stiftung, die über 1700 Schüler und Studenten finanziell unterstützt.

Foto: Jasmin Brutus

Bei Unternehmen wie Grammer ist die Abhängigkeit also sehr hoch – aber das System funktioniert, solange sich alle daran halten. Bisher können die großen Hersteller wegen der Stückzahlen, die sie abnehmen, Lieferanten zu Zugeständnissen zwingen. Forderungen nach Preisabschlägen von mehr als fünf Prozent sind in der Branche nicht selten. Die Autokonzerne können so ihren Spardruck auf die Zulieferer abwälzen und sichern damit ihre Gewinne. Lediglich große Lieferanten wie Bosch, Continental oder ZF Friedrichshafen können dem Preisdruck etwas entgegensetzen, weil sie ganze Systeme vom Antriebsstrang über die Innenausstattung bis hin zur Fahrzeugelektronik anbieten. Kleinere Lieferanten dagegen sind meist auf bestimmte Bauteile spezialisiert, ihre Rendite oft niedriger. Die Produktion ist heute allerdings so sehr auf Effizienz optimiert, dass nur ein Zulieferer im Zweifelsfall die Golf-Produktion bei VW still legen kann – wie 2016 geschehen.

Machtkampf bei Grammer

Was bei der Hauptversammlung passieren kann

von Kevin Knitterscheidt

Wo liegt das Risiko?

Für die Autobauer wäre ein Lieferant von der Größe wie Grammer unter der Kontrolle von Prevent ein Risiko, wenn er sich künftig ihren Preisforderungen entgegenstellt. Trotz Alternativen können die Einkaufschefs große Stückzahlen nicht einfach woanders bestellen, die Vorlaufzeiten liegen bei mehreren Monaten. Bis ein anderer die Teile liefern könnte, würde es mehr als zwei Jahre dauern. Genau darauf könnte Prevent setzen.

In den vergangenen Jahren hat die Familie Hastor ein kaum durchschaubares Imperium aufgebaut, zu dem zahlreiche Beteiligungen aus unterschiedlichen Branchen gehören. „Prevent guckt sich immer am Markt um, was interessant wäre“, sagte ein Insider des weit verzweigten Firmenimperiums der Nachrichtenagentur Reuters. Auf Grammer sei man aufmerksam geworden, weil die Prevent-Tochter Car Trim auf Bezüge für Autositze und Kopfstützen spezialisiert sei. Mit dem Fokus auf solche Schlüssellieferanten könnten die Hastors einen neuen Big Player aufbauen, der sich nicht mehr an das etablierte Machtgefüge halten müsste – und genau das wollen die Autobauer verhindern.

Autoteile, Yachten und Designermode

Die Familie Hastor hat unter dem Dach der Prevent-Gruppe ein Firmenimperium* aufgebaut. Über Investmentholdings ist sie am Autozulieferer Grammer und am Küchenbauer Alno beteiligt. Foto: WirtschaftsWoche

Gibt es noch weitere Zulieferer, von denen die Autobranche derart abhängig ist?

Ja. Im Prinzip jeder Zulieferer, der alleiniger Lieferant für ein Teil ist. So kann auch ein Hersteller von Mittelkonsolen oder Gussteilen plötzlich sehr wichtig werden.

Ein bekanntes Beispiel ist etwa die Firma Kiekert aus Heiligenhaus, die quasi für alle deutschen Autobauer die Schlüssel und Schließsysteme herstellt. 1998 legte ein Lieferstreit mit Ford die Produktion in Köln lahm – tausende Fahrzeuge standen fertig, aber eben ohne Türschlösser auf dem Hof.

In vielen dieser Schlüssel stecken Chips von NXP Semiconductors aus den Niederlanden. So stand NXP im vergangenen Jahr im Blickpunkt, als IT-Experten eine Sicherheitslücke in älteren Chips des Herstellers aufdeckten – wegen der großen Verbreitung waren Millionen Fahrzeuge verschiedenster Hersteller betroffen. Die Liste ließe sich lange fortsetzen – mal ist es ein Spezialist für Türdichtungen, mal von Verkleidungen, der wegen eines bewussten Streiks oder eines Unfalls die Produktion lahm legen kann. Bei Porsche fehlten zum Beispiel 2016 über mehrere Wochen die Displays für das Navigationssystem in den Baureihen Macan und Cayenne.

Macan und Cayenne

Porsche hat Lieferprobleme bei SUV-Modellen

Auch in anderen Bereichen deuten sich keine Monopole, aber zumindest Oligopole ab: Die Batteriezellen für Elektroautos kommen vor allem von drei asiatischen Herstellern – Samsung, Panasonic und LG Chem. Nur die wenigsten Unternehmen fertigen ihre Zellen selbst, und selbst dann sitzt im Falle von Tesla und seiner Gigafactory Panasonic als Partner mit im Boot.

Familie Hastor

Die Rebellen vom Balkan

von Martin Seiwert und Annina Reimann

Warum kaufen die Autobauer nicht einfach Teile von mehreren Zulieferern?

Weil es teurer ist. Beim „Single Sourcing“ können die Entwicklungskosten auf den Zulieferer abgewälzt werden. Zudem wird es im Einkauf für den Autobauer billiger, wenn er höhere Stückzahlen mit Mengenrabatt kaufen kann. Eine Bestellung über 200.000 Teile ist günstiger als zwei Mal 100.000 Teile zu ordern. Doch darin liegt auch ein Risiko. „Die Einsparungen gegenüber einer Dual-Source-Lösung werden im Schadensfall sofort aufgebraucht“, sagte Marc Staudenmayer, Deutschland-Geschäftsführer der Strategieberatung Advancy, im vergangenen Jahr während des Zulieferer-Streits bei VW.

Was haben die Hastors mit Grammer vor?

Das liegt im Dunkeln. Ihre Vertreter äußern sich nur selten öffentlich. Die Bosnier hielten zuletzt über die Investmentfirmen Cascade und Halog mehr als 20 Prozent an dem Hersteller von Kopfstützen, Armlehnen und Mittelkonsolen. Ziel sei, die Profitabilität zu steigern, sagte ein Insider des weit verzweigten Firmenimperiums der Nachrichtenagentur Reuters. „Bei der Rendite von Grammer hapert es.“

Zuletzt erwirtschaftete die Firma eine operative Marge von 4,9 Prozent. Damit rangiert Grammer nach Ansicht von Prevent hinter vergleichbaren Unternehmen. Die Bayern selbst halten dagegen, die vergleichbare Konkurrenz komme im Schnitt lediglich auf 4,7 Prozent. Der Prevent-Insider verwies etwa auf den Zulieferer Dräxlmaier, der Renditen um die sieben Prozent erziele. Das Unternehmen aus Vilsbiburg selbst macht dazu keine Angaben. Grammer peilt eine Marge in dieser Höhe bis 2021 an. Zum Vergleich: Der Dax-Konzern Continental erzielt mehr als zehn Prozent Rendite.

Warum machen die Autobauer ihre Zulieferer nicht mehr zu Partnern, wenn sie so sehr von ihnen abhängen?

Bei den großen System-Zulieferern, wie etwa Bosch oder Continental, ist das teilweise schon geschehen, weil die Vorteile für die Autobauer hier überwiegen. Bei den kleineren Komponenten-Zulieferern ist das Interesse aber gering, etwas an dem etablierten System zu ändern. Denn die Autobranche steht mit den Megatrends wie dem Autonomen Fahren, Elektroantrieben und Mobilitätsdiensten sowie den ganzen Abgas-Diskussionen und Benziner und Diesel gehörig unter Druck – dann soll wenigstens der „klassische“ Autobau keine teuren Probleme machen.

An welchen Fronten kommen Probleme auf die Autobauer zu?

Akut ist die Lage bei der Diskussion um Abgaswerte und Fahrverbote. Gibt es hier keine rasche Lösung, drohen den Autobauern hier kräftige Einbußen: Die Unsicherheit bei den privaten Autokäufern ist hoch. Lohnt sich jetzt noch der Kauf eines vermeintlich sauberen Euro-6-Diesels oder wird auch der bald aus den Städten ausgesperrt? Was passiert in der neu entflammten Diskussion um Feinstaubwerte bei einigen Benzinern? Bei den für den Absatz wichtigen Firmenwagen ist kaum eine Zurückhaltung zu spüren, allerdings lauert auch hier ein Risiko: Die meisten Dienstwagen sind geleast und stehen nach zwei oder drei Jahren als Leasingrückläufer wieder bei den Händlern – je nachdem, wie sich die Diskussion entwickelt, womöglich als kaum verkäuflicher Wagen mit zu hohem Abgasausstoß.

Was droht bei den Megatrends?

Ganz einfach: Dass die Autobauer den Anschluss verlieren. Tesla hat vorgemacht, wie ein neues Unternehmen den Großkonzernen gefährlich werden kann. Auch Firmen aus China haben erkannt, dass sie den Vorsprung der europäischen Autobauer beim Verbrennungsmotor nicht aufholen können. Sie setzen schon jetzt vermehrt auf die Elektromobilität, während die Autokonzerne noch an ihren funktionierenden Modellen festhalten. Auch bei den Mobilitätsdiensten können sich andere, branchenfremden Player zwischen den Kunden und den Autobauer drängen. Müssen Sie unbedingt den Mobilitätsdienst von Daimler oder Volkswagen nutzen, wenn es auch Uber, Google oder Apple sein kann?

ses, rtr, dpa
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