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LuftverkehrLufthansa bestellt wieder kleine Boeing-Jets

Die Lufthansa hat bei Boing 40 Maschinen des Typs 737-8 Max bestellt und sich eine Option auf 60 weitere gesichert. Doch auch Airbus geht nicht leer aus. 19.12.2023 - 14:23 Uhr Quelle: dpa
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Erstmals seit Jahren hat die Lufthansa wieder Kurz- und Mittelstreckenjets beim US-Hersteller Boeing bestellt. Zusätzlich zu 40 fest georderten Maschinen des Typs 737-8 Max sicherte sich der Konzern die Optionen auf weitere 60 Maschinen der Amerikaner, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Seit 1968 hatte Lufthansa zu den Großkunden der 737, des meistgebauten Jets der Welt, gehört, die vorerst letzte Maschine dann aber im Jahr 2016 ausgemustert und stattdessen auf den kürzeren Strecken eine reine Airbus-Flotte betrieben. Laut Boeing hatte Lufthansa letztmals 1995 eine neue 737 erhalten. Auf der Langstrecke kamen immer Flugzeuge beider Hersteller zum Einsatz.

Beim Dauerlieferanten Airbus bestellte Lufthansa 40 Jets vom kleineren Typ A220 mit 148 Sitzplätzen, die ab 2026 vor allem bei der neu gegründeten Gesellschaft City Airlines in München und Frankfurt eingesetzt werden sollen. Lufthansa sicherte sich weitere 20 Optionen auf die A220 und 40 Optionen auf ihren Standard-Jet A320. Sämtliche fest bestellten Flugzeuge zusammen haben laut Mitteilung einen Listenpreis von rund neun Milliarden Dollar, wobei allerdings deutliche Preisnachlässe bei Großbestellungen üblich sind.

Flotten-Vorstand Detlef Kayser begründete die Kehrtwende bei der ab 2027 eingeplanten Boeing mit künftig höherer Flexibilität bei Flugzeugbestellungen. Konzernchef Carsten Spohr sprach in einer Boeing-Mitteilung von einer guten strategischen Entscheidung.

Das Modell 737 Max hatte einen schwierigen Start mit zwei schweren Abstürzen in den Jahren 2018 und 2019. Die Sicherheitsmängel wurden nach einem zwischenzeitlichen Produktionsstopp behoben. Die Flugzeuge werden bei anderen Konzerngesellschaften außerhalb der Marken Lufthansa und Swiss eingeplant.

Lesen Sie auch: Warum Spohr seine Lieblingstochter nun doch behalten will

dpa
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