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SportartikelPuma plant Sparprogramm – Gewinn tritt auf der Stelle

Trotz steigender Umsätze kämpft Puma mit stagnierenden Gewinnen – nun soll ein Effizienzprogramm die Wende bringen. 22.01.2025 - 20:55 Uhr

Beim Sportartikelhersteller Puma tritt der Gewinn trotz Umsatzzuwächsen auf der Stelle. Vorstandschef Arne Freundt will deshalb ein Effizienzprogramm starten, um die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) bis 2027 auf 8,5 Prozent zu steigern. „Dies beinhaltet Personalkosten, die wir auf strategische Wachstumsbereiche ausrichten werden“, erklärte Freundt in einer Mitteilung vom Mittwochabend.

Ein Sprecher sagte, die Zahl der zuletzt rund 21.000 Stellen solle dabei stabil bleiben. 2024 steigerte die weltweite Nummer drei hinter Nike und Adidas den Umsatz währungsbereinigt zwar um mehr als vier Prozent auf 8,82 Milliarden Euro, im vierten Quartal sogar um fast zehn Prozent.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen stagnierte 2024 aber bei 622 (2023: 622) Millionen Euro und lag damit am unteren Rand der eigenen Erwartungen, die bis 670 Millionen reichten. Das entsprach einer Ebit-Marge von 7,1 Prozent. Der Nettogewinn ging auf 282 (305) Millionen Euro zurück. „Wir haben im Jahr 2024 ein solides Umsatzwachstum erzielt und bedeutende Fortschritte bei unseren strategischen Initiativen gemacht, sind aber mit unserer Profitabilität nicht zufrieden“, sagte Freundt.

Deshalb gelte es nun, die direkten und indirekten Kosten zu senken, ohne die Markenpflege zu vernachlässigen. „In einem nach wie vor dynamischen Marktumfeld wird Puma weiterhin strategisch in seine Marke investieren, um das Wachstum zu beschleunigen und gemeinsam mit dem ‚nextlevel‘-Programm eine Verbesserung des zugrundeliegenden operativen Ergebnisses ab 2025 sicherzustellen“, sagte Freundt. Schon im laufenden Jahr solle Puma stärker wachsen. Langfristig peile er eine Ebit-Marge von zehn Prozent an, wie sie Adidas bereits im nächsten Jahr erreichen will.

Im Vergleich zu dem Rivalen aus Herzogenaurach hat sich Puma im abgelaufenen Jahr deutlich schwächer entwickelt, steht damit aber immer noch besser da als Weltmarktführer Nike, der sich auf einen Umsatzeinbruch gefasst macht. Adidas hatte am Dienstagabend für 2024 einen Umsatzsprung um währungsbereinigt zwölf Prozent auf 23,7 Milliarden Euro gemeldet. Das operative Ergebnis verfünffachte sich auf 1,34 Milliarden Euro.

rtr
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