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Test ab September Ikea will gebrauchte Möbel zurückkaufen

Gebrauchtes Möbelstück zurückkaufen? Ikea testet dies ab September in fünf Filialen. Quelle: obs

Eine „Zweite Chance“ nennt Ikea sein neues Programm, das im September starten soll. Dabei plant der Möbelriese alte Ikea-Produkte von Kunden zurückzukaufen und sie ihrerseits selber gebraucht zum Kauf anzubieten.

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Der Möbelriese Ikea will künftig gebrauchte Möbel zurückkaufen. In zunächst fünf Pilothäusern können Kunden vom 1. September an ihre nicht mehr benötigten Ikea-Möbel anbieten, wie das Unternehmen am Montag in Hofheim bei Frankfurt mitteilte. Bezahlt werde per Warengutschein, zuvor könne per Internet ein unverbindlicher Angebotspreis ermittelt werden.

Als Grundlage für das Projekt will Ikea ein bereits in der Schweiz getestetes Modell nutzen. In einem Online-Portal sollen sich Kunden informieren können, ob ihr Möbelstück für einen Rückkauf in Frage kommt. Das Online-Portal frage dabei bestimmte Kriterien ab, heißt es bei Ikea. Auf Grundlage der Angaben des Kunden werde dann automatisch ein unverbindlicher Preisvorschlag generiert. Mit diesem Vorschlag könne der Kunde dann mit dem aufgebauten Produkt ins Einrichtungshaus an den Rückgabe-Schalter kommen. Dort werde der Zustand des Produkts mit den online gemachten Angaben abgeglichen und im Gegenzug zum Möbelstück dann eine Guthabenkarte ausgehändigt.

Der Möbelhändler preist die „Zweite Chance“ als Beitrag zum nachhaltigen Konsum. „Manchmal passt ein eigentlich noch tadelloses Möbelstück einfach nicht mehr in die neue Lebenssituation oder entspricht nicht mehr dem Geschmack“, sagt Armin Michaely, Nachhaltigkeitsmanager bei Ikea Deutschland.

Zehn Fakten über das schwedische Möbelhaus
Ingvar Kamprad Quelle: REUTERS
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Ikeas "Klippan" ist nicht nur ein Sofa für die Studentenbude, sondern auch ein kleines Kaff in der schwedischen Provinz. Quelle: dpa

Auch andere Handelsunternehmen insbesondere aus dem Textilbereich bieten ähnliche Aktionen an. Ikea will nur Waren im „einwandfreien bis guten Zustand“ annehmen. Die Produkte sollen dann in der Fundgrube der Märkte ohne Preisaufschlag, aber mit zusätzlicher Mehrwertsteuer angeboten werden.

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