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Autobauer Daimler steigert Autoabsatz im ersten Quartal deutlich

Während das Geschäft in China boomt, sank der Absatz in Deutschland. Die Ursache dafür ist der Chipmangel. Auch im 2. Quartal rechnet Daimler mit Engpässen.

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Zum Jahresauftakt hatte Daimler aufgrund der Engpässe Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Quelle: dpa

Daimler hat im ersten Quartal gut ein Fünftel mehr Autos verkauft als vor Jahresfrist. Der Absatz von Fahrzeugen der Marken Mercedes-Benz und Smart schnellte um 22,3 Prozent auf 590.999 hoch, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Besonders gut sei das Geschäft auf dem wichtigen Markt China gelaufen: Dort verkaufte Mercedes-Benz mit 222.520 Autos gut 60 Prozent mehr als vor einem Jahr und so viele wie nie zuvor. Doch auch in Europa und in Nordamerika seien trotz des Corona-Lockdowns mehr Autos verkauft worden. Abwärts ging es dagegen auf dem Heimatmarkt: In Deutschland sank der Absatz um 15,4 Prozent auf 54.446 Fahrzeuge

Der Chipmangel drückt dabei auf die Geschäfte des Autobauers und habe sich auf die Auslieferungen im ersten Quartal ausgewirkt. Auch im zweiten Quartal sei mit Auswirkungen des Engpasses zu rechnen, erklärte Daimler. „Das Unternehmen beobachtet die Situation weiterhin genau und steht mit den Lieferanten in engem Austausch.“ Wie viele andere Autobauer auch hatte Daimler zu Jahresauftakt Mitarbeiter wegen der Engpässe in Kurzarbeit geschickt.

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