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Vor der Omikron-Welle Diese 4 Grafiken zeigen, warum es Grund zum Optimismus gibt

Omikron-Welle : Diese 4 Grafiken zeigen, warum es Grund zum Optimismus gibt Quelle: Getty Images

Ja, die Infektionszahlen steigen. Doch vieles läuft besser oder weniger dramatisch als erwartet. Am Ende könnte die Omikron-Variante sogar dafür sorgen, dass die Pandemie zu Ende geht.

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Seit Tagen steigen die Corona-Infektionszahlen in Deutschland wieder, die Omikron-Variante breitet sich aus. Für Freitag, den 7. Januar, meldete das Robert-Koch-Institut mehr als 55.000 Neuinfektionen, der Inzidenzwert stieg auf über 300. Die Zahlen sind wahrscheinlich zu niedrig – weil in Deutschland weniger getestet wird als anderswo und Labore und Gesundheitsämter über die Feiertage mit den Auswertungen nicht hinterherkommen.

Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Es gibt sogar Grund für Optimismus. Denn die Impfkurve steigt wieder an. Mehr als 150 Millionen Dosen wurden den Deutschen mittlerweile in die Oberarme injiziert. Die Booster-Kampagne ist erfolgreich gelaufen.

Bei den Erst- und Zweitimpfungen nimmt die Zahl nur langsam zu. Mittlerweile sind immerhin knapp über 70 Prozent der Deutschen zweifach geimpft. Immerhin streben selbst manche früheren Impfskeptiker wie Fußballer Joshua Kimmich nun eine Impfung an. Wer immer sich impfen lassen will, kann das tun. Für die nächsten Wochen ist ausreichend Impfstoff vorhanden.
(Lesen Sie auch: Was man zur Corona-Auffrischungsimpfung wissen sollte)



Wie gut die Impfstoffe wirken, zeigt sich beim Blick auf die Zahlen zu den Todesfällen. Am 7. Januar 2021, kurz nach Beginn der Impfkampagne, meldete das RKI über 1000 zusätzliche Tote. Am 7. Januar 2022 waren es 264 mehr Tote im Vergleich zum Vortag – immer noch zu viele.

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    Im November warnten Mediziner davor, dass um Weihnachten herum rund 6000 Patienten auf den Intensivstationen liegen würden. Die schlimmsten Befürchtungen sind allerdings ausgeblieben. Tatsächlich waren es dann um die 4000.

    Inzwischen warnt allerdings der Expertenrat der Bundesregierung davor, dass die Krankenhäuser durch die weitere Ausbreitung der Omikron-Variante bald überlastet sein könnten.



    Doch wenn es gut läuft, könnte Omikron sogar eine Chance sein. Im besten Fall sorgt die Virusmutation dafür, dass aus der Pandemie eine beherrschbare Endemie wird. Die hohe Übertragbarkeit könnte dazu führen, dass die Bevölkerung als Ganzes vergleichsweise schnell eine höhere Immunität erreicht. Da die Krankheitsverläufe bei Omikron jedoch milder sind als etwa bei der Delta-Variante, könnten so die Kliniken entlastet werden.

    Zumindest, so lange die Zahl der Neuinfektionen nicht allzu schnell in die Höhe schießt. Das Londoner Imperial College geht davon aus, dass die Schwere der Erkrankung – gemessen am Anteil der Infizierten, die ins Krankenhaus müssen –  bei Omikron im Vergleich zu Delta um 20 bis 45 Prozent geringer ist.



    Die mögliche Gefahr durch Omikron hängt auch vom Impfstatus ab: Das RKI stuft in seinem jüngsten Wochenbericht das Risiko, sich mit Omikron zu infizieren, bei Ungeimpften  als „sehr hoch“ ein, bei Geboosterten sei das Risiko lediglich „moderat“.

    Mehr zum Thema: Seit bald zwei Jahren vertun Politik und Verwaltung in der Krisenbekämpfung wertvolle Zeit. Höchste Zeit, in den Aktionsmodus umzuschalten.

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