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Neues GeschäftsfeldRAG-Stiftung startet Mittelstand-Investments

Die RAG-Stiftung hat erstmals in ein mittelständisches Unternehmen investiert und ist in das Pharmaunternehmen ZellBios mit einer Minderheitsbeteiligung eingestiegen.Reinhold Böhmer, Roland Tichy 17.04.2014 - 06:00 Uhr

Werner Müller

Foto: dpa

„Es handelt sich dabei um eine Minderheitsbeteiligung an dem Pharmaunternehmen ZellBios mit operativem Sitz in Deutschland und Produktionsstätten hier sowie in Italien und der Schweiz“, sagte RAG-Chef Werner Müller im WirtschaftsWoche-Interview. ZellBios stellt patentfreie pharmazeutische Wirkstoffe her.

Weitere Mittelstand-Investments sollen folgen, die in einem Fonds gebündelt werden. „Dazu haben wir bereits einen Rechtsmantel namens Maxburg GmbH & Co. KG. Hierüber haben wir auch unser erstes Investment getätigt“, so Müller.

Aktuell baut die Stiftung laut Müller zudem die notwendigen Strukturen auf, um selbst und nicht nur über Fonds in Mittelständler investieren zu können. „Einen wichtigen Schritt haben wir Anfang April mit der Gründung der RAG-Stiftung Beteiligungsgesellschaft mbH getan.“ An der Spitze steht Jürgen Wild, der frühere Chef der M+W Group des österreichischen Industrie-Investors Georg Stumpf. Müller: „Herr Wild hat schon zweimal sehr erfolgreich ein Beteiligungsportfolio aufgebaut, zuletzt im Wert von rund drei Milliarden Euro. Das will er als Geschäftsführer unserer Beteiligungsgesellschaft zusammen mit der RAG-Stiftung nun ein drittes Mal tun und sich zugleich persönlich daran beteiligen.“

Laut Müller sucht die RAG-Stiftung Mittelständler mit einem Umsatz um die 100 Millionen Euro, die in den Weltmärkten gut positioniert sind. „Zusammen mit dem jeweiligen Eigentümer versuchen wir, die Entwicklung der Unternehmen über unsere Beteiligung zu unterstützen. Wichtig sind uns Firmen, bei denen man davon ausgehen kann, dass sie in der Perspektive Weltmarktführer bleiben“, gibt Müller die Richtung vor. „Dabei halten wir zum Beispiel Ausschau nach Eigentümern im Alter von etwa 50 bis 55 Jahren, die gern noch 10 bis 15 Jahre weitermachen wollen, aber ihren Kindern lieber Geld als das Unternehmen vererben.“

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