Preisfrage: Warum Ski-Equipment so teuer ist
Skifahren ist ein teures Hobby.
Foto: WirtschaftsWocheIm Großteil Deutschlands lohnt sich das Hoffen auf weiße Weihnachten kaum noch. Auch deshalb zieht es in der Winterzeit viele Menschen in den Süden: ins Allgäu oder direkt nach Österreich und in die Schweiz. Dort, um die weißen Gipfel der Berge herum, tummeln sich Menschen, um einem Sport nachzugehen, der immer mehr an Beliebtheit gewinnt: Skifahren.
Doch Achtung. Der Wintersport kann die Urlaubskosten enorm in die Höhe treiben. Wer selbst keine Ausrüstung besitzt, muss sie vor Ort teuer mieten. Und auch wer in Skier investiert, kommt nicht günstig weg. Denn neben Kleidung besteht auch die Ausrüstung aus mehr als einem Element. Neben den Skiern an sich braucht der Sportler zusätzlich Schuhe und eine Skibindung, das Element, was Skier und Schuh miteinander verbindet. Und die kann richtig teuer sein.
Die Skibindung Mezzalama der Marke Dynafit kostet im Verkauf 660 Euro. Die folgende Grafik zeigt, wie hoch Herstellungs-, Entwicklungs-, Marketingkosten sind und wie hoch die Marge für Hersteller sowie Händler ausfällt:
188,42 €
Herstellung
+
96,50 €
Entwicklung, Werbekosten
+
103,08 €
Marge für Hersteller vor Abzug von Vertrieb, Vermarktung und Logistik
+
272,00 €
Marge für Händler, Umsatzsteuer
Bild: PR
Doch auch die hohen Preise schrecken Liebhaber nicht vom Skiurlaub ab. Bereits vor der Pandemie befanden sich die Besucherzahlen im Allgäu auf Rekordniveau. Nach einem massiven Einbruch während der Pandemie, hat sich die Branche wieder erholt und fast die Vor-Corona-Zahlen erreicht.
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