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  4. Elon Musk will „America Party“ gründen: Eigene Partei als Kampfansage an Donald Trump

US-ParteienTrump nennt geplante Musk-Partei „lächerlich“

Der reichste Mann der Welt gegen den mächtigsten Mann der Welt: Elon Musk will eine eigene Partei aufbauen. Was US-Präsident Donald Trump dazu sagt.dpa 07.07.2025 - 07:36 Uhr aktualisiert
US-Präsident Donald Trump gestikuliert. Foto: Jacquelyn Martin/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump hat den Vorstoß von Tech-Milliardär Elon Musk für eine neue Partei als „lächerlich“ bezeichnet. Er sagte auf dem Flughafen Bedminster vor Journalisten auf eine entsprechende Frage: „Ich denke, es ist lächerlich, eine dritte Partei zu gründen. Wir haben mit der Republikanischen Partei einen enormen Erfolg.“ Auf seiner Plattform Truth Social postete Trump außerdem, Musk sei völlig „entgleist“.

Trump: würde Verwirrung stiften

Trump spricht sich für das bestehende faktische Zweiparteiensystem aus Republikanern und Demokraten aus. Die Demokraten seien zwar vom Weg abgekommen, aber es sei schon immer ein Zweiparteiensystem gewesen. Eine dritte Partei würde zu „Verwirrung“ führen, sagte der Republikaner. Er könne „seinen Spaß damit haben“, aber es sei lächerlich, sagte Trump über Musk.

Tech-Milliardär Musk will in den USA eine neue Partei aufbauen - die America Party. Sein ausgewiesenes Ziel: das Zweiparteiensystem aufbrechen. Musk zeigte sich überzeugt, Demokraten und Republikaner seien sich politisch ähnlich und gemeinsam dabei, Amerika herunterzuwirtschaften. „Wenn es darum geht, das Land durch Verschwendung und Bestechung in den Bankrott zu treiben, dann leben wir in einem Einparteiensystem, nicht in einer Demokratie“, erklärte Musk seine Ambitionen für eine neue Partei.

Höhepunkt einer Fehde

Musks Vorstoß vom Samstag markiert einen vorläufigen Höhepunkt der Fehde zwischen Trump und dem Tech-Milliardär. Bis vor kurzem waren Trump und Musk noch enge Vertraute. Musk hatte Trumps Wahlkampf mit mehr als 250 Millionen Dollar unterstützt und wurde nach der Amtseinführung vorübergehend mit Kostensenkungen im Regierungsapparat beauftragt. Doch dann folgte Anfang Juni eine Schlammschlacht, entzündet an den von Musk strikt abgelehnten Plänen Trumps in der Haushaltspolitik.

De facto Zweiparteiensystem in den USA

Anders als in Deutschland, wo Koalitionen aus mehreren Parteien die Bundesregierung bilden und im Bundestag viele Parteien sitzen, gibt es in den USA die derzeit regierenden Republikaner von Trump einerseits und die Demokraten andererseits.

Zwar existieren auch andere Parteien, aber de facto herrscht ein Zweiparteiensystem in den Vereinigten Staaten. Kleinere Parteien haben kaum eine Chance auf größeren politischen Erfolg. Die Frage ist, wie aussichtsreich die Pläne von Musk vor diesem Hintergrund sind.

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