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FirmenwagenMit welchen Angeboten Hersteller Dienstwagen-Fahrer locken

Fast die Hälfte aller Autos werden in Deutschland an Firmen- und Geschäftskunden verkauft. Um diese Großabnehmer buhlen die Autobauer mit Rabatten und speziellen Paketen – mit denen die Käufer kräftig sparen können.Dietmar Stanka 02.03.2017 - 09:00 Uhr

Dienstwagen für Ihr Unternehmen: Mit diesen Angeboten locken die Hersteller.

Foto: dpa, Montage

Mit einer Vielzahl von Angeboten buhlen die Automobilhersteller um Geschäftskunden. Rabatte, Sonderausstattungen und spezielle Pakete für Dienstwagen sind nur einige Beispiele, um sich möglichst große Stücke des Kuchens zu sichern.

Ein Blick auf die Zulassungsstatistiken macht klar, warum vor allem die Hersteller sogenannter Premiumautomobile um die Gunst von Firmenflotten vehement werben. 2016 wurden 65 Prozent aller neuen Pkw von Firmen zugelassen. Allerdings hat auch diese Statistik einen Haken.

Denn nicht alle als Firmenauto zugelassenen Automobile verbleiben tatsächlich in Unternehmerhand. Es sind Händlerzulassungen, die als gewerbliche Zulassung gelten und nach wenigen Tagen als Tageszulassungen oder Vorführwagen mit nur wenigen Kilometern auf dem Hof zum Verkauf stehen. Die dann im Regelfall einen privaten Käufer finden.

Platz 15: Audi A3

Firmenwagen werden nicht nur eingesetzt, um Mitarbeiter zu Kundenterminen oder anderen Außeneinsätzen zu schicken, sondern auch als Motivationsmittel. Besonders bei letztgenannten Zweck ist auch die Wahl des Modells wichtig – wenn es eben um die Aussage eines Dienstwagens geht und nicht nur um den einfachen Transport von A nach B. Das auf den Flottenmarkt spezialisierte Marktforschungsinstitut Dataforce kennt den Markt – und hat die meistgefahrenen Dienstwagen Deutschlands aufgelistet. Auf den 15. Platz kommt der Audi A3.

Foto: Audi

Platz 14: VW Polo

Der Polo ist ein echter Klassiker in den Firmenfuhrparks. Er wird allerdings weniger als Incentive eingesetzt, sondern mehr als Pool-Fahrzeug.

Foto: Volkswagen

Platz 13: VW Tiguan

Der SUV-Boom auf dem Automarkt geht ungebremst weiter. In den Firmenflotten kommen sie – teilweise auch wegen unternehmensinterner Fuhrpark-Regeln – noch relativ selten vor. Der VW Tiguan, in der Gesamt-Zulassungsstatistik locker in den Top10, kommt in der Dienstwagen-Auswertung lediglich auf den 13. Rang.

Foto: Volkswagen

Platz 12: BMW 5er

Auch auf dem Parkplatz müssen der Status des Geschäftsführers oder Abteilungsleiters sichtbar sein. Statt eines BMW 3ers greift er etwa zum 5er. Mit der neuen Generation (im Bild) will BMW wieder weiter nach vorne – aktuell kommt das Münchner Business-Modell auf Platz 12.

Foto: BMW

Platz 11: VW Transporter

Zu den Dienstwagen gehören auch die Liefer-Fahrzeuge. Unter diesen ist der VW Transporter das beliebteste Modell und schafft es auch im Gesamtranking auf Rang elf.

Foto: Volkswagen

Platz 10: Opel Astra

In Deutschland ist die Kompaktklasse besonders beliebt, oft wird sie auch schlicht Golf-Klasse genannt. Doch es gibt auch zahlreiche Alternativen zu dem namensgebenden Modell aus Wolfsburg, wie den Audi A3 auf Rang 15, den Opel Astra, der die Top10 eröffnet oder...

Foto: Opel

Platz 9: Ford Focus

... der Ford Focus, der dem Golf in diesem Ranking noch am nächsten kommt – wenngleich der Abstand groß ist.

Foto: WirtschaftsWoche

Platz 8: VW Touran

Die Nachfrage nach Vans ist auf dem deutschen Markt über die Jahre stark gesunken, Privatkunden greifen inzwischen lieber zum SUV. In Firmen sind Vans wie der VW Touran jedoch noch gefragt, wenn viele Mitarbeiter zusammen auf Dienstreise müssen – ein solches Modell sollte in keinem Fahrzeug-Pool fehlen.

Foto: Volkswagen

Platz 7: BMW 3er

Mit Rang sieben schlägt der Mittelklasse-3er den 5er aus der Oberen Mittelklasse zwar deutlich, dennoch ist es für die kleine BMW-Limousine (oder Kombi) kein gutes Ergebnis. Im ewigen Dreikampf der deutschen Premium-Hersteller hat der 3er in der Mittelklasse das Nachsehen.

Foto: BMW

Platz 6: Mercedes-Benz C-Klasse

Der 3er wartet sehnlich auf den fälligen Modellwechsel. Die C-Klasse von Mercedes ist das modernere Auto – und kommt bei den Dienstwagenfahrern und Fuhrparkmanagern besser an.

Foto: Daimler

Platz 5: Audi A6

Die Spitze des Dienstwagen-Rankings von Dataforce ist rein in der Hand des VW-Konzerns – Platz fünf und besser werden von Modellen aus dem Mehr-Marken-Reich der Wolfsburger belegt. Da der BMW 5er auf Platz 12 kam und der Audi A6 den fünften Rang belegt, ist auch klar: Die E-Klasse von Mercedes hat es nicht in die Top15 geschafft.

Foto: Audi

Platz 4: Skoda Octavia

Beim Firmenwagenmarktanteil hat Skoda mit 8,3 Prozent bereits mit einer Marke wie Mercedes-Benz gleichgezogen. Beim meistgefahrenen Modell haben die Tschechen die Stuttgarter sogar übertroffen: Der Octavia kommt in dem Ranking auf den vierten Rang. Der Skoda Octavia ist auch das meistgefahrene Importauto unter den Dienstwagen.

Foto: Skoda

Platz 3: Audi A4

Nicht nur der A6 hat den Dreikampf der deutschen Premiumhersteller in der Oberen Mittelklasse für Audi geholt, auch der A4 landet eine Klasse darunter vor der Konkurrenz aus München und Stuttgart.

Foto: Audi

Platz 2: VW Golf

Das Dataforce-Dienstwagen-Ranking ist eine der wenigen Listen, in denen sich der VW Golf mit einem zweiten Platz begnügen muss. Bei den Firmenwagen gibt es – im Vergleich zum Gesamtmarkt – auf den Spitzenrängen einen Platztausch. Die Silbermedaille geht an den Golf, während...

Foto: Volkswagen

Platz 1: VW Passat

... der meistgefahrene Dienstwagen der VW Passat ist. Besonders als Kombi ist der Passat bei Außendienstlern und Fuhrpark-Managern beliebt.

Foto: Volkswagen

Dennoch wurden von den 3.351.607 neu zugelassenen Pkw im Jahr 2016 rund die Hälfte direkt an Firmen- und Geschäftskunden verkauft. Die WirtschaftsWoche hat sich einige Hersteller angesehen und zeigt deren – oftmals temporär begrenzte – Angebotspalette für den Geschäftskunden auf.

Audi – Seat – Skoda -Volkswagen

Für Audi beginnt ein Großkunde bei mindestens 20 Mitarbeitern und einem Fuhrpark von wenigsten 15 Fahrzeugen. Zudem sollte ein permanenter Bedarf von fünf Neufahrzeugen pro Jahr bestehen. Die darf man sich aber aus dem Volkswagen-Konzern auswählen. Sprich neben Audi die Marken Volkswagen Pkw, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Seat und Skoda.

Firmenwagen

Unfall mit dem Dienstwagen – wer zahlt jetzt?

von Katja Joho

Zudem werden für viele Modelle, vom kompakten Audi A3 über den Dienstwagen-Klassiker A4 bis hin zum A5, A6 und A7 sowie dem Q5 speziell auf die jeweiligen Fahrzeugklassen abgestimmte Businesspakete angeboten. Immer dabei ist das MMI Navigationssystem, Sitzheizung vorne und die Einparkhilfe hinten.

Vielfahrer werden den größeren und damit 24 Liter fassenden AdBlue-Tank in den Diesel-Varianten von A4 und A5 schätzen, der die Reichweite gegenüber der sonst verbauten Größe von 12 Litern verdoppeln kann.

Gewerbetreibende, Freiberufler, Land- und Forstwirte sowie Vereine und Genossenschaften sind bei Skoda gern gesehene Kunden. Mit dem entsprechenden Nachweis der jeweiligen Tätigkeit und einer Haltedauer von mindestens sechs Monaten nach dem Erwerb eines Skodas kommen auch Einzelabnehmer in den Genuss der Sonderkonditionen, die sonst nur Großkunden erhalten.

Beständigkeit, Sicherheit und zu einem gewissen Maß auch Funktionalität – das sind Werte, die laut einer Untersuchung der Ruhr-Universität Bochum (RUB) Fahrern der Mercedes C-Klasse wichtig sind. Weniger wichtig sind – wohlgemerkt im Durchschnitt – Sensorik, Performance/Sport und Aggressivität. Das gaben die Befragten in dem FAHR-Fragebogen der Bochumer Wirtschaftspsychologen an. Das ist auch ein wichtiges Indiz für Daimler, dass sie nicht nur wie bei der C-Klasse im Bild der Dynamik und Sportlichkeit unterliegen, sondern auch mit jedem Modellwechsel jene Werte stärken, die die Kundschaft schätzt – und die sie von der deutschen Konkurrenz unterscheidet.

Foto: Daimler

Denn in Punkten wie Image, Individualität und Funktionalität sind sich die Fahrer der C-Klasse und des Audi A4 sehr nahe. Doch bei den anderen zehn Faktoren gehen die Meinungen teils deutlich auseinander: Der A4-Fahrer will mehr Performance und Aggressivität. Er hat dafür ein deutlich geringeres Sicherheitsbedürfnis als der Mercedes-Fahrer. In der Summe hat der A4 aber nicht die extremste Kundschaft in der unteren Mittelklasse – sondern BMW.

Foto: Audi

Die extremsten Anforderungen haben laut den RUB-Forschern die Fahrer eines BMW 3er. Bei nur einem von 13 Faktoren - der Beständigkeit - liegt der Mittelklasse-BMW zwischen dem A4 und der C-Klasse. Sonst hat der 3er jeweils den höchsten oder niedrigsten Wert. Die Funktionalität des Autos ist beim 3er am unwichtigsten, gefolgt vom Sicherheitsbedürfnis und der Gelassenheit. Egal ob Attribute wie Image, Design, Sensorik, Performance, Aggressivität, Stolz oder Faszination: Die Fahrer des 3er haben hier die höchsten Ansprüche.

Foto: BMW

Beim größeren 5er sieht das aber ganz anders aus: Die Bedeutung von Image, Design und Stolz sind geblieben, trotz dem dynamischen Versprechen der Marke fällt der 5er bei Performance und Aggressivität jedoch hinter den Audi A6 zurück. Auch im Vergleich mit der Mercedes E-Klasse zeigt sich, dass der 5er-Fahrer weit weniger Schwankungen aufweist als noch die BMW-Kundschaft ein Fahrzeugsegment darunter. „Das erklärt, warum BMW die Kunden vom 3er häufig nicht auf den 5er behalten kann“, sagt Studienleiter Rüdiger Hossiep. „Die gehen eher auf einen Audi A6 oder bleiben beim 3er.“

Foto: BMW

Audi hat derzeit ein Problem mit dem Design. Die einzelnen Modelle sind sich zu ähnlich und damit austauschbar geworden. Das zeigen auch die Daten der RUB-Psychologen: Hat man Audi-Fahrern noch vor einigen Jahren unterstellt, die Autos vor allem wegen des Designs zu mögen, sind für die A6-Fahrer Image und Design weniger wichtig als bei der E-Klasse oder dem 5er. Auch die Individualität ist nur unterdurchschnittlich ausgeprägt. Wichtig hingegen sind Performance und Aggressivität – an diese Werte kommt selbst nicht BMW heran.

Foto: Audi

Wer einen A6 fährt, wird sich künftig kaum für eine E-Klasse entscheiden – und umgekehrt. Die Werte in den RUB-Psychogrammen sind bei den beiden Baureihen beinahe gegenläufig: Ist dem A6-Fahrer etwas besonders wichtig (etwa Performance und Aggressivität), zeigen die E-Klasse-Fahrer das geringste Interesse. Messen die Mercedes-Kunden einem Wert eine hohe Bedeutung zu (etwa Beständigkeit, Funktionalität oder Sicherheitsbedürfnis), kommt der A6 jeweils auf die geringsten Werte des Premium-Trios.

Foto: Daimler

Die Daten zeigen aber nicht nur Unterschiede zwischen Marken und Modellreihen, sondern auch zwischen einzelnen Varianten einer Baureihe – zumindest, wenn sie polarisiert. Der Golf als mit Abstand meistverkauftes Auto Deutschlands lebt von seiner Durchschnittlichkeit. Dass sich das auch viele Fahrer wünschen, zeigt das RUB-Psychogramm eines Basis-Golf: Lediglich bei Beständigkeit und Funktionalität gibt es einen leicht positiven Ausschlag, bei Individualität einen leicht negativen. Ansonsten liegen Werte wie Performance, Unabhängigkeit und Stolz nahe der Gleichgültigkeit.

Foto: Volkswagen

Ganz anders beim GTI: Image und Design spielen hier eine Rolle, noch viel wichtiger sind allerdings Performance, Aggressivität, Stolz und Unabhängigkeit. Die Funktionalität, die beim Basis-Golf noch für einen leicht positiven Ausschlag gesorgt hat, ist dem GTI-Fahrer völlig egal. Was eine leicht andere Optik und Technik auf Basis des selben Modells alles ausrichten kann.

Foto: Volkswagen

Selbstständigen steht bei Volkswagen Pkw mit „Professional Class“ nahezu das gleiche Programm wie das von Skoda zur Verfügung. „Ersatzwagen Plus“ ist ein zusätzliches Angebot der Volkswagen Leasing GmbH, mit der ab einer Zusatzrate ab 4,99 Euro pro Monat während eines Werkstattaufenthalts, einer Reifenpanne, Ersatzteilverzug oder einem Unfallschaden, ein gleichwertiges Fahrzeug zur Verfügung gestellt wird.

BMW

BMW teilt seine Kundschaft aus dem B2B-Bereich auf – in Großkunden, Businesskunden und Geschäftskunden. Von der Abnahme großer Flotten bis zum Einzelfahrzeug eines Unternehmers. Alle Handelsbetriebe der weißblauen Marke können mit dem gesamten Leistungsportfolio für gewerbliche Kunden jedweder Größe aufwarten.

In diesen Branchen sind Firmenwagen verbreitet
Verbreitung: 26,4 ProzentBruttolistenpreis: 33.863 EuroQuelle: Firmenwagenmonitor 2016
Verbreitung: 25,6 ProzentBruttolistenpreis: 34.050 Euro
Verbreitung: 21,9 ProzentBruttolistenpreis: 43.459 Euro
Verbreitung: 20,7 ProzentBruttolistenpreis: 41.801 Euro
Verbreitung: 20,7 ProzentBruttolistenpreis: 34.242 Euro
Verbreitung: 20,5 ProzentBruttolistenpreis: 43.081 Euro
Verbreitung: 20,2 ProzentBruttolistenpreis: 34.694 Euro
Verbreitung: 20,1 ProzentBruttolistenpreis: 34.694 Euro
Verbreitung: 19,6 ProzentBruttolistenpreis: 47.132 Euro
Verbreitung: 18,2 ProzentBruttolistenpreis: 40.166 Euro
Verbreitung: 11,7 ProzentBruttolistenpreis: 39.187 Euro

Standen vor wenigen Jahren noch die BMW 3er und 5er Modelle vor allem in der Kombiversion Touring im Fokus der Flottenbetreiber, ist es nun mehr und mehr die Kompakt-Familie der 1er und 2er Baureihen. Der 1er Fünftürer ist zum Mitbewerber für den Volkswagen Golf geworden, 2er Active Tourer und Gran Tourer machen der Mercedes-Benz B-Klasse Konkurrenz.

CO2-sensbile Unternehmen sollten einen Blick auf die BMW 320d EfficientDynamics Edition werfen. Laut Werksangaben benötigt dieses Modell je nach gewähltem Reifensatz zwischen 3,9 und 4,3 Litern auf 100 Kilometern. Dies bedeutet eine CO2-Emission von 102 bis 113 Gramm pro Kilometer.

Dienstwagen-Psychologie

Was der Dienstwagen über seinen Fahrer aussagt

von Sebastian Schaal

BMW ConnectedDrive ermöglicht es, das Auto als fest vernetztes System in die Firma zu integrieren. Unter anderem sind der Empfang und das Senden von Emails möglich sowie eine integrierte Reiseplanung verfügbar, sodass schnell und einfach Hotels und Restaurants gefunden und reserviert werden können.

Bilderquiz

Zu welchem Auto gehört der Scheinwerfer?

Hyundai

Das Spektrum der Koreaner reicht von den Kleinwagen i10 und i20 über den kompakten i30 als 3-Türer, 5-Türer und Kombi bis zu den Transportern H-1 und H-3. Des Weiteren sind die SUV-Modellen Tucson und Santa Fe, Grand Santa Fe und der i40 Kombi im Programm. Seit kurzer Zeit stehen zudem der Ioniq Hybrid sowie der rein elektrisch betriebenen Ioniq im Firmenkunden-Prospekt.

Wichtig für den Dienstwagen-Überlassungsvertrag
Grundsätzlich gilt: Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind klare Vereinbarungen von Vorteil. Insbesondere aber für den Arbeitgeber. Rechtlich strittige Punkte, die im Dienstwagen-Überlassungsvertrag festgehalten werden, können unnötige Streitigkeiten und auch Kosten vermeiden. Deshalb sind klare Regelungen Trumpf.
Ob der Dienstwagen vom Mitarbeiter privat genutzt werden darf oder nicht, sollte konkret im Überlassungsvertrag formuliert sein. Findet sich dazu keine Information, gehen die Gerichte nach den bisherigen Urteilen gemeinhin davon aus, dass eine private Nutzung zumindest nicht verboten ist. Da die private Nutzung sowohl steuerlich als auch versicherungstechnisch und besonders im Schadensfall relevant ist, sollte es dazu eine Passage im Vertrag geben.
Neben dem Hinweis auf die private Nutzung ist es sinnvoll genau zu benennen, wer den Dienstwagen ansonsten fahren darf – und wo. Wenn beispielsweise auch Kollegen oder Ehepartner das Auto fahren wollen, sollte das ausdrücklich erlaubt sein. Zudem kann man, wenn man denn will, bestimmte Einschränkungen treffen, wie etwa keine Reisen ins EU-Ausland oder ähnliches.
Wenn es Regelungen zum Tanken gibt – etwa welcher getankt werden soll Treibstoff (Super oder E10 beispielsweise), ob es aufgrund der Tankkarte spezielle Tankstellen gibt und wer fürs Tanken zahlt – sollten diese Regelungen auch schriftlich vermerkt sein.
Ein Dienstwagen muss gepflegt, gewartet und im Schadensfall auch repariert werden. Stammt das Auto aus einem Flottenpark liegt all das in der Regel beim Arbeitgeber, aber auch das sollte geregelt werden. Dazu zählen regelmäßige Wartungen laut Scheckheft und notwendige Reparaturen ebenso die Hauptuntersuchung. Wer diese Dinge zu verantworten hat und – noch viel wichtiger – wer die Kosten dafür trägt, sollte im Dienstwagen- Überlassungsvertrag stehen. Sollte der Mitarbeiter selber verantwortlich sein, ließe sich noch regeln, ob Reparaturarbeiten vor der Durchführung noch mit dem Arbeitgeber abgestimmt werden sollten.
Für Steuern und Versicherung gilt das gleiche wie bei den Zuständigkeiten für Wartung und Co.: Es sollte klar festgehalten werden, wer welche Kosten trägt. Die Kfz-Steuer und Kaskoversicherung übernimmt in der Regel der Arbeitgeber. Die Selbstbeteiligung muss üblicherweise der Arbeitnehmer zahlen. Dies ist aber nicht fest vorgeschrieben. Deshalb sollte auch das im Vertrag stehen.
Da besonders die Frage nach der Haftung häufig zu Streitigkeiten führen kann, da sie gesetzlich nicht klar geregelt ist und die Urteile der Gerichte schon unterschiedlich ausgefallen sind, sollten in jedem Dienstwagen- Überlassungsvertrag Haftungsvereinbarungen getroffen werden. Beispielsweise, ob der Dienstwagenfahrer oder der Arbeitnehmer die Schadenskosten trägt, wenn diese auf einer Privatfahrt entstanden sind. Auch für den Fall der groben Fahrlässigkeit können spezielle Vereinbarungen im Überlassungsvertrag getroffen werden. Die dienen zumeist dem Schutz des Arbeitgebers, können aber durchaus auch für Arbeitnehmer von Vorteil sein.

Bundesweit sind bei einer Vielzahl ausgewählter Händler die Hyundai Business Center zu finden, die als Ansprechpartner und zudem als Service-Betriebe für Gewerbetreibende dienen. Besonderes herauszustellen ist die Fünf-Jahres-Garantie ohne Kilometerbegrenzung von Hyundai.

Ford

Die Kölner starten im März 2017 einmal mehr ihre Gewerbewochen. Angesprochen werden alle Gewerbetreibenden, Selbstständige, Unternehmer und Freiberufler. Das Angebot umfasst sämtliche Modelle von Ford und bietet einige Schnäppchen.

Beispielsweise wird der Ford Fiesta mit der Ambiente-Ausstattung als Dreitürer für brutto 88,06 Euro pro Monat angeboten – ohne Anzahlung bei einer Laufzeit von 36 Monaten und einer Gesamtlaufleistung von 30.000 Kilometern. Mit einem geringen Mehraufwand von 1,18 Euro im Monat kann zudem das Ford Lease Full-Service-Paket eingebunden werden.

Dienstwagenrechner

Berechnen Sie Ihren geldwerten Vorteil

Dieses beinhaltet die Wartungs- und Inspektionsarbeiten gemäß Herstellervorgaben, Reparaturarbeiten (außer Unfall) Verschleißreparaturen inklusive Verbrauchsmaterialien, Übernahme der Abschleppkosten bis zur nächsten Vertragswerkstatt sowie die Kostenübernahme für die fällige Haupt- und Abgasuntersuchung.

Mercedes-Benz

Aus Stuttgart kommt einer der Klassiker des Geschäftswagens: die E-Klasse. Vor nicht allzu langer Zeit neu vorgestellt, ist dieses Fahrzeug mit seinen umfangreichen Innovationen eine gute Wahl, wenn der Fahrer komfortabel reisen will. Zudem die Daimler-Vertriebsleiter für ihren Bestseller ein interessantes Angebot geschnürt haben.

Firmenwagen leasen?

Für wen sich Auto-Leasing wirklich lohnt

von Katja Joho

Das E-Klasse Limousine Business-Paket enthält LED-Scheinwerfer, den Garmin Map Pilot – zur Aufrüstung der Audio20-Einheit zu einem vollwertigen Navigationssystem–, den Park-Pilot inklusive Park-Assistent für das automatische Einparken längs und quer und die Rückfahrkamera. Dazu Sitzheizung vorne, Remote Online für Fahrzeugüberwachung, -ortung und -bedienung sowie den von 50 auf 66 Liter vergrößerten Kraftstofftank.

Ähnliches gilt für die anderen E-Klasse-Modelle, vom Coupé über das beliebte T-Modell bis hin zum neuen All-Terrain mit erhöhter Bodenfreiheit und dem serienmäßigen Allradantrieb. Ebenso stehen auch Fahrzeuge aus den anderen Baureihen für Geschäftskunden zur Wahl.

Das Geschäftskundenprogramm ist in die „FlottenSterne1+, 5+ und 100+“ eingeteilt. 1+ steht für alle gewerblichen Kunden offen und bietet die Vorteile spezieller Leasing-Konditionen sowie Business- und Flottenpakete bereits ab dem ersten Mercedes-Benz Pkw. 5+ gilt für Fuhrparks ab fünf Pkw und einer zusätzlichen Abnahmemenge von drei Mercedes-Benz Pkw pro Jahr. Nomen est Omen gilt 100+ für große Fuhrparks ab einem Bestand von 100 Fahrzeugen.

Fazit

Mit einer Vielzahl von lukrativen Angeboten locken die Hersteller Geschäftskunden in ihre Verkaufsräume. Tatsächlich sind manche Ausstattungen optimal auf die Bedürfnisse einer Flotte zugeschnitten. Wichtig ist aber immer noch ein Vergleich verschiedener Anbieter und auch beherztes Handeln. Temporär können so manche Schnäppchen bei der Neuanschaffung von Fahrzeugen gemacht werden.

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