1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Handel
  4. Drogeriemarkt dm wächst: Erfolg mit Abholdienst und Eigenmarke

JahresberichtErfolg mit Abholdienst und Eigenmarke – Drogeriemarkt dm wächst

Von der Express-Lieferung bis zur Abholstation: Die Drogeriemarktkette dm setzt auf mehrere Kanäle, um ihre Kunden zu erreichen. In den Umsatzzahlen schlägt sich das positiv nieder. 10.11.2022 - 15:12 Uhr

Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Drogeriemarktkette dm, vor Beginn der Jahrespressekonferenz des Drogeriekonzerns.

Foto: dpa

Abholdienste, Lieferservice, Live-Events mit Hebammen im Netz: Mit „Omnichannel“, der Ansprache der Kunden auf allen Kanälen, ist Deutschlands größter Drogist weiter gewachsen. Gefragt seien zunehmend günstige Eigenmarken und Bio-Produkte. „Ökologische Nachhaltigkeit ist kein Luxusthema“, sagte Firmenchef Christoph Werner am Donnerstag bei der Vorstellung der Geschäftszahlen in Karlsruhe. „Es bewegt die Menschen.“

Besonders gut kämen die rund 200 Abholstationen an, an denen Kunden online bestellte Produkte in einer Filiale gesammelt abholen können. Sie seien in den vergangenen Monaten wichtiger Bestandteil der dm-Märkte geworden, sagte Werner. Bis zu 700 sind geplant.

Experimentiert wird außerdem mit Express-Lieferungen per E-Bike nach Hause. In Karlsruhe, Stuttgart, Berlin, München, Frankfurt und Düsseldorf gibt es das schon. Werner zufolge ändert sich das Einkaufsverhalten der Kunden. Mit einem maßgeschneiderten Service will die Drogeriemarktkette dem Rechnung tragen.

Preissprünge bei Edeka, Rewe & Co.

Von wegen Opfer der Inflation

von Henryk Hielscher und Jacqueline Goebel

Steigende Einkaufspreise sollen dem Unternehmen zufolge nicht in vollem Umfang an Kunden weitergegeben werden. Über langfristige Verträge und Effizienzsteigerung habe man die Effekte bislang dämpfen können. In der Krise griffen die Menschen zwar zu günstigeren Produkten, Hamsterkäufe gebe es aber nicht. Lediglich nach dem Aus eines Toilettenpapierherstellers habe es eine verstärkte Nachfrage nach Klopapier gegeben. Auch Kerzen liefen in der Krise gut.

Der Umsatz bei dm stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr (30. September) europaweit um 10,7 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro. In den Auslandsgesellschaften wurde ein Wachstum von 13,5 Prozent erreicht. In Deutschland legte dm um 9,7 Prozent auf 9,9 Milliarden Euro zu. Zum Gewinn macht dm grundsätzlich keine Angaben.

Insgesamt hat das Unternehmen 3945 Filialen in 14 Ländern, in denen europaweit fast 72 000 Beschäftigte arbeiten. Neu sind seit diesem Jahr fünf Märkte in Polen. Auch in Deutschland will dm weiter investieren: Werner kündigte an, im Geschäftsjahr 2022/2023 mehr als 160 Millionen Euro ins deutsche Filialnetz zu stecken.

Werner erklärte, im Geschäftsjahr 2021/2022 habe man mit 21 Prozent Marktanteil mengenmäßig mehr Artikel verkauft als alle anderen Drogeriemärkte zusammen.

Lesen Sie auch: Jetzt essen alle weniger Chips – ob sie wollen oder nicht

dpa
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick