1. Startseite
  2. Politik
  3. Deutschland
  4. WiWo Startklar: Werbeverbot, drohende Bahn-Streiks, Bayers Bilanz: Der Dienstag in Kürze

WiWo StartklarWerbeverbot, drohende Bahn-Streiks, Bayers Bilanz: Der Dienstag in Kürze

Eisenbahner-Gewerkschaft und Bahn-Konzern treffen sich zu Tarifverhandlungen, Özdemir will Junkfood-Werbung für Kinder verbieten und Bayers Chef beendet eine holprige Ära. Wir machen Sie startklar für den Dienstag.Theresa Langwald-Došenović 28.02.2023 - 07:59 Uhr

WiWo Startklar macht Sie bereit für den Tag

Foto: Dmitri Broido

Guten Morgen aus der WiWo-Redaktion. Unser neues Morgenformat „Startklar“ gibt Ihnen einen kompakten Überblick über alles, was Sie heute wissen müssen, um im Bereich Wirtschaft mitreden zu können. Kurz und knackig, mit Zitaten, Posts und Tiefgang und vor allem dem ganz eigenen WiWo-Dreh. Probieren Sie es aus!

1. Was die Leute gerade aufregt

Schon jetzt kann es vorkommen, dass mein Sohn einen Wutanfall bekommt, wenn wir beim Bäcker waren und er kein Rosinenbrötchen kriegt. Ich bin froh, dass er noch nicht im Medienkonsum-Alter ist und zwangsläufig Werbung zu sehen bekommt. Cem Özdemir will Eltern jetzt helfen, eine gesündere „Ernährungsumgebung“ für ihre Kinder zu schaffen und will qua Amt als Ernährungsminister an Kinder gerichtete Werbespots für Produkte mit zu viel Zucker, Fett und Salz verbieten. Und zwar überall dort, wo Kinder damit in Berührung kommen könnten. Für die Produkt-Hersteller und die Medien, die sich zu einem großen Teil über die Werbung dazu finanzieren, ist das ein herber Schlag, wie diese sechs Grafiken zeigen.

2. Was heute wichtig wird

1. Die Eisenbahner-Gewerkschaft EVG setzt sich heute mit der Deutschen Bahn AG und erstmals auch 50 weiteren Bahnunternehmen zu Tarifverhandlungen an den Tisch. Sie fordert 12 Prozent mehr Lohn. Von der DB liegt aktuell noch kein Gegenangebot auf dem Tisch. Sollte der Streit eskalieren, könnte es bereits Anfang März zu Warnstreiks für den Verkehr auf der Schiene kommen.

2. Zum letzten Mal gibt Bayer-CEO Werner Baumann heute die Jahreszahlen bekannt. Die können sich zwar sehen lassen, doch zu seinem Abschied wird es wohl „keine Hymnen und kein Feuerwerk“ geben, wie mein Kollege und Bayer-Experte Jürgen Salz schreibt. Spätestens seit der verkorksten Monsanto-Übernahme wurde die Kritik an Baumann seitens der Investoren lauter. Sie wollen steigende Aktienkurse sehen. Das soll ab 1. Juni nun der ehemaliger Roche-Pharmamanager Bill Anderson übernehmen.

3. Es sei eine „Taktik der Zermürbung und der totalen Zerstörung“, die Russland in Bachmut gegen die ukrainischen Truppen verfolge, so Vize-Verteidigungsministerin Hanna Maljar gestern Abend. In der Schlacht um die ostukrainische Stadt werde die Lage für die ukrainischen Verteidiger immer schwieriger. Sie müssten sich eines zahlenmäßig überlegenen Feindes erwehren. Währenddessen stellt Moskau Bedingungen für eine Wiederaufnahme des New-Start-Atomwaffenvertrags.

3. Die steile These für die Kaffeepause

Das sagt der renommierte dänische Telekommunikationsanalyst John Strand auf der weltweit größten Messe für Telekommunikation, dem World Mobile Congress in Barcelona. Dieses Jahr sind 140 chinesische Unternehmen vertreten. Eines davon ist Huawei – mit dem größten Stand an prominentester Stelle. Derweil ist in den USA der Einbau von Ausrüstung der chinesischen Hersteller Huawei und ZTE in die Mobilfunknetze untersagt. Die US-Regierung sorgt sich, dass Daten angezapft oder Netzwerke lahmgelegt werden könnte und erhöht nun auch den Druck auf befreundete Länder. In Deutschland ist davon noch nichts zu spüren. Die Messe zeigt auch: Die politischen Bestrebungen des Westens, ihre Präsenz in der systemkritischen Telekommunikation einzudämmen, laufen ins Leere.

4. Der Tiefgang des Tages

77 Dollar für ein Steak, 21 Dollar für Pommes und 15 Dollar für ein Bier – mit diesen Kosten während seiner New-York-Reise hatte Stefan Rehder trotz Nahrungsmittelinflation nicht gerechnet. Der Vermögensverwalter hat sich auf günstige Gelegenheiten spezialisiert – und hat deshalb auch fürs Essen in New York eine günstige Alternative zum Steak gefunden: Tortilla-Chips mit Guacamole, beim Mexikaner für 17 Dollar. In seinen Depots bevorzugt er substanzstarke Aktien, die unter Wert gehandelt werden und manövrierte die Vermögen seiner Kunden schadlos durch die derzeitigen Turbulenzen. Im Vermögensverwalter-Ranking, das die WirtschaftsWoche zusammen mit MMD Analyse & Advisory erstellt, schaffte er es deshalb auf Rang zwei in der Kategorie „Dynamisch“. Was die besten Geldmanager jetzt empfehlen und wie man von ihnen lernen kann.

5. Was sonst noch wichtig ist

6. Ihre Meinung ist gefragt



Wir wünschen Ihnen einen erkenntnisreichen Tag. Schauen Sie sich gerne noch etwas bei uns um. Ansonsten bis Mittwoch an dieser Stelle!

Lesen Sie auch: Wie die Flucht von der PKV in die GKV gelingt

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick