1. Startseite
  2. Finanzen
  3. Börse
  4. Börsen Asien: Asiatische Börsen lassen nach – Rettungspaket für China gibt Hoffnung

Börsen AsienAsiatische Börsen lassen nach – Rettungspaket für China gibt Hoffnung

Nikkei und Topix fielen im Verlauf ins Minus. Dabei hatten Japans Exporte im Dezember einen Rekordwert erreicht. Ein chinesisches Maßnahmenpaket könnte jedoch wieder zur Stabilisierung führen. 24.01.2024 - 04:48 Uhr

Asiens Börsen haben sich am Mittwoch zunächst schwächer gezeigt. Experten sehen die Gründe dafür auch in dem eher miserablen Start der chinesischen Börsen in 2024. Ein von China geplantes Maßnahmenpaket im Wert von 278 Milliarden Dollar zur Stabilisierung des Marktes lässt bei den skeptischen Anlegern zumindest dennoch ein wenig Hoffnung aufkommen. „Ich vermute, dass die politischen Entscheidungsträger es vorziehen würden, wenn die Märkte stabiler wären, aber ich bezweifle, dass sie vorhaben, riesige, bedingungslose Finanzspritzen in die Märkte zu geben“, sagte Ben Bennett, APAC-Anlagestratege bei Legal and General Investment Management und fügte hinzu: „Hoffentlich führt das jetzt zu einer gewissen Stabilisierung.“

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,7 Prozent tiefer bei 36.268 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,5 Prozent und lag bei 2530 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,1 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verlor 0,4 Prozent.

Japan verzeichnet Rekordexporte im Dezember

Japans Exporte haben im Dezember einen Rekordwert erreicht. Wie am Mittwoch aus offiziellen Daten des Finanzministeriums hervorging, stiegen die Ausfuhren der drittgrößten Volkswirtschaft im vergangenen Monat im Vergleich zum Vorjahr um 9,8 Prozent auf 9,65 Billionen Yen (65,13 Milliarden Dollar). Sie folgten auf einen Rückgang um 0,2 Prozent. Analysten hatten ursprünglich für Dezember mit einem Anstieg von 9,1 Prozent gerechnet.

Die Exporte in Japans Hauptmarkt China stiegen im Dezember um 9,6 Prozent oder 1,77 Billionen Yen an und waren damit so stark wie noch nie. Die Ausfuhren in die USA stiegen um 20,4 Prozent und verzeichneten bereits den 27. Monat in Folge ein Wachstum. Japans Importe sanken hingegen im Dezember um 6,8 Prozent. Analysten waren von einem Rückgang der Einfuhren um 5,3 Prozent ausgegangen.

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick