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FinanzinstituteBankenbranche sucht rund 33.000 neue Mitarbeiter

Fintechs, Banken und Kreditinstitute haben im vierten Quartal intensiver neue Leute gesucht als die Gesamtwirtschaft. Das läge an optimistischeren Aussichten, meinen Experten. 25.01.2024 - 08:24 Uhr

Die deutsche Bankenbranche hat trotz trüber Konjunktur im vierten Quartal die Anzahl ihrer Stellenangebote weniger stark reduziert als die Gesamtwirtschaft. Viele Institute kämpfen mit einem Mangel an Fachkräften und mit der Tatsache, dass zahlreiche Mitarbeiter bald in Rente gehen.

Die Zahl der von Banken, Kreditinstituten und Fintechs in Deutschland öffentlich ausgeschriebenen Stellen belief sich im vierten Quartal auf 32.852. Das sind vier Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. In der Gesamtwirtschaft sank die Anzahl der öffentlich ausgeschriebenen Stellen dagegen um rund elf Prozent. Das zeigt eine Erhebung des Berliner Personalmarktspezialisten Index Gruppe, die Bloomberg News exklusiv vorliegt.

Fachkräftemangel und demografischer Wandel dürften nicht die einzigen Gründe für die hohe Anzahl an Ausschreibungen sein. „Banken und Kreditinstitute scheinen auch die wirtschaftliche Entwicklung positiver einzuschätzen als viele Unternehmen aus anderen Sektoren“, sagte Index-Chef Jürgen Grenz angesichts der aktuellen Daten.

Mit fast 14.000 Stellen richteten sich seinen Worten zufolge die meisten Jobangebote an Fachkräfte im Finanz- und Rechnungswesen sowie im Controlling. Die zweitmeisten Stellen – insgesamt rund 6.800 Positionen – wurden für Vertriebler angeboten.

Laut Grenz war darüber hinaus die Nachfrage nach Nachwuchskräften in der Finanzbranche recht hoch. Fast 4.300 Azubi-Stellen seien im vierten Quartal ausgeschrieben worden.

Um Kandidaten anzulocken, setzen deutsche Banken nicht nur auf attraktive Gehälter. So haben einige Institute auf Vier-Tage-Arbeitswochen umgestellt oder bieten mehr Flexibilität beim Arbeitsort an, hatte Bloomberg berichtet. 

Frankfurt als Sitz vieler Banken und Berlin als Zentrum der deutschen Fintech-Szene führten im vierten Quartal das Ranking bei den Städten mit den meisten ausgeschrieben Stellen erneut an. In Frankfurt gab es knapp 3.800 freie Jobs, in Berlin nahezu 2.600. Auf dem dritten Rang der Branche folgte München mit rund 2.100 Arbeitsplätzen.

Die Index Gruppe wertet für ihre Statistiken zum Stellenmarkt 196 Printmedien, 295 Online-Stellenbörsen, das Stellenportal der Bundesagentur für Arbeit sowie die Webseiten von rund 660.000 Firmen aus.

bbg
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