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Uhren Diese Modelle schmücken Sie beim beruflichen Aufstieg

Eine mechanische Uhr ist Statussymbol, Schmuck und vielleicht Sparanlage. Sie verrät mehr über den Träger, als der vermutet. So finden Sie die Richtige für sich.

Gut aussehen im Büro - dazu tragen Uhren bei. Quelle: PR

Sie ist ein Relikt. Die Uhr. Die Zeit lässt sich überall ablesen. Am Telefon, am Smartphone, am Computer. Am Handgelenk wird sie zum Statement. Sie gilt gemeinhin als einziger Schmuck, den Männer tragen, auch wenn das sich in Zeiten von Piercings sicher gewandelt hat. Doch welche kaufen? Wer mehr sucht als einen einfachen Zeitanzeiger mit Quarzwerk, sondern ein wertiges Stück kaufen möchte, das auch in einigen Jahren gefällt, sieht sich trotz Smartwatches und Sportuhren einer unüberschaubaren Zahl an Modellen gegenüber.

Und nicht jede Uhr passt zu jeder Lebensphase oder zu jedem Job. Denn dort wo Kostüm oder Anzug vorherrschen, bleibt nur wenig Raum, seiner Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen. Hier ein paar Vorschläge und Alternativen zu Evergreens der Uhrenwelt:

Für den Berufseinstieg

Erster Tag im neuen Job – da möchte keiner unangenehm auffallen. Falls doch, hiermit gelingt das auf jeden Fall: die Horological Machine von MB & F. Die meisten Berufseinsteiger werden jedoch einen dezenteren und – augenscheinlich auch bescheideneren – Auftritt wählen. Das bedeutet nicht, dass am Handgelenk eine einfache Quarzuhr ticken muss, die vor allem eines ausstrahlt: langweilige Vernunft.

Gespür für Werte wie Langlebigkeit und Nachhaltigkeit lassen sich mit geschickt gewählten Modellen an den Tag legen. Allen voran sind in diesem Segment zwei deutsche Hersteller, die seit Jahren sehr erfolgreich sind: Junghans aus dem Schwarzwald und Nomos aus Glashütte.
Die Junghans-Modelle, die nach dem Gestalter Max Bill benannt sind, bieten eine klare Formensprache und – je nach Ausführung – ein mechanisches Uhrwerk. Der Vorteil: Auch die Modelle mit Quarzwerk sehen nicht anders aus als die mechanischen Geschwister.

Welche Uhr passt zu mir?
Aus dem Schwarzwald kommt die Meister Driver mit Handaufzug. Junghans greift historische Uhrenästhetik auf. Dazu zählt zum Beispiel der äußere Rand, der aussieht wie Schienengleise und im französischen Uhrensprech auch so heißt. Eine geradlinige Uhr mit mechanischem Uhrwerk ist für unter 1200 Euro zu haben. Quelle: PR
Das Unternehmen Laco aus Pforzheim interpretiert geschickt Entwürfe, die in der Uhrenwelt den Status des Klassikers erreicht haben - in diesem Fall Bauhaus-Entwürfe, wie sie schon vor vielen Jahrzehnten in Glashütte gefertigt wurden. In der Cottbus 40, die immerhin auch das Datum anzeigt, steckt für 400 Euro ein mechanisches Uhrwerk. Mit einem anderen Armband ändert die Uhr auch immer ihre Wirkung. Ein Modell, das wandelbar ist. Quelle: PR
Die Davosa Ternos ähnelt nicht nur ein wenig einer Rolex Submariner - sie sieht im Grunde exakt so aus. Das mag für Rolex ärgerlich sein, da aber der Schriftzug die Uhr klar als Nicht-Rolex ausweist, ist sie eben auch kein Fake, die gerne unter seltsamen Bedingungen auf den Straßen der Metropolen der Welt verhökert werden. Die Davosa ist auch keine Billiguhr - aber im Vergleich zum optischen Vorbild mit knapp über 1000 Euro um ein vielfaches günstiger. Und aus der Entfernung kaum von der zu unterscheiden. Quelle: PR
Mit Limitierungen versuchen selbst die prestigeträchtigsten Marken, den Markt für Sammler von hochwertigen Uhren zu befeuern. Was rar ist, ist begehrt. Dafür werden die Jahreszahlen von Geburtsjahrgängen des Unternehmensgründer bis zum schlichten Geburtstag des Modelles alle möglichen Begründungen für exakt diese Zahl angegeben. Bei Stowa aus Baden-Württemberg ist es nun das eigene 90-jährige Firmenjubiläum. 90 Stück gibt es deswegen jeweils von den Varianten der Fliegeruhren. Das kostet dann 1120 Euro - samt mechanischem Automatikwerk und Glasboden. Quelle: PR
Das Unternehmen Sinn ist ein Sonderfall unter den Uhrenherstellern, stammt es doch weder aus der Schmuckstadt Pforzheim oder einer der Schweizer Orte wie Le Brassus, deren Ortsnamen schon Uhrenkenner mit der Zunge schnalzen lassen. Aber Sinn hat sich von Frankfurt aus einen Ruf erarbeitet. Das Modell 240C kostet immerhin 2000 Euro, zeigt aber in einem Edelstahlgehäuse mit kratzfestem Saphirglas auch eine zweite Zeitzone an. Quelle: PR

Bei Nomos in Glashütte hingegen sind ausschließlich mechanische Uhrwerke verbaut und inzwischen auch einige aus eigener Herstellung. Werden andernorts fertige Werke von Schweizer Produzenten zugekauft und je nach Anspruch aufgehübscht, steckt in Nomos eigenen Uhrwerken Gehirnschmalz und eigene Teile. Das verspricht eine höhere Wertstabilität. Die Erfolgsgeschichte von Nomos ist untrennbar mit dem Modell Tangente verbunden, das zwar noch unter 2000 Euro zu haben ist, aber damit trotzdem keine Uhr ist, die man sich so einfach zum Geburtstag wünscht.

Allen genannten Modelle kommt eine Entwicklung der vergangenen 15 Jahre entgegen: Es sind Unisex-Uhren. Frauen tragen immer größere Uhren und die einst üblichen Durchmesser von 36 bis 38 Millimeter sind am männlichen Handgelenk eine Weile unpopulär gewesen. Mit farbigen Armbändern erhält eine Uhr eine andere Wirkung.

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