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Dow Jones, S&P 500, NasdaqZweifel an Zinswende bremsen Wall Street aus – Börsen öffnen im Minus

Die Sorge der Investoren über die schwache Konjunktur steigt. Energiekonzerne leiden unter dem Einbruch der Ölpreise nach uneinheitlichen Wirtschaftsdaten aus China. 07.11.2023 - 16:09 Uhr

Ein Straßenschild an der New York Stock Exchange.

Foto: Reuters

Die ersten Zweifel an baldigen Zinssenkungen der US-Notenbank Fed haben die Wall Street am Dienstag ausgebremst. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zur Eröffnung 0,1 Prozent tiefer bei 34.076 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 trat mit 4366 Zählern mehr oder weniger auf der Stelle. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,3 Prozent auf 13.556 Punkte nach.

Die Sorgen der Investoren über die schwache Konjunktur und enttäuschende Konzernbilanzen nahmen zu, sagte Ipek Ozkardeskaya, Analystin bei der Schweizer Bankengruppe Swissquote.

Eine Jahresendrally rücke damit in die Ferne. „Saisonal gesehen sind November und Dezember bekanntlich gute Monate für die S&P500-Aktien. Doch in diesem Jahr wird das Bild von einer Vielzahl an schlechten Nachrichten überschattet.“

Einzelwerte im Fokus

Uber: Der Fahrdienstleister gerät mit einem Minus von drei Prozent unter Druck. Der Konzern hatte die Markterwartungen für den Gewinn im dritten Quartal verfehlt.

UBS: Die Schweizer Großbank überraschte Analysten positiv: Der bereinigte Betriebsgewinn vor Steuern lag bei 844 Millionen US-Dollar und damit deutlich über den Erwartungen. Die Aktien gehen mit einem Plus 3,8 Prozent in den Handel.

Die Aufwendungen in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar, die im Zusammenhang mit der Übernahme der Credit Suisse stehen, trüben hingegen das Bild: Im dritten Quartal verzeichnete die UBS einen Nettoverlust von 785 Millionen US-Dollar.

Planet Fitness: Die Titel der Fitnessstudiokette steigen um mehr als 16 Prozent, nachdem das Unternehmen den Ausblick für das Jahr anhob. Planet Fitness meldete einen Gewinn pro Aktie von 59 Cents und einen Umsatz von 277,6 Millionen US-Dollar. Analysten hatten mit 55 Cents Gewinn pro Aktie bei einem Umsatz von 268,2 Millionen US-Dollar gerechnet.

Tripadvisor: Die Aktie des Reiseanbieters legt um rund 5,5 Prozent zu. Tripadvisor hatte Quartalsergebnisse veröffentlichte, die sämtliche Erwartungen übertrafen. Der Konzern vermeldete einen Gewinn von 52 Cents pro Aktie bei einem Umsatz von 533 Millionen US-Dollar. Analysten hatten mit 47 Cents pro Aktie bei einem Umsatz von 505 Millionen US-Dollar gerechnet.

Peloton: Die Papiere des Fitnessgeräteherstellers fallen um 3,7 Prozent, nachdem sie von der Deutschen Bank von „Kaufen“ auf „Halten“ herabgestuft worden waren. Das Unternehmen begründete dies mit den unklaren Wachstumsaussichten. Die Deutsche Bank senkte ihr Kursziel für Peloton von 13 US-Dollar pro Aktie auf vier US-Dollar.

Energiekonzerne: Einbußen erleiden auch die Aktien von Energiekonzernen wie Exxon Mobil, Chevron, Occidental Petroleum und Marathon Oil, die jeweils rund 1,5 Prozent verlieren. Für Verunsicherung sorgte ein starker Rückgang der Ölpreise nach uneinheitlichen Wirtschaftsdaten aus China.

rtr
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