Elsässers Auslese: Was läuft bei unseren Lebensversicherungen schief?
Ein Kunde füllt einen Antrag auf Abschluss einer Lebensversicherung aus.
Foto: dpaZur Winterzeit flattern einem die Briefe der Lebensversicherer ins Haus. Es macht mir schon lange keinen Spaß mehr diese Briefe zu öffnen. Die jährliche Meldung über die voraussichtlichen Auszahlungen - als Rente oder Kapitalausschüttung – zur Endfälligkeit haben den Charakter wahrer Schreckensmeldungen angenommen.
Die einst in Aussicht gestellten Auszahlungsbeträge werden nach unten angepasst. Wer seine Versicherungsakte sauber führt und die Belege chronologisch verwahrt, der kommt aus dem Staunen kaum heraus. Die Wertentwicklung zeigt nach unten.
In diesem Jahr ist laut aktueller Mitteilung einer meiner Versicherungen über ein ganzes Jahr lang nichts, kein einziger Cent, für mich erwirtschaftet worden. Wie kann das sein? Immerhin geht es um die private Altersversorgung.
Erstversicherer
Im Alter reicht die gesetzliche Rente meist nicht aus, um seine Standards zu erhalten. Also investieren viele Menschen in private Altersvorsorge – unter anderem durch Lebensversicherungen. Die Kapitalanlagen der Versicherten betrugen im Jahr 2015 insgesamt 851 Milliarden Euro – eine riesige Summe. An den Kapitalmärkten sind Lebensversicherer deshalb machtvolle Spielern. Nur: Wohin genau investieren sie?
Quelle: GDV, BaFin
Foto: dpaRenten
Ein großer Teil der Gelder fließt in Renten. Ihr Vorteil: Anders als Aktien unterliegen sie vergleichsweise moderaten Kursschwankungen und sind fest verzinst. Der Anteil an Renten betrug im vergangenen Jahr 87,3 Prozent und ging im Vergleich zu den Vorjahren zurück. 2014 waren es 88,5 Prozent, 2013 noch 88,7 Prozent.
Foto: dpaHypotheken, Darlehen, Staatsanleihen
Es gibt verschiedene Arten von Renten, zum Beispiel Hypotheken, Darlehen und Staatsanleihen. Der Anteil von Hypotheken betrug 2015 5,8 Prozent und blieb damit gegenüber dem Vorjahr stabil. Darlehen machten mit 20,5 Prozent rund ein Fünftel der Renten-Investments der Lebensversicherer. Staatsanleihen, die als besonders sicher gelten, machten 7,1 Prozent der Renten-Investments aus.
Foto: dpaPfandbriefe
Der prozentuale Anteil von Pfandbriefen ist der drittgrößte innerhalb der Rentengelder – obwohl auch dieser nachgelassen hat. 2015 machten die Pfandbriefe 17,9 Prozent aus, 2014 waren es 19,4 Prozent.
Foto: REUTERSRentenfonds
Lebensversicherer investieren nicht nur direkt in Renten, sondern auch dadurch, dass sie Anteile an Rentenfonds erwerben. Die darin enthaltenen Renten machen den größten Teil der Renten aus, in welche die Lebensversicherer investiert sind: 25,9 Prozent. Dieser Anteil ist in den vergangenen Jahren leicht hoch gegangen. 2014 waren es 25,4 Prozent.
Foto: dpaGenussrechte und Nachränge
Genussrechte unterliegen etwas anderen Regeln als Aktien oder Anleihen. Genaugenommen, sind sie eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital. Über die Genussrechte werden die Anleger an Gewinnen des Unternehmens beteiligt, können aber auch Verluste einfahren. Die Versicherer sind deshalb hier mit 1,8 Prozent kaum investiert.
Foto: dpaTages-, Termin- und Festgelder
Sicher aber wenig beliebt sind bei den Versicherern Tages-, Termin- und Festgelder. Nur ein Prozent des Kapitals ist so investiert.
Foto: gmsAktien
Aktien werden als Anlageklasse bei den Lebensversicherern dagegen immer beliebter. Der Grund: Weil Zentralbanken im Moment sehr niedrige Zinsen festlegen, leiden die Festverzinslichen. Aktien dagegen haben zwar volatile Kurse, punkten aber mit fester Dividende. Im Jahr 2015 betrug der Aktienanteil der Lebensversicherer 4,3 Prozent, 2014 waren es noch 3,5 Prozent. Nur der kleinste Teil – 0,1 Prozent – sind Direktinvestments. Der Rest ist wird über Aktienfonds gehandelt.
Foto: dpaImmobilien
Der Immobilienanteil ist mit 3,9 Prozent in den vergangenen drei Jahren stabil geblieben. Hier sind die Versicherer zum größten Teil (2,6 Prozent), direkt investiert.
Foto: dpaDie lapidare und landläufige Erklärung, die man so hört, lautet: „Ja, es gibt ja auch keine Zinsen mehr.“ Nun das spüren wir als Sparer und Geldanleger ja selber, wenn wir die Sparbücher und Anleihen betrachten. Doch dieses Argument reicht nicht aus, um die vermeintlich schlechte Leistung der Lebensversicherer als Kapitalanleger hinzunehmen.
Beleuchten wir den Sachverhalt einmal aus der Fernsicht. Die Lebensversicherer sind mit die größten professionellen Kapitalanleger mit einem klaren Langfrist-Mandat. Keiner der Versicherten hat sie gebeten, zur Absicherung seines Lebensabends, das Geld nur auf Sparbüchern anzulegen.
Und obendrein ist das Null-Zinsniveau zum einen nur auf einige Währungen beschränkt und zum anderen ein Phänomen der jüngeren Zeit. Noch vor fünf Jahren konnte man gute Anleihen mit zehnjähriger Laufzeit zu attraktiven Zins-Coupons ins Depot nehmen. Diese Anleihen laufen heute noch zu hohen Kursen im Markt und zahlen jährlich Zinsen aus.
Der entscheidende Punkt ist jedoch, dass die Lebensversicherer vernünftigerweise das Risiko ihrer Kapitalanlagen immer schon auf verschiedene Anlageklassen verteilt haben. Nur so konnten sie ja ihr Langfrist-Mandat erfüllen - nämlich: Kapitalien inflationsgesichert in einer weiten Zukunft zu garantieren.
Neben der Geldanlage in Anleihen (auch Obligationen genannt) haben die Lebensversicherer daher immer schon in großem Stil in Immobilien und in Aktien investiert. Und hier liegt ihre große Stärke. Denn anders als Einzelpersonen oder Familien können die Versicherer wirklich langfristig über viele Jahrzehnte disponieren.
Wenn wir nun an die unerfreuliche Entwicklung unserer Lebensversicherungswerte denken, dann müssen wir uns jetzt fragen: ist es denn bei den Immobilien und Aktien in den letzten Jahren und Jahrzehnten so schlecht gelaufen? Ist denn auf diesen beiden Märkten eine Dauerkrise gewesen, die unsere Versicherungspolicen in den Keller gerissen hat?
Um die Frage zu beantworten, schaue ich mir Beispiele aus dem realen Leben mit konkreten Zahlen an und halte mich nicht mit volkswirtschaftlich-statistischen Daten auf.
Zu den Immobilien: nach Jahren der Stagnation der Preise in Deutschland, Mitte der neunziger Jahre bis etwa 2005, ist bei Wohnimmobilien ein eindeutiger Aufwärtstrend zu verzeichnen. Dieser fing langsam und kaum merklich an, ist aber heute evident für fast jedermann sichtbar. Abgesehen von besonders strukturschwachen Regionen, ist allerorten bei den Immobilienmaklern immer mehr das Schild „verkauft“ zu sehen.
Drohnen-Versicherung:
Sie haben eine Drohne und würden sie gerne versichern? Die Gothaer Allgemeine Versicherung bietet in Kooperation mit der Delvag Luftfahrtversicherung ihren Unternehmerkunden eine entsprechende Police. Gedacht ist sie vor allem für jene, die Fluggeräte für gewerbliche Film- und Fotoflüge nutzen, zum Beispiel für Vermessungs- und Gutachterflüge. Laut Versicherungsjournal.de ist seit 2005 eine solche Haftpflichtversicherung nötig, um eine Aufstiegsgenehmigung zu bekommen.
Foto: dpaProbefahrt:
Auch für Probefahrten kann man sich nun eine Versicherung besorgen: Die Barmenia Allgemeine Versicherung bietet Nutzern des Anzeigenportals Autoscout24 an, ihre Autoversicherung für eine Spritztour erweitern zu lassen. Im Schadenfall werden dann laut Versicherungsjournal der Mehrbeitrag für bis zu drei Jahren infolge von Rückstufung des Schadensfreiheits-Rabattes, die Selbstbeteiligung bis zu 1.000 Euro, der Kaskoschutz sowie Mehrkosten für die Ausweitung des Fahrerkreises beim Kraftfahrtversicherer ersetzt.
Foto: dpaMitfahrgelegenheit:
Seit kurzem bietet die Mitfahrplattform Blablacar einen Versicherungsschutz der Axa Versicherung an. Um diesen zu nutzen, muss man die Mitfahrgelegenheit online reservieren und bezahlen. In dem Paket enthalten sind unter anderem die Hilfe und Weiterreise bei Panne oder Unfall.
Foto: dpaCyberschäden:
Das virtuelle Hab und Gut wird in Zeiten der Digitalisierung immer wichtiger – kein Wunder, dass man es nun auch versichern kann. Für Angriffe von Hackern, Datenklau und Identitätsdiebstahl bietet die Euler Hermes Deutschland eine Vertrauensschaden-Police an: Diese deckt Schäden bis zu 100 Millionen Euro ab.
Foto: dpaHeizungssysteme:
Die Zurich Generalagentur versichert unter dem Schlagwort „Techno-Plus“ moderne Haustechniksysteme. Darunter fallen Geräte wie Steuer-, Klima-, Aufzugs-, Video- und Audio-, Kommunikations- sowie Haus- und Sicherheitstechnik. Versicherungsjournal.de schreibt, die Versicherung enthalte „die Wiederherstellung von Geräten und Verkabelungen nach einem Schadenfall, bis hin zur Wiederbeschaffung von neuen Geräten, wenn die beschädigten nicht mehr zu nutzen sind.“
Foto: dpaAbstieg:
Aktuell stehen Hannover 96 und Hoffenheim auf den Abschussplätzen in der Bundesliga. Als dem HSV im vergangenen Jahr der Abstieg drohte, gab es Gerüchte, der Verein könne sich eine sogenannte Prize-Indemnity-Versicherung zulegen. Diese kommt für Einnahmeausfälle auf wie entgangene Sponsoren- oder Fernsehgelder, falls bestimmte sportliche Ziele nicht erreicht werden. Die Prämienhöhe wird anhand der Wettquoten ermittelt: Das sorgt dafür, dass die Policen für Wackelkandidaten nicht unbedingt attraktiv für Versicherungen sind. „Zum jetzigen Zeitpunkt den Versuch zu starten, den HSV gegen den Abstieg abzusichern, würde wenig Spaß bereiten“, sagte der Sportversicherungsmakler Dieter Prestin schon im April 2015. Da tingelte der HSV bereits am Ende der Tabelle.
Foto: dpaBaby:
Wie süß, die Kleine. Mit sechs Monaten sind Babys niedlich und (meistens) pflegeleicht. Zehn Jahre später, wenn der erste Fußball im Fenster der Nachbarn landet, wird spätestens klar: Kinder brauchen eine Versicherung. Und dazu gehört nicht nur die Haftpflichtversicherung, auch andere Policen kann man für seinen Sprössling abschließen: Sparvertrag, Investmentfond, Risikolebensversicherung. Nicht jede Versicherung vermag dürfte Eltern auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen. Die Kinderinvaliditätsversicherung beispielsweise dient dazu, dem Kind nach einem schweren Unfall Rente zu zahlen. Nicht sexy, aber wichtig.
Foto: dpaAlkoholverbot:
Auf Alkohol verzichten? Das dürfte für die meisten Deutschen nicht in Frage kommen, aber was ist, wenn doch? In den USA, Finnland, Russland und Island gibt es das schließlich schon. Wenn Sie also um Ihr Bier fürchten, können Sie sich versichern. Klingt komisch, aber das gibt es wirklich. Kommt es zum gesetzlichen Bierembargo, werden Ihnen 500 Euro ausgezahlt. Die Police kostet zwölf Euro im Jahr.
Foto: dpaLotto-Miese:
Es gibt eine Versicherung, mit der sich Glücksspielliebhaber vor Pechsträhnen schützen können: Die Versicherung sichert die Menschen ab, die weniger als zwei Richtige angekreuzt haben.
Foto: dpaAlien:
Das ist wohl die kurioseste Versicherung aller Zeiten: Falls Sie von einem Alien entführt werden, erhalten Sie 1000 Euro. Die Konditionen sind ungewöhnlich: Unter anderem müsse die Luftfahrtbehörde die Präsenz eines Alienraumschiffes bestätigen und falls möglich sollte der Entführte Beweisstücke nicht-irdischer Herkunft, wie unbekannte Metalle oder Bilder von Außerirdischen vorweisen. Was wie ein Witz klingt, ist es in den meisten Fällen auch: eine Geschenk-Police.
Foto: dpaStecken bleiben:
Ein Horrorerlebnis schlechthin: Im Aufzug stecken zu bleiben, will man wirklich nicht erleben. Wenn es doch dazu kommt, will so manch einer eine Entschädigung dafür. Für 12 Euro im Jahr zahlt eine Versicherung für jedes Stecken bleiben 75 Euro. Im Schnitt erlebt jeder Deutsche aber nur einmal in 102 Jahren dieses Vergnügen.
Foto: dpaEin typisches Beispiel aus meinem Bekanntenkreis: in einer mittleren Kreisstadt im Rheinland finden 90-Quadratmeter Wohnungen, die vor sieben Jahren zu 190.000 Euro zu haben wahren, nun für 250.000 Euro problemlos einen Käufer.
In Spitzenlagen von begehrten Großstädten wie München oder Hamburg werden Rekordpreise erzielt, die einem den Atem verschlagen. Vieles kommt da gar nicht an die Öffentlichkeit. Ein mir bekannter Investor hat neulich so einen Deal gelandet.
Seine Familie hat in den achtziger Jahren eine erstklassige Gewerbeimmobilie erworben. Im Verlauf der Jahre hat sich die jährliche Mieteinnahme auf vier Millionen Euro gesteigert. Ein tolles Immobilieninvestment, wie es sich jeder wünscht. Nun ist diese Immobilie aber für sage und schreibe 150 Millionen Euro an einen neuen Eigentümer gegangen. Einem solchen Angebot konnte die Familie nicht widerstehen. Das Geld ist inzwischen auf dem Bankkonto.
Es ist nur wenigen Privatanlegern vergönnt, einen solchen Schachzug zu landen. Den Versicherern mit ihrem Langfrist-Anlagehorizont hingegen gehören von jeher die feinsten Immobilien. Da brauchen wir gar nicht nur nach Manhattan, Paris, Genf oder London zu schauen. Auch dort befinden sich die guten Lagen natürlich seit Jahrzehnten auf immer höherem Topniveau, im Eigentum von Versicherern.
Also mit den Immobilien sind die Versicherer schon mal bestens gefahren. Doch wie sieht es mit den Aktien aus, die weitere Säule der Kapitalanlagen bei den Lebensversicherungen? Bevor ich Ihnen da lang und breit Erklärungen abgebe, hier ein paar Aktienkursentwicklungen:
Für den langfristigen Vergleich habe ich den Januar 2004 gewählt. Die Henkel Aktie stand zum dem Zeitpunkt bei 22 Euro, heute notiert sie bei über 100 Euro. Beiersdorf ist von 31 Euro auf über 75 Euro gestiegen. Der Markenspezialist Reckitt Benckiser (Calgon, Scholl, Sagrotan, u.ä.) hat sich gar von 1.250 Pence auf heute über 6.700 Pence im Kurs gesteigert.
Trotz Rückschlägen wegen der Monsanto-Übernahmepläne konnte sich der Wert der Bayer AG Aktie von 24 Euro auf über 85 Euro erhöhen. Im Januar 2004 notierte die BASF bei 22 Euro, heute über 75 Euro. Der Augenoptiker-Filialist Fielmann AG war für 9,50 Euro in 2004 zu haben. Dieser Tage müssen Sie über 55 Euro für die Aktie zahlen.
Muss ich dazu noch etwas sagen? Trotz der Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 haben sich die Aktienvermögen guter Firmen in den Depots von Langfrist-Anlegern geradezu fantastisch gut entwickelt. Daneben haben die meisten Aktiengesellschaft jährlich steigende Dividenden konstant ausgeschüttet.
Also auch auf dem Gebiet der Langfrist-Anlage in Aktien sind die Lebensversicherer in einen wahren Honigtopf gefallen!
Mein Fazit ist ganz klar: Wer sich entschieden hat, einen Teil seiner Altersversorgung einer Lebensversicherung anzuvertrauen, der ist einen Pakt für viele Jahre eingegangen. Eben im vollen Vertrauen auf eine umsichtige Arbeit eines Profi-Kapitalanlage-Teams von Spezialisten mit Langfrist-Mandat. Wegen dieser soliden Qualität, die sich von kurzfristig agierenden Asset Managern oder auch von Amateuren unterscheidet, habe auch ich mich vor Jahren für Lebensversicherungspolicen entschieden.
Angesichts idealer Rahmenbedingungen für Immobilien- und Aktienprofis während der letzten 15 Jahre kann ich mich über die mir offerierten „angebotenen“ Resultate der Lebensversicherer nur wundern. Immerhin gehören die Top-Manager der Versicherungsbranche zu den hochgeschätzten Führungskräften der Nation. Ihre Namen sind in Aufsichtsräten und in Familienbeiräten zu finden. Offensichtlich wird ihr Rat gesucht und geschätzt.
Wie verhält sich das im Verhältnis zu der mir erbrachten jahrelangen Leistung? Wo ist der ganze Wertzuwachs geblieben?
Zum Abschluss noch ein Punkt: ab und an ist zu hören, dass es den „armen“ Versicherungen von Regierungsseite bzw. Aufsichtsbehörden unmöglich gemacht worden ist, vernünftig Kapital anzulegen.
Da kann ich nur lächeln. Wer hinter verschlossenen Türen, unter Ausschluss jeder Öffentlichkeit, zu vorgerückter Stunde, einmal die Führer der großen Versicherer erlebt hat, der weiß, wie die Machtverhältnisse zwischen den Politikern in Berlin und den Versicherungsgrößen einzuschätzen sind. Wenn es um wirklich existentielle Belange geht, lässt sich die Versicherungswirtschaft nichts gefallen. Offensichtlich drückt der Schuh im derzeitigen Modell nicht so arg. Es lebt sich ganz bequem.
Wie sagte schon mein Lateinlehrer 1970 zu mir, aus tiefer Überzeugung: „Bei Abschluss einer Versicherung ist danach die Versicherung der Gesicherte und der Versicherte der Verunsicherte“. So viel zu dem Thema: Da läuft was schief.