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AufrüstungNordkorea will Atomwaffenprogramm ausbauen - „USA sind größter Feind“

Machthaber Kim Jong Un geht wenige Wochen vor der Amtsübernahme Bidens auf Konfrontationskurs. Die USA fordern weiterhin eine atomare Abrüstung Nordkoreas. 09.01.2021 - 09:09 Uhr

„Egal wer in den USA an der Macht ist, die wahre Natur der USA und ihre grundsätzliche Politik gegenüber Nordkorea ändern sich nie“, so der Machthaber.

Foto: AP

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat einen Ausbau des Atomwaffenarsenals angekündigt und die USA als größten Feind seines Landes bezeichnet. Nordkorea werde seine Kapazitäten für Präventiv- und Vergeltungsschläge vergrößern, sagte Kim einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA vom Samstag zufolge.

Zudem liefen unter anderem Vorbereitungen und Tests verschiedener neuer Raketen, während die Entwicklung eines atomgetriebenen U-Boots bereits fast abgeschlossen sei. „Unsere Außenpolitik sollte wieder darauf ausgerichtet werden, die USA zu besiegen, unseren größten Feind und unser Haupthindernis auf dem Weg zu unserer innovativen Entwicklung“, so der Staatschef.

Mit seinen Äußerungen geht Kim wenige Tage vor der Amtsübernahme des designierten US-Präsidenten Joe Biden auf Konfrontationskurs zu den Vereinigten Staaten. „Egal wer in den USA an der Macht ist, die wahre Natur der USA und ihre grundsätzliche Politik gegenüber Nordkorea ändern sich nie“, sagte Kim laut KCNA auf einem mehrtägigen Parteitag seiner Regierungspartei in Pjöngjang.

Der scheidende US-Präsident Donald Trump hatte sich drei Mal mit Kim getroffen. Er bot dem Nordkoreaner die Lockerung von Sanktionen im Gegenzug für atomare Abrüstung an, doch ein Durchbruch blieb aus. Biden hatte im Oktober erklärt, er werde sich nur mit Kim treffen, wenn dieser schon im Vorfeld atomarer Abrüstung zustimme.

Im US-Außenministerium war zunächst keine Stellungnahme zu Kims jüngsten Äußerungen zu bekommen. Ein Sprecher von Bidens Übergangsteams lehnte eine Stellungnahme ab. Südkorea erklärte, das Land bleibe zuversichtlich, dass der Amtswechsel in Washington die Chance für eine Verbesserung der US-nordkoreanischen Beziehungen sein könnte.

rtr
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