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Chinas Präsident Xi warnt vor Risiken für die Weltwirtschaft

Chinas Präsident Xi Jinping hat am Rande des Brics-Treffens vor Risiken für die Weltwirtschaft durch Protektionismus und die Abkehr von Klimaabkommen gewarnt - und kritisierte damit indirekt US-Präsident Trump.

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China Präsident Xi Jinping Quelle: dpa

Chinas Präsident Xi Jinping hat sich die Gegner eines entschlossenen Kampfes gegen den Klimawandel vorgenommen und damit indirekt Kritik an US-Präsident Donald Trump geübt. Wegen Ländern, die sich beim Handel nach innen kehrten und sich dem Bekämpfen des Klimawandels entzögen, stehe die Weltwirtschaft vor wachsenden Risiken und Unsicherheiten, sagte Xi am Dienstag auf einem Treffen von Schwellen- und Entwicklungsländern am Rande des Brics-Gipfels in der chinesischen Küstenstadt Xiamen.

Xi nannte die USA dabei zwar nicht beim Namen. Trump hat jedoch Handelsabkommen als Bedrohung für amerikanische Jobs bezeichnet und entschieden, sein Land aus dem Weltklimaabkommen von Paris zurückzuziehen.

Zu den Brics-Staaten gehören Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Die fünf Länder stehen für 40 Prozent der Weltbevölkerung und 45 Prozent des globalen Wirtschaftswachstums seit 2009. Xi äußerte sich zu Beginn eines Dialogs der Staats- und Regierungschefs dieser Länder mit fünf weiteren Nationen, die zu den Diskussionen in Xiamen eingeladen worden waren.

Auf dem Gipfel steht angesichts drohender US-Sanktionen gegen China der Kampf gegen Protektionismus im Vordergrund. Die Volksrepublik, die dieses Jahr den Vorsitz der sogenannten BRICS-Staaten innehat, positioniert sich als Hüterin der Globalisierung, obwohl dem Land ebenfalls zahlreiche unfaire Handelspraktiken vorgeworfen werden.

Das zweitägige Gipfeltreffen sollte am Dienstag zu Ende gehen. Am Montag hatten sich die Brics-Länder für eine Reform der Vereinten Nationen und stärkere Maßnahmen gegen Terrorgruppen ausgesprochen. Sie hatten außerdem den jüngsten Atomtest Nordkoreas verurteilt.

 

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