Präsidentschaftskandidatur: Nikki Haley steigt aus US-Vorwahlkampf aus
Beim «Super Tuesday» gelang ihr lediglich ein Sieg in Vermont: Nikki Haley.
Foto: dpaDie Republikanerin Nikki Haley zieht sich aus dem parteiinternen Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur zurück und macht so den Weg frei für eine erneute Bewerbung von Donald Trump. Die 52-Jährige verkündete ihre Entscheidung am Mittwoch in ihrem Heimat-Bundesstaat South Carolina. Zuvor hatte Haley bei den parteiinternen Vorwahlen am Super Tuesday in mehr als einem Dutzend US-Bundesstaaten bis auf eine Ausnahme gegen Trump verloren.
Damit kommt es zu einer Neuauflage des Duells zwischen dem ehemaligen Präsidenten Trump und dem demokratischen Amtsinhaber Joe Biden. Umfragen sagen voraus, dass dies durchaus knapp werden dürfte.
Sollte Trump die Wahl gewinnen, dürfte seine Politik noch einmal deutlich extremer werden. Die weitere US-Unterstützung für die von Russland angegriffene Ukraine steht dann außenpolitisch ebenso auf dem Spiel wie die Mitgliedschaft der USA in wichtigen internationalen Bündnissen wie beispielsweise der Nato.
Wer in den USA Präsidentschaftskandidat der Republikaner oder der Demokraten werden will, muss sich zunächst in parteiinternen Vorwahlen durchsetzen. Offiziell gekürt werden die Präsidentschaftskandidaten erst bei Parteitagen im Sommer. Die eigentliche Präsidentenwahl steht am 5. November an.
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