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US-WahlkampfRon DeSantis will offenbar Präsidentschaftskandidatur bekanntgeben – mit Elon Musk

Ron DeSantis will anscheinend offiziell in den US-Wahlkampf einsteigen: Verkünden will der Republikaner es laut US-Medien am Mittwoch bei Twitter – im Gespräch mit Elon Musk. 23.05.2023 - 21:15 Uhr

Ron DeSantis wird zum Trump-Konkurrenten.

Foto: REUTERS

Jetzt wird es wohl offiziell: Der prominente US-Republikaner Ron DeSantis will seine erwartete Bewerbung für die Präsidentschaftswahl 2024 mehreren Berichten zufolge am Mittwoch beim Kurznachrichtendienst Twitter verkünden – zusammen mit Elon Musk.

Bei einer dort ausgestrahlten Unterhaltung mit dem Twitter-Chef soll der Gouverneur von Florida den US-Sendern Fox und NBC zufolge bekanntgeben, dass er republikanischer Kandidat werden und Präsident Joe Biden herausfordern will. Die Veranstaltung soll um 18 Uhr Ortszeit (Mitternacht MESZ) beginnen.

DeSantis wird damit zum größten Konkurrenten von Ex-US-Präsident Donald Trump um die Nominierung für die Wahl im November 2024. Trump hatte bereits im November angekündigt, ins Rennen um die Präsidentschaftskandidatur für die Wahl 2024 einzusteigen, und in den vergangenen Wochen seine politischen Angriffe auf den Gouverneur verschärft.

Der 44 Jahre alte konservative Hardliner DeSantis ist seit Anfang 2019 Gouverneur des südlichen US-Bundesstaates Florida. Im November 2022 war er mit einem starken Ergebnis in dem Amt bestätigt worden – was auch seine Position stärkte mit Blick auf sein Streben nach Höherem. DeSantis hatte in den vergangenen Monaten mit seiner erzkonservativen Politik für Schlagzeilen gesorgt. So wurden etwa Diversitätsprogramme an staatlichen Universitäten in Florida abgeschafft und Abtreibungen weitgehend verboten.

Machtkampf zwischen DeSantis und Disney

Außerdem lieferte sich der Gouverneur einen Machtkampf mit dem Unterhaltungskonzern Disney, der in Florida zu den einflussreichsten Unternehmen gehört. Er unterzeichnete Anfang Mai ein Gesetz, das einem Kontrollgremium weitreichende Befugnisse bei den Expansionsplänen des Themenparks Walt Disney World in Orlando einräumt. Die von DeSantis frisch besetzte Tourismus-Aufsicht kann nun Vereinbarungen über Baupläne aufkündigen, die ein von Disney kontrolliertes Vorgänger-Gremium mit dem Konzern getroffen hat.

Als Hintergrund gilt eine seit Monaten ausgefochtene Fehde zwischen DeSantis und Disney über den Unterricht an den Schulen in Florida. Der Konzern hatte ein neues Gesetz kritisiert, das die Behandlung von Themen der Sexualität und Geschlechtsidentität einschränkt.

Bei öffentlichen Auftritten hatte DeSantis Disney wiederholt abfällig als „woke“ bezeichnet. Das Wort steht ursprünglich für politisch „wach“ und engagiert gegen Diskriminierung, wird in konservativen Kreisen aber oft als Schimpfwort benutzt. DeSantis bezeichnete Disney in diesem Zusammenhang als politisch links.

Bevor der dreifache Vater als Politiker Karriere machte, besuchte er die Elite-Unis Yale und Harvard, war bei der Navy und im Irak im Einsatz. Vor seiner Wahl zum Gouverneur saß DeSantis mehrere Jahre als Abgeordneter im Repräsentantenhaus.

Lesen Sie auch: Warum der Republikaner DeSantis den Streit gegen das Maus-Imperium nicht gewinnen kann

rtr, dpa
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