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WelthandelUS-Handelsminister zu Gast in Brüssel

Auch Monate nach einem Abkommen gibt es noch offene Fragen zur künftigen EU-US-Handelsbeziehung. Nun kommt ein US-Minister nach Brüssel. 24.11.2025 - 06:45 Uhr
EU-Flaggen und amerikanische Fahnen sind im Rat der Europäischen Union zu sehen. Foto: Nicolas Maeterlinck/BELGA/dpa

Zollkonflikte, Überkapazitäten, Abschottung: Wenn US-Handelsminister Howard Lutnick und der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer nach Brüssel kommen, werden voraussichtlich viele komplizierte Themen zur Sprache kommen. Die beiden US-Vertreter treffen am Montag die Handelsministerinnen und -minister der EU.

Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump ist das Verhältnis zwischen den USA und der EU zunehmend schwieriger geworden. Hohe Zollsätze der USA auf Waren aus der EU und andere Entwicklungen belasten das Verhältnis. So ist die EU nicht nur direkt von Zöllen betroffen. 

Es wird zum Beispiel auch befürchtet, dass durch US-Zölle auf Waren aus anderen Ländern weltweite Überkapazitäten statt in die USA zu Dumpingpreisen in die EU verkauft werden könnten. Mit Überkapazitäten sind in der Regel Waren gemeint, für die es keine Abnehmer gibt.

Deal vor Monaten – Details zur Umsetzung aber noch offen

Im Zollstreit zwischen Brüssel und Washington gibt es eigentlich seit Monaten eine Grundsatzeinigung auf ein Abkommen. Doch es gibt immer noch offene Details zum umstrittenen Deal. So wird unter anderem um die Umsetzung einer im August veröffentlichten gemeinsamen Erklärung gerungen. Ob es nach dem Treffen greifbare Ergebnisse geben wird, ist noch unklar. 

Im Sommer hatten sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump darauf geeinigt, dass für die meisten EU-Importe in die USA ein Basiszollsatz in Höhe von 15 Prozent gilt. Im Raum standen zuvor noch deutlich höhere Abgaben. Dafür hat von der Leyen unter anderem versprochen, dass die EU bis zum Ende von Trumps Amtszeit US-Energie im Wert von 750 Milliarden Dollar kaufen will.

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dpa
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