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Ampelkoalition SPD plant laut Medienbericht mit Schulze, Lambrecht und Geywitz als Ministerinnen

Die Aufstellung des Ampel-Kabinetts zeichnet sich immer deutlicher ab. Bei der SPD wird mit Svenja Schulze, Christine Lambrecht und Klara Geywitz gerechnet.

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Die jetzige Umweltministerin vertritt den einflussreichen SPD-Verband Nordrhein-Westfalen und gilt für ein Ministeramt als gesetzt. Quelle: dpa

Wenige Tage vor dem geplanten Abschluss der Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP verdichten sich Spekulationen über die Verteilung der Ministerien. In der SPD werden vor allem Svenja Schulze, Christine Lambrecht und Klara Geywitz als wahrscheinliche Ministerinnen im ersten Ampel-Kabinett auf Bundesebene genannt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters in Bezug auf mehrere Personen aus der SPD und dem Umfeld der Ampel-Verhandlungen.

Gesetzt und damit weniger überraschend sind Olaf Scholz als Bundeskanzler und sein enger Vertrauter Wolfgang Schmidt als Kanzleramtsminister. Aktuell ist dieser noch Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Hubertus Heil solle zudem wie erwartet Arbeitsminister bleiben. Die SPD dürfte zudem ein weiteres, weniger bedeutendes Ministerium bekommen, das vermutlich dann mit einer Frau besetzt wird.

Die Sozialdemokraten haben wiederholt erklärt, dass die Personalien zum Ende der Koalitionsverhandlungen besprochen werden, also in den nächsten Tagen. Dann dürften die drei Ampel-Parteien auch ihren Koalitionsvertrag vorstellen. Mehrere Personen sagten Reuters, die Ressorts seien noch nicht verteilt.

Trotzdem zeichnet sich den Insidern zufolge bereits ab, wie potenzielle Anwärter eingesetzt werden könnten. Die jetzige Umweltministerin Schulze könnte Wirtschaftsministerin werden. Die jetzige Justizministerin Lambrecht wird als Innenministerin gehandelt, SPD-Vize Geywitz könnte künftig für Bildung und Forschung zuständig sein.

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    Energie soll von Wirtschaftsministerium getrennt werden

    Schulze vertritt den einflussreichen SPD-Verband Nordrhein-Westfalen und gilt daher als gesetzt. Sie wird teilweise auch als Bildungsministerin gehandelt, sollte das Wirtschaftsministerium am Ende doch an die Grünen oder die FDP gehen.

    Insidern zufolge wird der Energieteil, der etwa für den Ausbau der erneuerbaren Energien verantwortlich ist, wohl aus dem Wirtschaftsministerium herausgetrennt und einem neuen Klimaministerium zugeschlagen - vermutlich unter Führung der Grünen, wenn die FDP wie erwartet das Finanzministerium bekommt.

    Geywitz hat den Informationen zufolge Chancen auf einen Ministerposten, weil die SPD eine Frau aus dem Osten im Kabinett wolle. Außerdem fühle sich Scholz ihr noch verpflichtet. Die beiden waren zusammen angetreten, um das Führungsduo der Partei zu werden, damit 2019 aber an Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans gescheitert.

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