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Sozialdemokraten Hubertus Heil will nicht Kanzlerkandidat der SPD werden

Der Bundesarbeitsminister sieht sich nicht als Spitzenkandidat seiner Partei. Dafür lobt er seinen Parteikollegen und Finanzminister Olaf Scholz.

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Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will nicht für die SPD ins Rennen um die Kanzlerschaft ziehen. Er habe keine Ambitionen, sich um das Amt zu bewerben, sagte Heil der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch). Zugleich lobte er die Arbeit seines Parteikollegen Olaf Scholz: „Grundsätzlich gilt: Olaf Scholz macht einen ausgezeichneten Job. Das erlebe ich jeden Tag.“ Aktuell stehe die Frage, wen die SPD bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr ins Rennen schicke, aber „nicht im Vordergrund“, sagte Heil.

Heil war von Altkanzler Gerhard Schröder neben anderen als möglicher Kanzlerkandidat für die SPD ins Spiel gebracht worden. Unter anderem hatte Schröder auch Scholz als möglichen Kandidaten genannt.

Die SPD liegt laut dem „Insa-Meinungstrend“ für die „Bild“-Zeitung (Dienstag) aktuell bei 15 Prozent. Damit läge sie auf Platz drei hinter Union (38,5 Prozent) und Grünen (16 Prozent). Sowohl die Große Koalition aus Union und SPD als auch ein schwarz-grünes Bündnis hätten demnach eine Mehrheit.

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