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Die Quartalszahlen des Tages United Airlines verdoppelt Gewinn trotz Boeing, IBM enttäuscht

Das Ergebnis von United Airlines übertraf die Markterwartungen, die Aktie legte nachbörslich zu. Die Erlöse wuchsen um gut sechs Prozent auf 9,6 Milliarden Dollar. Quelle: AP

Trotz der Probleme mit Boeings Unglücksmaschine 737 Max konnte United Airlines den Gewinn verdoppeln. IBM hingegen muss sich für ein starkes Umsatzminus verteidigen. Die wichtigsten Quartalszahlen im Überblick.

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In diesen Tagen veröffentlichen viele Unternehmen ihre Ergebnisse des ersten Quartals 2019. Ein Überblick über die wichtigsten Unternehmenszahlen:

Ericsson profitiert von Nachfrage nach 5G-Mobilfunktechnik

Die steigende Nachfrage nach Netzwerkausrüstung für den neuen Mobilfunkstandard 5G füllt Europas führendem Anbieter Ericsson die Kassen. Der operative Gewinn kletterte im ersten Quartal auf 4,9 Milliarden schwedische Kronen (470 Millionen Euro), wie der schwedische Konzern am Mittwoch mitteilte. Damit schnitt der Rivale des chinesischen Anbieters Huawei deutlich besser ab als von Analysten erwartet. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Verlust von 312 Millionen Kronen in den Büchern.

Auch beim Umsatz lag Ericsson mit einem Plus von fast 13 Prozent auf umgerechnet knapp 4,7 Milliarden Euro etwas über den Vorhersagen. Das Unternehmen profitierte sowohl vom starken Wachstum in Nordamerika als auch von gesenkten Kosten. Einige Analysten gehen davon aus, dass Ericsson beim 5G-Ausbau vom Wirbel um den chinesischen Marktführer Huawei profitieren wird. Westliche Geheimdienste hegen Spionagevorwürfe gegen das Unternehmen und drängen darauf, auf den Einsatz von Huawei-Ausrüstung beim Aufbau von 5G-Netzen zu verzichten. An der Börse in Stockholm waren Ericsson-Aktien stark gefragt. Die Papiere legten zum Handelsauftakt rund 3,7 Prozent zu.

Snacks bescheren Pepsico Gewinnplus zum Jahresstart

Der Limonaden- und Snackhersteller Pepsico ist nach einer enttäuschenden Prognose überraschend gut ins Jahr gestartet. In den zwölf Wochen bis zum 23. März stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,6 Prozent auf 12,9 Milliarden US-Dollar (11,4 Mrd Euro), wie der ewige Konkurrent von Coca-Cola am Mittwoch in Purchase (US-Bundesstaat New York) mitteilte. Der Nettogewinn legte sogar um gut 5 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar zu.

Ohne die ungünstigen Währungskurse wären die Erlöse auf vergleichbarer Basis sogar um mehr als 5 Prozent gestiegen. Für das laufende Jahr rechnet das Management weiterhin mit einem organischen Umsatzplus von 4 Prozent.

Pepsi kämpft - wie viele Rivalen auch - mit dem gestärkten Dollar sowie höheren Transport- und Aluminiumkosten. Zudem versucht der Konzern, sein schleppendes US-Getränkegeschäft wieder auf Vordermann zu bringen. In den berichteten zwölf Wochen zog der Umsatz in dem Segment an, der operative Gewinn stagnierte allerdings. Die Snack-Sparte Frito-Lay, die mit in den USA beliebten Marken wie Tostitos und Doritos immer wieder die Schwäche im Getränkegeschäft abfederte, konnte ihr Umsatzplus auch diesmal in mehr Gewinn ummünzen.

IBM enttäuscht mit überraschend starkem Umsatzminus

Das Computer-Urgestein IBM hat zu Jahresbeginn überraschend deutliche Geschäftseinbußen verkraften müssen. Im ersten Quartal gingen die Erlöse im Jahresvergleich um 4,7 Prozent auf 18,2 Milliarden Dollar (16,1 Mrd Euro) zurück, wie der IT-Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Damit wurden die Prognosen klar verfehlt. Die Aktie reagierte nachbörslich mit deutlichen Kursverlusten. Der Quartalsgewinn sank um fünf Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar, fiel damit aber noch etwas höher als erwartet aus.

IBM tut sich nach einem tiefgreifenden Konzernwandel schwer, mit neuen Geschäftsbereichen wie Cloud-Diensten, Datenanalyse und künstlicher Intelligenz die Probleme in der klassischen Hardware-Sparte mit Servern und Großrechnern abzufedern. Zudem drückt weiter der starke Dollar die Bilanz, der die internationalen Einnahmen nach Umrechnung in die heimische Währung schmälert. Das US-Unternehmen macht den Großteil seines Umsatzes im Ausland.

Danone profitiert von steigender Evian-Nachfrage in USA

Der Nahrungsmittelkonzern Danone hat seinen Umsatz im ersten Quartal trotz der schwächeren Nachfrage nach Babynahrung in China leicht gesteigert. Der Umsatz wuchs auf vergleichbarer Basis um 0,8 Prozent auf 6,14 Milliarden Euro, teilte das französische Unternehmen am Mittwoch mit. Dass Danone abermals unter schwächeren Verkäufen von Säuglingskost in China leiden würde, war erwartet worden. Danone konnte die Schwäche in diesem Segment durch höhere Verkäufe der Wassermarke Evian in den USA ausgleichen. Den Ausblick für 2019 bestätigte Danone. Der Konzern peilt auf vergleichbarer Basis ein Umsatzwachstum von 3 Prozent an.

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