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ReisetrendsNeue Ziele auf der ITB

Unsicherheit in beliebten Reiseländern verändert die Planungen vieler Urlauber. Zu Beginn der ITB in Berlin gehen Experten dennoch von einem starken Reisejahr aus. Gewinner ist einmal mehr: Mallorca. 07.03.2017 - 16:21 Uhr Quelle: dpa

Schön wäre es ja: Von der Messehalle direkt an den Strand. So bleibt es bei der Fototapete in den Gängen der ITB.

Foto: dpa

Die „Reiseweltmeister“ aus Deutschland sitzen aus Sicht der Tourismusbranche trotz internationaler Unsicherheit auf gepackten Koffern. „Unsere Kunden lassen sich durch Terror und Drohungen nicht vom Reisen abbringen“, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW), Michael Frenzel, am Dienstag in Berlin. Der Branchenumsatz werde auch 2017 wachsen.

Allerdings entschieden sich Urlauber auch dieses Jahr für Ziele, wo sie mehr Sicherheit erwarten, und flögen etwa nach Spanien anstatt in die Türkei. Wegen Terroranschlägen verloren auch Städtereisen an Attraktivität, wie es beim Deutschen Reiseverband (DRV) hieß. Im vergangen Jahr haben die Deutschen nach Branchenangaben Reisen für rund 60 Milliarden Euro gebucht, zwei Prozent mehr als im Vorjahr.

Vor Beginn der Reisemesse ITB in Berlin warnte die Branche vor neuen Reisebeschränkungen und einer Eskalation des diplomatischen Konflikts mit dem wichtigen Reiseland Türkei. „Wir sehen es sehr ungern, dass es jetzt diese sehr deutlichen Spannungen gibt“, sagte DRV-Präsident Norbert Fiebig. „Das ist nicht unbedingt geeignet, den Buchungstrend umzukehren.“ Die Türkei müsse als Reiseland zu alter Stärke zurückfinden, weil sie eine große Zahl günstiger Sommerreise-Angebote speziell für Familien biete.

Fakten zur ITB und Reisen
Wie viel geben Deutsche für den Urlaub aus, fahren sie ans Meer, wie buchen sie? Ein Onlineportal hat seine Nutzer befragt.
So viele Reisende hat das Verbraucherportal mydealz befragt. Damit wurden ausschließlich Menschen befragt, die das Portal nutzen. Die wiederum haben mehrheitlich noch nie von der ITB gehört: Satte 62,2 Prozent kannten die Messe nach eigenen Angaben nicht.
So viele Länder präsentieren sich dieses Jahr auf der ITB in 26 Hallen. Es ist die 51 Messe für die Reiseindustrie. Wer mag, kann an den Publikumstagen auch seinen Urlaub vor Ort buchen.
...fahren mindestens einmal im Jahr in den Urlaub. 19,3 Prozent gar zwei Mal.
...der von dem Portal befragten Personen planen, dieses Jahr mehr für den Urlaub auszugeben als 2016. Damit bleibt die Mehrheit der Befragten sparsamer.
...der Befragten planen, mehr als 2000 Euro für die Reise auszugeben.
...verpflegen sich im Urlaubs selbst, ob auf Campingkocher oder in der Ferienwohnung. Der Grund: Sie möchten sparen.
...der Befragten des Online-Portals - wen wundert's? - buchen ihren Urlaub online.
... - und das ist sicher auch für die sonstigen Reisenden gültig - machen im Sommer Urlaub.
...fahren ans Meer. Dann ist es in den Bergen oder Städten also voller.

„Wir brauchen Reisen“, sagte Frenzel. „Freiheit und Reisen bedingen sich untereinander.“ Der BTW-Präsident verwies auf das britische Votum für einen EU-Austritt des Landes und das Einreiseverbot der USA für Menschen aus sechs vorwiegend muslimischen Ländern. Sorgen bereitet der Branche auch die unsichere Zukunft der Visafreiheit zwischen der EU, den USA und Kanada.

Die EU hatte das Programm auf den Prüfstand gestellt, weil die Amerikaner von Bürgern einiger EU-Länder ein Visum verlangen. „Das führt dann dazu, dass wir in alte Zeiten zurückrutschen, wo wir Visa haben müssen, um in die USA zu reisen. Und das ist ein Nightmare (Albtraum).“ Die USA sind das beliebteste Fernreiseziel der Deutschen.

1. Sprechen Sie vorher mit Ihrem Chef

Nur wenn Ihr Chef weiß, dass sie im Urlaub nicht gestört werden wollen, kann er auf diesen Wunsch eingehen. Viele Vorgesetzte realisieren das Problem nicht, weil sie selbst auch immer erreichbar sind. Steht ein wichtiges Geschäft an, sollten Sie einen Kommunikationsweg für absolute Notfälle vereinbaren.

Foto: Fotolia.com

2. Bleiben Sie nicht zu Hause

Wenn Sie Urlaub haben, fahren Sie am besten weg. Denn in den eigenen vier Wänden drängen sich schnell die häuslichen Pflichten auf, die man seit Jahren vor sich herschiebt. Auch an verlängerten Wochenenden empfehlen sich Ausflüge.

Foto: Fotolia.com

3. Fahren Sie an die Küste

Eine Studie der britischen Universität Plymouth zeigt, dass sich die meisten Menschen am Meer am besten erholen können. Die Weite wirkt meditativ. Savannen und Berggipfel haben eine ähnliche Wirkung.

Foto: Fotolia.com

4. Schalten Sie Handy und Laptop aus

Emails schreiben, mit den Mitarbeitern telefonieren und Kundentermine vereinbaren, ist im Urlaub tabu. Schalten Sie Ihren Laptop und das Handy am besten gar nicht erst an.

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5. Packen Sie den Kalender nicht zu voll

Nehmen Sie sich im Urlaub nicht zu viel vor. Wer im Beruf ständig Termine hat, sollte sich auf Reisen Freiräume schaffen und spontan entscheiden, was er an dem einen oder anderen Tag machen will. Von Stadt zu Stadt oder Nationalpark zu Nationalpark zu hetzen, ist nicht entspannend.

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6. Schaffen Sie Kontraste zum Alltag

Der Urlaub sollte unbedingt eine Abwechslung zu dem bieten, was Sie auf der Arbeit jeden Tag erleben. Sitzen Sie den ganzen Tag nur am Schreibtisch, kann Bewegung im Urlaub nicht schaden. Sind Sie geschäftlich ständig unterwegs, legen Sie besser mal die Beine hoch.

Foto: Fotolia.com

7. Machen Sie mehrere Kurzurlaube

Alle Urlaubstage auf einen Schlag zu verbraten, ist nicht ratsam. Körper und Geist brauchen mehrmals im Jahr Auszeiten, in denen Sie sich regenerieren können.

Foto: Fotolia.com

8. Vermeiden Sie Streit mit Ihrer Reisebegleitung

Am besten legen Sie im Vorfeld fest, wer welchen Reisetag bestimmen darf. Damit sind Meinungsverschiedenheiten erst einmal abgewendet. Können Sie sich mit dem Vorschlag Ihrer Begleitung überhaupt nicht anfreunden, sollten sie für ein paar Stunden getrennte Wege gehen.

Foto: CLARK/obs

9. Zwingen Sie sich nicht in den Liegestuhl

Wer denkt, nur absolute Ruhe kann entspannen, liegt falsch. Zwingen Sie sich nicht tagelang am Strand zu liegen, wenn Sie merken, dass Sie Bewegung brauchen. Aber: Übertreiben Sie es nicht! Es muss ja nicht an einem Tag Wildwasser-Rafting und am nächsten schon Felsklettern sein.

Foto: dapd

10. Planen Sie Puffertage ein   

Vor und nach dem Urlaub sollten Sie mindestens einen Tag frei haben, sonst wird es hektisch. Arbeiten Sie direkt am Tag nach Ihrer Rückkehr wieder, ist der Erholungseffekt schnell verpufft.  

Foto: Fotolia.com

DRV-Präsident Fiebig betonte: „Vieles spricht dafür, dass 2017 ein gutes Reisejahr wird.“ Grund sei die robuste Wirtschaft in Deutschland. Zu spüren bekommt das erneut die Lieblingsinsel der Deutschen: Mallorca.

Die Insel bleibt auch in diesem Sommer das wichtigste Ziel deutscher Ferienflieger. Von 22 deutschen Flughäfen sind in diesem Juli rund 3800 Flüge auf die spanische Balearen-Hauptinsel geplant, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt berichtet. Das sind deutlich mehr als 100 Flüge an einem durchschnittlichen Tag.

Überhaupt seien touristische Flüge in diesem Sommer stark im Aufwind, erklärt DLR-Experte Peter Berster. So zeigten die touristischen Verbindungen ans Schwarzmeer, nach Nordafrika und in die Karibik weit überdurchschnittliche Zuwachsraten von rund 30 Prozent. Allgemein wächst der Luftverkehr von deutschen Flughäfen in diesem Sommer um rund 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nach Einschätzung der DLR-Experten sind rund 65 Prozent touristischer Natur, nur ein gutes Drittel entfällt auf Geschäftsreisende.

1. Für Yoda-Fans

Für alle Star-Wars Fans: "Eure E-Mail zu sehen, mich sehr erfreut, allerdings Du gefunden hast nur mein Auto-Replier. Nicht arbeiten ich werde vom 20.06.2014 bis 31.06.2014. Das Büro verlassen ich habe und im Urlaub ich sein. Antworten nach meiner Rückkehr, ich werde." (via Gründerszene)

Foto: REUTERS

2. Für Globetrotter

"Ich bin auf Weltreise bis zum 31.06.2015. Wenn Sie ein dringendes Anliegen haben, kontaktieren Sie meine Kollegen. Wenn Ihr Anliegen nicht so dringend ist, warum melden Sie sich dann überhaupt?"

Foto: dpa

3. Für Pragmatiker

Wer keine Lust auf eine wilde E-Mail-Flut nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub hat, macht mit dieser Abwesenheitsnotiz nichts falsch. "Ich befinde mich bis zum 31.06.2014 im Urlaub. Wenn Sie mir mehrere E-Mails schicken, werde ich ihre Mails nach dem Zufallsprinzip löschen, bis nur noch eine da ist. Also wählen Sie Ihre Worte weise."

Foto: dpa

4. Für Scherzkekse

"Ich bin eigentlich gar nicht im Urlaub. Ich ignoriere Sie nur."

Foto: dpa

5. Für technisch Versierte

Mit der folgenden Notiz sorgen Sie für Verwirrung: "Ihre Nachricht enthielt 15 Zeichen zu viel für unser System. Der Server ist nun überfordert. Bitte formatieren Sie Ihre E-Mail neu und versuchen Sie es erneut."

Foto: dpa

6. Für Fans von Jar Jar Binks

Wenn es keine Abwesenheit im Stil Meister Yodas sein soll, können Sie es auch machen wie Jar Jar Binks: "Hallo, Burschens! Ihrse michse nicht im Büro treffen! Verschuldigung vielmals! Ichse gerade Urlaub machen von 31.06.2014 bis 12.07.2014."

Foto: Reuters

7. Für Unternehmensberater

"Sehr geehrte Damen und Herren. Ein wichtiger Urlaub verhindert derzeit meine Anwesenheit im Büro. Für alle Absender, die in einem Startup, einer Investmentbank oder einer Unternehmensberatung arbeiten:

Ur­laub, der. Substantiv, maskulin. In Unternehmen, Behörden oder beim Militär nach Arbeitstagen gezählte dienst- bzw. arbeitsfreie Zeit, die jemand zum Zwecke der Erholung erhält. Beispiel: in oder im Urlaub sein."

Foto: dpa

10. Für Minimalisten

"Bin kurz weg, dem Zirkus beitreten. Einem anderen."

Foto: dpa

Die aufkommenstärksten Zielländer aus Deutschland sind Spanien und Italien mit zusammen knapp 16.000 geplanten Starts im Juli 2017. Griechenland, Portugal sowie die Schwarzmeerziele Rumänien und Bulgarien verzeichneten zweistellige Zuwachsraten, während Angebot und Nachfrage in die Türkei weiter nachlassen. Ägypten und Marokko holen Rückgänge aus den Vorjahren wieder auf.

Rund 30 Prozent des Flugangebotes sind Lufthansa mit knapp 28.000 Starts in dem Monat zuzurechnen. Dazu kommen noch weitere knapp 11.000 Verbindungen der zusammengefassten Konzerntöchter Germanwings und Eurowings. Auch Billigflieger wie Ryanair und Wizz Air oder der Ferienflieger Condor zeigen starkes Wachstum ihrer Verbindungen.

Schweden

Schweden kann neben Ikea eins besonders gut: Wartemarken verteilen. Schweden ist das Land der kleinen Nummern, die wir oft nur von lästigen Besuchen beim Amt kennen. Schlangestehen gibt es hier nicht. Der deutsche Tourist muss in Schweden dringend seine Drängel-Mentalität ablegen, denn das gilt als unhöflich. Auch in der Apotheke, beim Arzt oder in der Metzgerei wird eine Nummer gezogen. "Tag en nummerlapp" heißt es auf Schwedisch: "Ziehen Sie eine Nummer".

Foto: dpa

Australien

Daumen hoch bedeutet bei uns: Alles super, alles okay! Ursprünglich wurde der nach oben gereckte Daumen aber bei römischen Gladiatorenkämpfen benutzt. Hier war die Bedeutung eine Andere. Wer den Daumen nach oben gestreckt hat, symbolisierte: Der unterlegene Kämpfer soll sterben. Er war Sinnbild für das tödliche Schwert. Wollte das Publikum den Kämpfer verschonen, versteckten sie den Daumen in der Faust.

Grund genug für Australien, Afghanistan, Iran, Irak und Nigeria die Geste als schwere Beleidigung einzustufen. In Saudi-Arabien, dem Libanon und Syrien gilt der nach oben gestreckte Daumen sogar als Aufforderung zu homosexuellen Handlungen.

Foto: Fotolia

Indien

In Deutschland gibt es klare Aussagen: Wenn wir nicken, dann meinen wir Ja. Schütteln wir den Kopf, meinen wir Nein. In Indien ist das nicht ganz so einfach.

Wackelt der Kopf langsam hin und her wird Zustimmung signalisiert. Zusätzlich ist es ein Zeichen von Interesse und Aufmerksamkeit. Ein "Nein" wird ähnlich ausgedrückt, der Kopf bewegt sich allerdings ruckartiger. Für ein "Naja" ist die goldene Mitte zuständig - Nicht so ruckartig wie beim Nein, nicht so sachte wie beim Ja. Urlauber müssen also vorsichtig sein, damit nicht plötzlich ein Missverständnis auftritt.

Foto: dpa

USA

"How are you?" - das ist die vermutlich am häufigsten gestellte Frage in Amerika. In Punkto unverbindliche Konversation sind sie Weltmeister. Viel reden, ohne wirklich etwas zu sagen. Verwechseln Sie ein freundliches "Wie geht's?" deshalb nicht mit echter Gesprächsbereitschaft, es ist viel mehr eine Begrüßungsfloskel. Wer daraufhin sein Seelenleben offenlegt, wird als aufdringlich abgestempelt. Die gängige Antwort ist daher: "Fine, thanks".

Auch an der Tagesordnung: Überschwängliche Komplimente. Amerikaner lieben es Dinge in den Himmel zu loben - die neuen Schuhen, die tolle Tasche oder der Haarschnitt. Aber auch das ist nicht mehr als Smalltalk, wer nett lächelt und ein Kompliment zurückgibt, fährt nicht falsch.

Denn auf Smalltalk legen die Amerikaner viel wert. Nur bitte nicht über Politik, Religion oder Sex. Wer in kein Fettnäpfchen treten will, sollte beim Wetter, Sport oder den eigenen Hobbys bleiben.

Foto: dpa

Japan

Visitenkarten gelten in Europa fast schon als mittelalterlich. In Japan haben die kleinen Kärtchen allerdings große Bedeutung. Sie stehen für Persönlichkeit und werden nicht nur von Managern, sondern auch von Hausfrauen überreicht. Dabei dürfen die Karten unten keinen Umständen verschmutzt oder verknickt sein.

Wer ein Fettnäpfchen vermeiden will, sollte die Vorschriften beim Visitenkarten-Austausch kennen: Als erstes wird die Karte der jüngeren oder im Rang niedrigeren Person mit beiden Händen übergeben. Sie muss dabei so in den Händen gehalten werden, dass der Gegenüber sie direkt lesen kann. Der Empfänger muss die Karte dann mit beiden Händen in Empfang nehmen. Danach folgt eine Verbeugung und die Visitenkarte muss intensiv inspiziert werden. Im Anschluss ist die andere Person an der Reihe.

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Italien

So kennen wir unsere Spaghetti vom Italiener nebenan - viele Nudeln, Soße obendrauf und etwas Parmesan. In Italien ist das anders: Hier sind Pasta, Risotto und Gnocchi meistens nur Zwischengänge. Es gibt also einige wichtige Restaurant-Regeln zu beachten.

Am Anfang gibt es einen Aperitivo, wahlweise ein Glas Sekt, einen Aperol Spritz oder jeglichen anderen Alkohol. Danach kommen die Antipasti, die Vorspeisen. Erst dann folgt der eigentliche erste Gang, der Primo (Piatto). Jetzt gibt es Pasta und Co. Im Anschluss kommt der zweite Gang, der Secondo (Piatto). Traditionell wird hier Fleisch oder Fisch serviert, Beilagen müssen extra bestellt werden. Der Nachtisch rundet den Restaurant-Besuch in Italien ab. Meist gibt es die Wahl zwischen Kuchen, Obst oder Käse.

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Irland

Wer in Irland den Weg finden will, sollte genügend Zeit einplanen. Die einen Straßenschilder sind in Gälisch, die anderen in Englisch verfasst. Manchmal sind die Entfernungen in Kilometern angegeben, manchmal in Meilen. Hin und wieder wurde die Umrechnung auch komplett vergessen und es steht die identische Zahl auf den Schildern.

Wer auf die glorreiche Idee kommt, einen Einheimischen nach dem Weg zu fragen, sieht sich gleich mit zwei Problemen konfrontiert. Punkt eins: Der Akzent ist oftmals so unverständlich, dass man sowieso nur Bahnhof versteht. Punkt zwei: Die Antwort lautet meistens "Only down the road" oder "Just around the corner" - gleich die Straße runter also. Manchmal ist man danach länger unterwegs.

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Thailand

Wer in Thailand auf die Zahl neun stößt, muss sich freuen. Sie hat eine große Bedeutung: Die Zahl ist häufig auf Kennzeichen und in Telefonnummern zu finden, auf Hochzeiten gibt es neun Affen und in buddhistischen Tempeln gießen Gläubige neun Aale ins Wasser. Warum wissen die Einheimischen selber nicht so genau. Manche glauben, die Aussprache ähnelt den Worten kow-nah (Fortschritt) und khao (Reis).

Foto: AP

China

Pärchen halten Händchen in der Öffentlichkeit. Genauso Ehepaare, Kinder mit ihren Eltern und oft auch Freundinnen. Das ist nichts ungewöhnliches, sie drücken damit nur aus, wie gerne sie sich haben. Bei Männern ist das anders: Ein fester Händedruck oder ein Klaps auf die Schulter ist das höchste der Gefühle.

In China gilt allerdings: Auch Männer halten Händchen, das symbolisiert enge Freundschaft. Wer als Tourist Rückschlüsse auf die sexuelle Orientierung zieht, outet sich als Unwissender und gleichzeitig als unhöflich.

Foto: Fotolia

Polen

Wenn wir in einem Restaurant sitzen oder in die Straßenbahn einsteigen, landet unsere Handtasche oft neben uns auf dem Boden. Polnische Frauen vermeiden das - aus Aberglauben: Die Polen glauben, dass sie Geld verlieren, wenn sie ihre Tasche auf dem Boden abstellen.

Foto: dpa

dpa, tus
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