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Fernsteuerungs-SoftwareCyberangriff auf Teamviewer: Verdacht führt nach Russland

Das Softwareunternehmen Teamviewer wurde Opfer einer Hackerattacke, die die Aktie einbrechen ließ. Verantwortlich für den Angriff ist wohl eine russische Hackergruppe, betroffen nur das interne IT-System. 01.07.2024 - 15:33 Uhr

Das Logo des Software-Herstellers Teamviewer ist am Hauptsitz angebracht.

Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Das schwäbische Softwareunternehmen Teamviewer ist nach eigenen Angaben Opfer eines Hackerangriffs geworden. Vergangenen Mittwoch sei die Unternehmens-IT mit Anmeldedaten eines Mitarbeiters angegriffen worden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. „Auf Basis kontinuierlichen Sicherheitsmonitorings haben unsere Teams ein verdächtiges Verhalten des Kontos festgestellt und sofort Gegenmaßnahmen ergriffen“, hieß es in der Mitteilung an Kunden, die Teamviewer auf seiner Homepage veröffentlichte. Hinter dem Angriff stehe nach derzeitigen Erkenntnissen die russische Hackergruppe APT29, die auch als „Midnight Blizzard“ auftritt und angeblich im Auftrag der russischen Regierung handelt.

Die Nachricht belastete die Aktie des Herstellers von Fernsteuerungs- und Fernwartungs-Software. Sie brach am Freitag zwischenzeitlich um mehr als neun Prozent ein auf ein Jahrestief von 10,11 Euro.

Am Montag ergänzte das Unternehmen, dass nur in das interne IT-System von dem Hackerangriff betroffen gewesen sei. Es habe sich bestätigt, dass weder die Kommunikationsplattform noch die Produktumgebung oder die Kundendaten betroffen seien

Zunächst hatte TeamViewer nur von „einer Auffälligkeit in unserer internen IT-Umgebung“ geschrieben. Nach den bisherigen Erkenntnissen habe sich der Cyberangriff auf die interne IT von Teamviewer beschränkt, hieß es in der aktualisierten Mitteilung. „Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Angreifer Zugang zu unserer Produktumgebung oder zu Kundendaten erlangt haben.“ Die Server, Netzwerke und Konten würden stets strikt getrennt gehalten.

Lesen Sie auch: Diese Hacker sollen in Europa Millionen ergaunert haben

dpa
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