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Werner knallhartApril, April! 7 Meldungen und nur eine stimmt. Aber welche?

Heute sind wir mal Lügenpresse. Aber hey: Aus abendländischer Tradition. Und nur hier. Und nur zu 85,7 Prozent. Finden Sie die wahre Nachricht? Stimmen Sie ab.Marcus Werner 01.04.2016 - 08:25 Uhr

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Foto: Fotolia

1. Einzelhandel plant Payback-Countdown

"Haben Sie eine Payback-Karte?" Beobachten Sie mal die Mienen der Kunden an der Kasse, die dann keine haben. Eine Mischung aus Seh-ich-so-aus und Links-rein-rechts-raus. Noch nerviger ist es aber, wenn die Kundin vor einem tatsächlich eine Karte hat und erst auf Nachfrage anfängt zu suchen.

Um diesen Prozess zu beschleunigen, werden die Kunden künftig mit einem Countdown zur Eile motiviert. Es gibt ab sofort pauschal drei Punkte obendrauf. Nachdem die Kasse die Endsumme ausgespuckt hat, wird aber pro Sekunde des Wartens ein Payback-Punkt wieder abgezogen.

Ein Einzelhandelssprecher sagte: "Ohne Zuckerbrot und Peitsche wäre es uns lieber. Aber wir müssen auch an die Kunden denken, denen diese dämliche Punktesammelei ernsthaft auf den Sack geht."

Zeitumstellung

Gerade erst wurden die Uhren auf die Sommerzeit eingestellt, da fordern die Grünen in Thüringen die nächste Zeitreform. Anstatt 60 Minuten nach jedem Halbjahr sollten lieber jeden Monat 10 Minuten vor- bzw. zurückgestellt werden. Das sei schonender für den persönlichen Lebensrhythmus und stärke die Monate in ihrer Individualität.

Foto: dpa

Hans Sarpei moderiert das Sportstudio

Im Netz ist Hans Sarpei schon Kult, da würde eine Fernsehkarriere nicht fern liegen. Das ZDF erlaubte sich jedoch nur einen Aprilscherz, als sie den Ex-Kicker auf seiner Homepage als neuen Sportstudio-Moderator vorstellten. Auf der Seite kam auch Sarpei selbst zu Wort: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Ich war selbst überrascht und hatte eher eine Frauen-Quote beim ZDF erwartet.“ Auf der Seite heißt es weiter: „Der Ex-Bundesliga-Profi ist im Internet zum Kultstar geworden. Mit Hans Sarpei will das Aktuelle Sportstudio seine Online-Kompetenz ausbauen und ins Fernsehen übertragen. Da die sozialen Netzwerke wie Facebook und Twitter im journalistischen Alltag eine immer größere Bedeutung bekommen, war die Verpflichtung von Hans Sarpei eine logische Konsequenz.“

Foto: Presse

Schläfchen bei Ikea

In den Möbelhäusern der schwedischen Einrichtungskette sollen die Kunden nun auch einfach mal entspannen können. Im Matratzenstudio werde mittags das Licht gedimmt, damit die potenziellen Käufer sich eine Runde aufs Ohr hauen können, hieß es. Nach einer Pause sei immerhin auch die Kaufbereitschaft höher.

Foto: dpa

Uli Hoeneß geht zum VfB Stuttgart

Arbeitet Uli Hoeneß bald für den VfB Stuttgart? Das wollte der baden-württembergische Landtagsabgeordnete Reinhard Löffler (CDU) von der Landesregierung wissen. Hintergrund: Finanzminister Nils Schmid (SPD) habe verkündet, Hoeneß' Verurteilung als Steuerhinterzieher sei sein Verdienst. Als Ausgleich dafür solle der frühere Bayern-Manager in die JVA Stuttgart-Stammheim verlegt werden und, wegen der Schwere der Schuld, beim tabellenletzten VfB aushelfen.

Foto: dpa

BVB sucht Investoren in Dubai

Der Fußballverein Borussia Dortmund will dem Kontrahenten FC Bayern finanziell nicht nachstehen und sucht gezielt nach Investoren in Dubai. Bayerns Vize-Finanzvorstand Lars-Eric Hackmann sagte bei einer Podiumsdiskussion: "Es ist ein offenes Geheimnis, dass der BVB derzeit offensiv um die Gunst der Scheichs buhlt." Das berichtet zumindest das Fußballmagazin "11 Freunde". Gerade in Dubai, wo der FC Bayern seit Jahren sein Trainingslager abhält, pflege man beste Kontakte und wisse aus verlässlicher Quelle, dass sich Mitglieder der BVB-Führung seit Monaten um Gespräche mit potenziellen Geldgebern bemüht hätten. Zuletzt habe sich gar eine Delegation des BVB in das Emirat begeben, um der Al Habtoor Group, einem Business-Konsortium, ein Aktienpaket von 49 Prozent der BVB-Papiere in Aussicht zu stellen. Auf Nachfrage bestätigte der BVB indirekt die Verhandlungen im Nahen Osten.

Foto: dpa

Gletscherhummel

Eine biologische Sensation meldete der Naturschutzbund NABU Niedersachsen. Wegen des Kälteeinbruchs sei die bläulich gefärbte Gletscherhummel auf dem Weg nach Norddeutschland. Hummelfreunde, die dem Tier helfen wollten, sollten im Garten oder auf dem Balkon eine Eiswürfeltränke aufbauen.

Foto: dpa

Konstanz gehört zur Schweiz

Laut einem Bericht des Schweizer Radiosenders SRF schließen sich die beiden Städte Kreuzlingen (Thurgau, Schweiz) und Konstanz zusammen. Konstanz gehört fortan zur Schweiz und wird vermutlich die neue Kantonshauptstadt. Man habe den Schritt schon im Januar 2010 beschlossen, habe aber noch die Aufgabe des Euro-Mindestkurses abgewartet.

Foto: dpa

Pizzakopter

Pizza aus Deutschland gibt es in der Schweiz derzeit nur nach einer Überprüfung durch den Zoll. Doch die Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee hat eine Lösung: Lieferdienste könnten ihre Ware jetzt per „Pizzakopter“ verschicken - einem Gerät, das einer Paketdrohne ähnele. Lediglich die Klapp-Pizza Calzone dürfe nicht ausgeflogen werden, weil der Zoll den Belag nicht sehen kann.

Foto: REUTERS

Affen-Band

Eine Gruppe von sechs Äffchen werde die Besucher der Berliner Zoos und Tierparks bald mit Klavier und Trompete belustigen, teilte der Förderverein des Tierparks mit. Im Repertoire stünden Lieder wie „Die Berliner Luft“ oder „Unter den Linden“. Die größte Herausforderung sei dabei nicht der Unterricht gewesen, sondern die Gewöhnung der Affen-Arten aneinander.

Foto: dpa

IHK Berlin verlangt Feiertagstausch
Die IHK Berlin setzt sich für zukunftsfähige Rahmenbedingungen für die Berliner Wirtschaft ein, um die Unternehmen der Hauptstadt zu fördern und zu stärken. Der Erfolgskurs der Wirtschaftsmetropole muss verstetigt werden. Neueste Initiative: Ein möglicher Feiertagstausch. Der aktuell wirtschaftsunfreundliche Ostermontag soll zukünftig als Arbeitstag genutzt werden. Ein anderer – noch nicht freier – Feiertag soll nachrücken.
„Die Berliner Wirtschaft ist seit 2005 eine Erfolgsgeschichte. Um das große Potenzial zu nutzen und weiter auszuschöpfen, braucht die Berliner Wirtschaft zukunftsfähige Rahmenbedingungen“, fordert IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder. „Die Stadt hat die Chance, sich auch in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln und zu einer echten Wirtschaftsmetropole zu werden. Hierfür sind optimale Rahmenbedingungen erforderlich – der Senat ist gefordert.“

Foto: dpa

Seilbahn in Berlin

Eine neue Touristenattraktion für die Hauptstadt wollte das Skiportal Snowplaza ausfindig gemacht haben. Vom Jahr 2016 an solle eine Seilbahn das Brandenburger Tor mit dem Fernsehturm am Alexanderplatz verbinden. Der Name der Bahn: Über den Linden.

Foto: dpa

Drachen gibt es doch

Die britische Wissenschaftszeitschrift „Nature“ berichtete, dass es Drachen tatsächlich gab und dass sie aufgrund mehrerer Faktoren wie dem Klimawandel wieder auftauchen könnten. Besonders im Mittelalter seien Drachen häufig anzutreffen gewesen - schließlich habe es mit den Rittern viel Nahrung gegeben.

Foto: AP

Blitzer im Wald

Die Deutsche Wildtier Stiftung kündigte an, auf ihrem Gut in Mecklenburg-Vorpommern Geschwindigkeitskontrollen einzuführen. Störungen durch Spaziergänger, Radfahrer oder Hunde würden dann dank einer Direktleitung zur Polizei sofort zur Anzeige gebracht. Ziel des Scherzes: Waldbesucher sollen rücksichtsvoller mit brütenden Vögeln sowie jungen Hasen und Rehen umgehen.

Foto: dpa

Lost in Translation

Die Berliner S-Bahn übersetzte ihr Streckennetz ins Englische. Vom Federal Day (Reichstag) über den High Customs Officer Square (Hohernzollernplatz) könnten Fahrgäste demnach bis zum Pretty Mountain (Schöneberg) reisen.

Foto: dpa

Bergschuhe im Allgäu

„A brocherner Knechel halt“ - die Retter der Bergwacht im Allgäu kennen das Problem: Ständig knicken unbedarfte Touristen beim Wandern um. Damit das nicht mehr passiert, gelte künftig eine Bergschuhpflicht, berichtete die „Allgäuer Zeitung“.

Foto: dpa

Schwarzfahrer

Im Kasseler Nahverkehr geht künftig ein Hund auf die Suche nach Schwarzfahrern. Diensthund Aron von der Brackwarte sei eigens für die Aufgabe ausgebildet worden, teilte die Verkehrsgesellschaft KVG mit. Mit seinem „extremen Such- und Finderwillen“ sei Aron bestens für die Kontrollen geeignet.

Foto: dpa

Trainerwechsel

Fußball-Zweitligist FC St. Pauli stellte einen neuen Trainer vor - ausgerechnet Thorsten Fink, der 2013 beim ungeliebten Stadtrivalen Hamburger SV entlassen worden war. „Thorsten ist unser absoluter Wunschkandidat“, ließ sich Clubchef Oke Göttlich zitieren. Außerdem hat der Fußball-Landesligist SV Göttingen „Joe“ Zinnbauer, zuletzt ebenfalls Trainer beim HSV, verpflichten können, wie das Göttinger Tageblatt weiß.

Foto: dpa/dpaweb

Damm nach Dänemark

Vielen Urlaubern, die mit dem Auto nach Sylt wollen, hätte das sicher gefallen: Ein Damm zur Insel Rømø sollte eine direkte Verbindung nach Dänemark ermöglichen, teilte die dänische Tourismus-Agentur mit. Bis 2022 könne der Damm stehen - inklusive integrierter Austernzucht. Die Nutzung der zweispurigen Fahrbahn sollte allerdings kostenpflichtig sein.

Foto: dpa

EU-Kommission wird zur Müllabfuhr

Die belgische Zeitung „Le Soir“ berichtete, dass die EU-Kommission die Müllabfuhr in der Hauptstadt Brüssel übernehmen werde. Behördenchef Jean-Claude Juncker habe einen Wutanfall bekommen, als er erfuhr, dass die Müllsäcke künftig nicht mehr zwei Mal, sondern nur noch ein Mal die Woche abgeholt werden sollen.

Foto: REUTERS

Smartknife

Ein Messer mit integriertem Touchscreen stellte Samsung vor: das Smartknife für den modernen Koch von heute. Mit dem „Blade edge“ könne man nicht nur präzise schneiden, sondern sein Essen auch gleich fotografieren, warb das Unternehmen. Und dank eines Fingersensors seien Schnittwunden praktisch unmöglich.

Foto: dpa

Kuugel

Endlich gibt es eine deutsche Alternative zu Google, teilte das Bonusprogramm Payback mit. Auf „Kuugel“ bringe jede Suche den Nutzern Punkte ein, mit denen sie beim Einkauf sparen könnten. Die Marketingabteilung hat sich sicher kuugelig gelacht.

Foto: dpa

Lucke reist nach Athen

Selbstironisch zeigte sich die AfD. Bernd Lucke sei zu Gesprächen mit dem griechischen Finanzminister Gianis Varoufakis nach Athen gereist, hieß es. Ziel des Besuchs: Die Untersuchung einer Euro-Parallelwährung, der „Neuen Drachme“.

Foto: dpa

Merkel rettet Griechenland

Die Kanzlerin akzeptierte derweil alle Forderungen Athens zur Lösung der Finanzkrise - das berichtete der griechische Radiosender „Skai“. Merkel habe zudem angekündigt, ein Untersuchungsausschuss im Bundestag solle prüfen, warum ihr Vorgänger Gerhard Schröder dem Beitritt Griechenlands in die Eurozone zugestimmt hatte.

Foto: REUTERS

2. Raucher müssen tief durchatmen

Quarzen vor der Tür im Schneeregen, Krebsgeschwüre auf der Packung. Raucher lassen sich vieles bieten. Die Nikotinsucht lässt ihnen keine Wahl.

Doch was tun, wenn auf der Bahn-Reise der Suchtdruck steigt? Viele Raucher hüpfen dann schnell im Bahnhof aus dem Zug und ziehen direkt vor der Tür manisch an der Zigarette. Das ist nicht erlaubt, aber die Schaffner drücken in der Regel beide Augen zu, vor allem die, die selber am Gleis rauchen.

Dafür führt die Deutsche Bahn aber eine neue "freiwillige" Raucherregel ein. Denn für viele Nichtraucher sind schon vier Liter Rauch - als letzter Zug in der Lunge hektisch eingeführt und im ICE ausgeatmet - eine Belästigung.

Rauchende Passagiere werden deshalb künftig per Durchsage an den typischen Raucherhalten mit längeren Stopps wie etwa in Hamm und Mannheim per Durchsagen im Zug dazu aufgefordert, vor dem Einstieg noch einmal freiwillig tief ein- und auszuatmen.

"Ein Atem-Zug mehr vor dem Zug", fasst es die Pressemitteilung zusammen. "Auf diese eine Sekunde Standzeit mehr kommt es auch nicht mehr an."

3. Neue Schweinerasse mit fünftem Bein

Es ist eine Perversion der Massentierhaltung, die den Schweinen aber hoffentlich zumindest einiges an Lebensqualität bieten könnte. Bislang muss das Skelett der Tiere zum Teil derartig viel heran gemästetes Körpergewicht stemmen, dass sie nicht mehr wissen, in welcher Körperhaltung sie noch gemütlich herum vegetieren sollen.

Eine neue Züchtung eines Landwirtes aus dem niedersächsischen Vechta soll dem nun Abhilfe schaffen. Durch ein stark nach vorne wachsendes Brustbein kann das Schwein das eigene Gewicht zusätzlich zu den vier Beinen bei Bedarf auch auf dem Brustbein abstützen.

"Dies bietet uns die Möglichkeit, die Schweine noch massiger anzufüttern, ohne dass ihre Knochen unter ihrem eigenen Gewicht aus heiterem Himmel zusammenbrechen", freut sich der Bauer, der lieber anonym bleiben möchte. "Bald ist Fleisch so billig, dass es sich eher lohnt, ein Schnitzel unter einen wackelnden Kneipentisch zu schieben als einen Bierdeckel."

Werner knallhart

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von Marcus Werner

4. EU will Warmwasch-Verbot

Verkehrte Welt: In Japan funktionieren viele Toiletten mit erwärmtem Spülwasser, dafür  waschen Japaner ihre Wäsche kalt.

Und auch bei uns sind die modernen Waschmittel längst in der Lage, die Flecken auch mit kaltem Wasser aus den Klamotten zu kriegen. Insofern ist es nichts als Energieverschwendung aus Tradition, das Waschwasser auf 30, 40, 60 oder 90 Grad zu erhitzen. Deshalb soll damit in der EU ab 2018 Schluss sein. Ab dann sollen keine Waschmaschinen mehr mit Heizstäben verkauft werden dürfen. Ausnahmen soll es nur für "hygiene-sensible" Bereiche wie Hotels und Krankenhäuser geben.

Aus Verhandler-Kreisen heißt es forsch: "Das Glühbirnenverbot hat die Leute mürbe gemacht. Die schlucken jetzt alles."

Ist Lachen gesund?

Die alte Volksweisheit „Lachen ist die beste Medizin“ hat einen wissenschaftlichen Kern, denn Lachen regt unter anderem das Immunsystem an, senkt den Blutdruck, aktiviert Selbstheilungskräfte und kann dank ausgeschütteter Hormone sogar das Schmerzempfinden dämpfen.

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Mehr Kalorien verbrennen durch Lachen als durch Jogging?

Es wäre wirklich zu schön, aber dass wir beim Lachen unzählige Kalorien verbrennen, stimmt leider nicht. Lachen kurbelt zwar den Kreislauf an und auch der Energieverbrauch steigt, aber um 10 bis 40 Kalorien zu verbrennen müssten wir schon mindestens zehn Minuten am Stück lachen und dann wäre nicht mal ein Riegel Schokolade verbrannt.

Foto: dpa

Ab wann lachen Menschen?

Zwischen dem zweiten und sechsten Monat beginnen Kleinkinder damit, ihre Freude etwa über das Wiedererkennen eines bekannten Gesichts bewusst mit hochgezogenen Mundwinkeln oder glucksenden Lauten auszudrücken. Auch später sind Kinder ein Vorbild an Freundlichkeit. Sie bringen es auf bis zu 400 Lacher am Tag, während Erwachsene im Schnitt nur 15 bis 20 mal lachen.

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Lachen als Wissenschaft

Ja, Lachen wird wissenschaftlich erforscht und dafür gibt es einen Begriff, der vom griechischen Wort "gelos" für lachen abgeleitet ist. Die Wissenschaft von Auswirkungen des Lachens nennt man deshalb die Gelotologie.

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Können auch Tiere lachen?

Ja! Der griechische Philosoph Aristoteles (384-322 v.Chr.) glaubte zwar noch, die Fähigkeit zu lachen unterscheide den Menschen vom Tier. Forscher fanden aber heraus, dass auch Tierarten Freude mit Gelächter ausdrücken können. Doch hört es sich anders an: Schimpansen keuchen etwa vor Vergnügen, und Ratten stoßen rhythmische Piepser aus. Lächeln können aber nur Menschen - das sprichwörtliche Honigkuchenpferd einmal ausgenommen. Zieht etwa ein Hund sein Maul auseinander und bleckt die Zähne, meint er es keineswegs freundlich.

Foto: dpa

Lachen als Muskeltraining

Die angeborene Ausdrucksbewegung im Gesicht drückt mit oft lärmenden rhythmischen Lauten eine freudige Stimmungslage aus. 17 Gesichts- und rund 80 weitere Körpermuskeln kommen dabei in Bewegung.

Foto: dpa

Falsches Lachen

Die Augen können falsches Lächeln entlarven: Bewegen sich dort keine Muskeln zu Lachfalten, ist die Freundlichkeit nur aufgesetzt und nicht ehrlich gemeint. Bei dem Volkswagen-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn scheint es zum Beispiel echt.

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Lachen für die gute Beziehung

An der University of California in Berkley (USA) stellte ein Professor fest, dass Lachen eine gute Beziehung fördere. Wer bei einer Diskussion mit dem Partner lächelt und zusammen lache, der fühle sich gleich besser. Außerdem seien Paare, die viel gemeinsam lachen zufriedener in ihrer Beziehung und blieben länger zusammen, so Professor Robert W. Levenson.

Foto: dpa

Ist Lachen ansteckend?

Definitiv! In verschiedenen Studien wurde durch Gehirnscans nachgewiesen, dass Lachen auch wissenschaftlich betrachtet ansteckend ist. Das Gefühl, mitlachen zu müssen, ist zudem ein Beziehungsförderer - das kann nämlich dazu beitragen, dass man den anderen auch besser versteht - oder zumindest dieses Gefühl hat. Außerdem erkennen wir besser, ob ein Lachen echt oder gespielt ist, je ansteckender es auf uns wirkt.

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Attraktivität durch Lachen

Menschen, die wir nicht kennen, finden wir deutlich anziehender, wenn sie über unsere Witze lachen - das haben verschiedene Studien bereits ergeben. Da wundert es nicht, dass in Kontaktanzeigen "Humor" weiter vorne aufgeführt wird, wenn es um die Charakterzüge des zukünftigen Partners geht. Der Beruf oder die Intelligenz landen da weiter hinten.

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5. Deutsche Bahn hat Angst vor dem Wolf

Tiere, die in den ländlichen Gebieten auf die Schienen springen, sind eine ernste Gefahr für die Lok und im schlimmsten Fall für Lokführer und Passagiere. Deshalb erprobt die Bahn jetzt gemeinsam mit der TU Dresden ein Wildtier-Abschrecksystem: Ein Zaun entlang der Trasse mit einer 150 Meter breiten Lücke, durch die die Tiere schlüpfen und die Schienen überqueren können. Naht aber ein Zug, ertönen akustische Signale. Diese imitieren Fluchtschreie von Tieren. Je näher der Zug, desto lauter die Schreie.

Die Bahn gesteht aber ein Problem: "Wölfe jedoch werden von diesen Angstlauten weniger abgehalten als angezogen, da sie dort eine mögliche Beute vermuten." Mit anderen Worten: Das System lockt die Wölfe auf die Schienen. Die aber sollen ja auch nicht totgefahren werden.

Werner knallhart

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von Marcus Werner

Jetzt muss also noch ein erweitertes Abschreck-System her: eins mit von Lichtblitzen und verstörenden technischen Geräuschen. Das könnte cool werden. Die Bahn denkt darüber nach, die Installationen auch an Tunneleingängen anzubringen. Ein Brancheninsider scherzt: "Die perfekte Location für eine Wildtier-Techno-Disko."

6. Legaler Cannabis-Verkauf aus Privatwohnungen heraus

Gebt den Hanf frei. Für diese Forderung gibt es gute Gründe. Sogar wirtschaftliche. Denn die Polizei würde entlastet und der Staat könnte sogar Steuern erheben. Berlin-Kreuzberg ist aber jüngst damit gescheitert, städtische Abgabestellen für Cannabis als Feldversuch genehmigen zu lassen.

Jetzt die neue Idee: tolerierte Verkaufsstellen in Privatwohnungen. Diese funktionierten dann auch ohne Zulassung. Die Qualität des Stoffs würde vom Bezirk gekauft und offiziell fachmännisch in der Qualität kontrolliert, als Verkäufer fungieren aber nicht Land oder Bezirk, sondern die privaten Betreiber der Abgabestellen. Diese wiederum arbeiten ehrenamtlich. Damit entfiele für sie mangels Gewerbe das Stigma "gewerbsmäßiger Handel mit Drogen". Und weil alle Konsumenten nur Mengen zum Eigenkonsum ausgehändigt bekämen, würden sämtliche Straf-Verfahren ohnehin eingestellt.

Eine etwas verknotete Systematik. Aber wie es die Kreuzberger Bezirksregierung auf einer Pressekonferenz aufgekratzt formuliert: "Wenn das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte unser Kuddelmuddel nicht begreift, kann es uns auch nicht an den Karren fahren."

7. München: Fahrgäste werden zu Ticket-Kontrolleuren

Die Nahverkehrsunternehmen stecken in einem Dilemma. Jedes Jahr entgehen ihnen zusammengenommen zig Millionen Euro an Einnahmen durch Schwarzfahrer (in Berlin allein rund 20 Millionen Euro jährlich) aber die Kontrollen verschlingen ebenfalls Geld, ohne die Quote der Fahrgäste ohne Fahrschein weiter nennenswert senken zu können.

München startet deshalb einen Feldversuch: Jeder Fahrgast mit Jahresabonnement darf sein Ticket in Kombination mit dem Personalausweis künftig nutzen, um auf eigene Faust Fahrkarten zu kontrollieren und Schwarzfahrer aufzuspüren. Dazu muss sich der Abonnent nur einmal registrieren und macht seine Fahrkarte so zum "Checkticket".

Als Dank winken pro erwischtem Schwarzfahrer Prämien wie Tagestickets für Freunde oder Kinogutscheine. Ob auch eine Unfallversicherung speziell für gebrochene Jochbeine angeboten wird, ist noch unklar. Eine Sprecherin sagte: "Sollten unsere Laien-Kontrolleure regelmäßig auf gewalttätigen Widerstand stoßen, könnten wir die Aktion jederzeit einstellen oder etwa auf Abonnenten mit großen Hunden beschränken."

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