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Corona-MedikamentEU-Behörde billigt Einsatz von Pfizers Anti-Corona-Pille

Mit dem neuen Pfizer-Mittel Paxlovid soll die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs deutlich gesenkt werden. Deutschland hat eine Million Einheiten bestellt 31.01.2022 - 09:19 Uhr

Das Mittel von Pfizer soll dabei helfen, schwere Verläufe zu verhindern.

Foto: AP

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für die Anti-Corona-Pille Paxlovid von Pfizer gegeben. Der zuständige EMA-Ausschuss empfahl am Donnerstag eine bedingte Zulassung des Mittels zum Einsatz bei Erwachsenen mit erhöhtem Risiko eines schweren Covid-19-Verlaufs. Die finale Entscheidung muss noch von der Europäischen Kommission gefällt werden, dies gilt aber als Formsache.

Mit der Zulassung von Paxlovid seien in der EU nun sechs Corona-Medikamente für verschiedene Stadien der Krankheit zugelassen, sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. Weitere würden in den nächsten Wochen folgen. Paxlovid habe das Potenzial, für Patienten mit dem Risiko eines schweren Verlaufs einen echten Unterschied zu machen.

In einer klinischen Studie zeigte die Tablette eine Wirksamkeit von fast 90 Prozent bei der Vorbeugung von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen bei Hochrisiko-Patienten. Labortests deuteten zudem darauf hin, dass das Medikament seine Wirksamkeit auch gegen die hochansteckende Omikron-Variante des Coronavirus beibehält.

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Deutschland, Italien und Belgien gehören zu einer Handvoll EU-Länder, die das Medikament gekauft haben. Deutschland bestellte Ende Dezember eine Million Einheiten. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hatte Anfang Januar gesagt, er rechne damit, dass die EMA noch vor Ende des Monats grünes Licht geben wird und die Einführung dann beginnen könne.

Die Pille wird in Kombination mit einem älteren antiviralen Mittel namens Ritonavir verabreicht. Die Kombinationsbehandlung mit dem Markennamen Paxlovid wird kurz nach Einsetzen der Symptome für fünf Tage eingenommen. In den USA, Großbritannien und Kanada etwa hat das Mittel schon eine Zulassung erhalten. Die US-Regierung hat sich bereits 20 Millionen Behandlungseinheiten gesichert. Dabei wurden für die erste Bestellung über zehn Millionen Einheiten mehr als fünf Milliarden Dollar fällig.

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rtr
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