3 Minuten WiWo: 2024 steigen die Gehälter, Diebstahlwelle in den USA, (keine) Waffen für die Ukraine? Ihr Update am Abend
Laut einer aktuellen Kienbaum-Studie steigen 2024 die Gehälter und zwar stärker als die erwartete Inflation.
Foto: dpaGuten Abend aus der WiWo-Redaktion. Hier finden Sie einen kompakten Überblick über alles, was Sie heute wissen müssen, um im Bereich Wirtschaft auf dem Laufenden zu sein. Kurz und knackig, mit Zitaten, Tiefgang, Nutzwert und vor allem dem ganz eigenen WiWo-Blick.
1. Was uns heute beschäftigt hat
- Polens Regierungschef löst nach einem Interview Spekulationen über ein Stopp der Waffenlieferungen an Kiew aus. Eine solche Entscheidung hätte enormes Konfliktpotenzial. Hier lesen Sie, warum.
- Bundesbauministerin Klara Geywitz will das Vorkaufsrecht der Kommunen für Wohnungen wieder einführen. Sie will damit bestehende Mieterstrukturen schützen. Wohnen wird damit aber nicht bezahlbarer, kommentiert WiWo-Redakteur Martin Gerth.
- Die US-Notenbank lässt die Leitzinsen unverändert und setzt auf eine weiche Landung der US-Wirtschaft. Doch der Kampf gegen die Inflation ist längst nicht gewonnen, schreibt WiWo-Redakteur Malte Fischer.
- Ein Bankkunde hatte Ärger mit seiner Baufinanzierung – ausgerechnet bei der DSL Bank, über die sich derzeit sehr viele Kunden beschweren. Weil kein Geld floss, drohte der Bauträger nicht weiter zu bauen.
+++ Schlusskurs: So lief es heute an der Börse +++ Dax: 15.571,86 Punkte (-1,33%) +++
2. Was morgen wichtig wird
- Der Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen stellt seine Halbjahreszahlen 2023 vor.
- Der sogenannte SCoPaff-Ausschuss berät über den Vorschlag der EU-Kommission, die Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat für zehn Jahre zu erneuern. Eine Abstimmung über den Vorschlag ist für den 13. Oktober vorgesehen. Wissenschaftler äußern unterdessen deutliche Kritik an dem Vorschlag.
- Der Bundestag debattiert unter anderem über die Begrenzung des Elterngeld-Anspruchs, eine Novelle des Klimaschutzgesetzes und eine Reform der Pflegeausbildung.
3. Die steile These fürs After-Work-Event
Der Angriffskrieg Russlands verkommt aktuell vielerorts zu bitter normalisiertem Alltagsgeschäft. Wer Profit daraus schlagen will, begeht einen schweren Fehler, kommentiert mein Kollege Max Biederbeck.
4. Der Tiefgang des Tages
Dem Wohnungsmarkt droht der Kollaps. Hohe Rohstoffpreise belasten Baufirmen. Gestiegene Zinsen schrecken Käufer ab. Nun drängt die Politik auf eilige Lösungen. Sie sollte dabei sinnvolle Ansätze nutzen. In der WiWo-Titelgeschichte lesen Sie, mit welchem Sieben-Punkte-Plan Deutschland den Weg aus der Krise schafft.
5. Diese Grafik sagt mehr als 1000 Worte
Die Gehälter in Deutschland werden 2024 um knapp fünf Prozent steigen, so eine Kienbaum-Prognose. Das Plus liegt damit höher als die erwartete Inflation. Auf die Frage, wie die Unternehmen die Mehrkosten stemmen wollen, antworten jeweils rund zwei Drittel: durch Wachstum und durch Produktivitätssteigerungen. Wer davon am meisten profitiert, können Sie in dieser exklusiven Auswertung lesen.
6. Das können Sie heute Abend für Ihr Geld tun
Die Aktien der erfolgsverwöhnten amerikanischen Einzelhändler schwächeln. Die Unternehmen schieben eine Diebstahlwelle vor, die wahren Hintergründe der Kursschwäche sind aber komplexer. Was wirklich dahinter steckt.
7. Ihre Meinung ist gefragt
Wir wünschen Ihnen einen anregenden Abend! Schauen Sie sich gerne noch etwas bei uns um. Ansonsten bis morgen an dieser Stelle.