Asien Börsen: Anleger in Asien vor Inflationsdaten und Berichtssaison zurückhaltend
Im Vorfeld neuer Inflationsdaten aus den USA und China sowie der bevorstehenden Berichtssaison ziehen sich die Anleger am Montag aus den asiatischen Märkten zurück. Analysten gehen davon aus, dass sich die Deflation in China etwas abschwächen wird. Auch die anhaltenden geopolitischen Spannungendrückten weiter auf die Stimmung. Die Unruhen im Roten Meer trieben die Ölpreise und die Transportkosten in Europa in die Höhe, während der Konflikt zwischen Israel und der Hamas auf den Libanon überzugreifen droht. Erfreulichere Nachrichten kamen aus Washington, wo sich die führenden Politiker des US-Kongresses auf ein Ausgabenabkommen in Höhe von 1,6 Billionen Dollar geeinigt haben, um einen teilweisen Regierungsstillstand zu vermeiden.
US-Großbanken wie JPMorgan Chase und Citigroup starten am Freitag mit Hoffnungen auf solide Gewinne in die Berichtssaison. „Die Messlatte für die Ergebnisse des vierten Quartals liegt höher als in den vergangenen Quartalen, aber wir erwarten, dass die S&P 500-Unternehmen insgesamt die Prognosen der Analysten übertreffen werden“, schrieben Analysten von Goldman Sachs in einer Kundenmitteilung.