Alice Weidel: Die AfD-Frontfrau mit einer Vorliebe für Döner
Alice Weidel (AfD)
Foto: dpaAlice Weidels Profilseite im Absolventenbuch der Universität Bayreuth aus dem Jahr 2004 ist ein interessantes Fundstück. Die frisch graduierten Diplom-Kaufleute und Volkswirte antworten dort unter anderem auf die Frage nach ihrem persönlich furchtbarsten Erlebnis während der Studienzeit. Mancher beichtet von Prüfungsängsten, andere geben die Trennung vom Ex oder peinliche Saufeskapaden preis. Alice Weidel aber hat einen anderen „furchtbarsten Tag“ in Erinnerung. Sie schreibt: „Dönerbude Istanbul geschlossen.“
Von der Spitzenkandidatin einer national gesinnten Partei, die im Bundestagswahlkampf auch mal vor „Grapsch-Migranten“ warnt, würde man kein so sympathisches Bekenntnis zu der populären türkischen Grillspezialität erwarten, dem zwangsläufigen Grundnahrungsmittel vieler küchenscheuer Studenten und gestressten Arbeitnehmer. Und auch sonst deutet nichts in Weidels Lebenslauf mit bayerischer Eliteuni, Chinastudium, Promotion und Berufseinstieg bei einer globalen Investmentbank darauf hin, dass sie sich später einmal einer protektionistischen und islamkritischen Partei anschließen würde.
Da steht sie nun auf einer engen Bühne in der Mehrzweckhalle des oberpfälzischen Provinzstädtchens Schwandorf und soll mit den 250 Besuchern der dort stattfindenden AfD-Kundgebung über deren Ängste vor Überfremdung und kollabierender innerer Sicherheit reden. Unten auf den Tischen liegen Sticker der Alternative für Deutschland (AfD) und schwarz-rot-goldene Luftschlangen. Oben doziert die AfD-Spitzenkandidatin für den Bundestagswahlkampf über milliardenschwere Target-Salden, dabei geht es um die Schulden maroder Euro-Länder bei der Bundesbank.
„Da müssen Sie jetzt durch“
Weidel will das sperrige Thema so einfach wie möglich erklären, aber nach ein paar Minuten stockt sie. „Du verdrehst die Augen, ist das so langweilig?“, fragt sie einen Parteikollegen im Publikum. Weidel versichert sich bei den Zuhörern, dass sie mit ihren Target-Lektionen weitermachen darf. „Da müssen Sie jetzt einfach durch“, ruft sie. Die Euro-Rettung sei nun mal ihr Lieblingsthema. Aber als AfD-Politikerin wird sie wohl wissen, dass Angst und Schrecken beim Publikum besser ziehen als komplizierte Rechnungen: „Es kommen nachher auch noch ein paar Statistiken zur inneren Sicherheit.“
Eurocrash oder Flüchtlingsdrama? Targetsalden oder Kriminalitätsstatistik? Zwischen diesen Spannungsfeldern bewegt sich Frontfrau Weidel in der AfD. Soll die Unternehmensberaterin voll auf ihre liberale Vita setzen, samt Mitgliedschaft in der staatskritischen Hayek-Gesellschaft? Oder soll sie ihre liberalen Überzeugungen über Bord werfen und es dem national-konservativen Flügel um Björn Höcke Recht machen? Hayek oder Höcke, das ist die Frage, auf die AfD-Anhänger eine Antwort von Weidel wollen.
Wer mehr über das neue Gesicht der AfD erfahren will, muss ins Unistädtchen Bayreuth fahren. Hier hat Weidel Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre studiert. Sie ist eine von rund 150 jungen Wirtschaftswissenschaftlern, die sich 2004 mit einem Gruppenfoto auf einer teuren ganzseitigen Anzeige in der ehrwürdigen Frankfurter Allgemeinen Zeitung verewigten. Bayreuther Ökonomen hielten ihre beschauliche Uni schon immer für etwas Besonderes – und das zeigen sie gern. Der Blick auf Weidels akademischen Werdegang zeigt das Bild einer zielstrebigen jungen Frau, die wenig Scheu vor Konkurrenzkampf und sozialer Auslese erkennen lässt.
Sebastian Edathy
Wegen Vorwürfen um den angeblichen Besitz von kinderpornografischen Fotos wollte die SPD-Spitze den früheren Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy ausschließen. Damit scheiterte sie im Jahr 2015 jedoch vor der Bezirksschiedskommission der SPD Hannover, die einen schweren Schaden für die Partei als nicht nachweisbar einstufte. In einem Berufungsverfahren einigte man sich dann auf einen Kompromiss: Danach bleibt Edathy zwar in der Partei, aber er muss seine Rechte als SPD-Mitglied für fünf Jahre ruhen lassen.
Foto: dpaThilo Sarrazin
In seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ hatte der frühere Berliner Finanzsenator und Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin umstrittene Thesen über muslimische Zuwanderer und „kleine Kopftuchmädchen“ verbreitet. Mit dem Versuch, Sarrazin aus der SPD auszuschließen, erlitt die Parteiführung im Jahr 2011 jedoch Schiffbruch. Beide Seiten verständigten sich auf eine gütliche Einigung. Sarrazins Verbleib in der Partei wurde damals jedoch von vielen Beobachtern als Niederlage für die SPD-Spitze beurteilt.
Foto: dapdKarl-Heinz Funke
Im März 2011 erhob die Staatsanwaltschaft Oldenburg Anklage wegen des Verdachts auf Untreue gegen ehemaligen niedersächsischen SPD-Landwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke. Anderthalb Jahre später verurteilte ihn das Landgericht Oldenburg schließlich zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 10.000 Euro. Bei den Kommunalwahlen am 11. September 2011 trat Funke in Varel als Spitzenkandidat der von ihm gegründeten Wählergemeinschaft „Zukunft Varel“ an, was zu seinem Ausschluss aus der SPD führte.
Foto: dpaWolfgang Clement
Der frühere SPD-Vize und Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement warnte im Januar 2008 indirekt davor, bei der Hessen-Wahl die SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti zu wählen. Drei SPD-Gruppierungen beantragten daraufhin Clements Ausschluss wegen „parteischädigender Äußerungen“. Nach monatelangem Streit entschied sich die Bundesschiedskommission gegen den Ausschluss und beließ es bei einer Rüge. Clement fand diese Rüge jedoch „unangemessen“ und trat im November 2008 aus der SPD aus – nach fast 40 Jahren.
Foto: dpaSilke Tesch & Co.
2008 hatten die hessischen Landtagsabgeordneten Dagmar Metzger, Jürgen Walter, Silke Tesch und Carmen Everts (v.l.) die Regierungsübernahme von Andrea Ypsilanti scheitern lassen. Diese hatten die Absicht, eine Minderheitsregierung von SPD und Grünen unter Tolerierung durch die Linken zu bilden. Das Quartett lehnte diesen Plan ab. Es gab deshalb Anträge auf Parteiausschluss, doch so weit kam es nicht. Walters Mitgliedsrechte wurden für zwei Jahre beschnitten, Everts und Tesch erhielten eine Rüge. Metzger kam davon, weil sie ihren Widerstand schon lange vorher angekündigt hatte.
Foto: dapdKlaus Ernst
Der damalige Gewerkschafter Klaus Ernst hatte wegen der „Abkehr vom Sozialstaat“ mit der Gründung einer eigenen Partei gedroht hatte. 2004 wurde er auf Antrag des SPD-Bundesvorstands aus der Partei ausgeschlossen. Später wurde Ernst Chef der Linken – und ironischerweise von seinen Genossen wegen eines angeblich zu aufwendigen Lebensstils angefeindet.
Foto: dpaMartin Hohmann
Wegen einer als antisemitisch kritisierten Rede wurde der damalige Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann im Jahr 2004 aus der CDU ausgeschlossen. Indem er Juden in Zusammenhang mit dem Begriff „Tätervolk“ brachte, habe er der Partei schweren Schaden zugefügt, entschied damals das Landesparteigericht der hessischen CDU. Hohmann fühlte sich falsch verstanden. Seine Klage gegen den Rauswurf wurde jedoch in mehreren Instanzen abgewiesen.
Foto: APRonald Schill
Als früherer Innensenator Hamburgs sorgte Ronald Schill zu Beginn der Jahrtausendwende regelmäßig für Aufregung. Er war Gründungsmitglied der rechtskonservativen PRO (Partei Rechtsstaatlicher Offensiver oder auch Schill-Partei), die zwischen 2000 und 2007 in Deutschland existierte und zwischenzeitlich an der Hamburger Regierung beteiligt war. Am 16. Dezember 2003 beschloss der Bundesvorstand der PRO den Ausschluss Schills aus der Partei. Der Ausschluss wurde lediglich durch eine Änderung der Parteisatzung ermöglicht und galt als stark umstritten.
Foto: dpaKlaus-Uwe Benneter
2004 war Klaus-Uwe Benneter (rechts im Bild) Generalsekretär der SPD. Doch 1977 war der Politiker, der lange Zeit als „Benni, der Bürgerschreck“ galt, schon einmal aus der Partei ausgeschlossen worden. Er hatte als damaliger Juso-Chef CDU und CSU zum „Klassenfeind“ erklärt. In dieser Zeit regierte Kanzler Helmut Schmidt, der der Union nur wenig Anlass bot, ihn als Sympathisanten des Sozialismus hinzustellen; umso freudiger griff die Union die Aussage Benneters auf, der aus der Partei ausgeschlossen wurde. Erst später trat er wieder ein.
Foto: APBjörn Höcke
Die Mehrheit des AfD-Bundesvorstand will den Thüringer Landeschef Björn Höcke aus der Partei ausschließen. Begründet wurde der Schritt mit Höckes Rede, die der frühere Geschichtslehrer am 17. Januar in Dresden gehalten hatte. Darin hatte er eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ gefordert und beklagt, die positiven Elemente der deutschen Historie würden im Vergleich zu den Gräueltaten der Nazi-Zeit nicht genügend beachtet. Aus anderen Teilen der Partei kommt aber Kritik an der Entscheidung. Brandenburgs Landeschef Alexander Gauland fordert Höcke auf, sich für den Bundestag zu bewerben.
Foto: dpaWeidels Kür zur Spitzenkandidatin der globalisierungs- und einwanderungskritischen AfD soll der Partei einen liberalen und modernen Anstrich geben. Die 38-Jährige lebt in Partnerschaft mit einer aus Sri Lanka stammenden Frau, was für Weltoffenheit und einen freien Lebensentwurf steht. Der öffentlichkeitswirksame Aufstieg an die Parteispitze hat Weidel zur aktuell prominentesten Absolventin ihres Unijahrgangs gemacht. Manche Kommilitonen von damals begrüßen das. Die Prominenz zahle ein auf die Marke Bayreuth, glauben sie. Andere fragen sich, warum Weidel nach ihrer international und marktwirtschaftlich geprägten Ausbildung nun ausgerechnet für eine nationale Partei wirbt. Wenn Weidel das wirtschaftspolitische Programm der AfD prägen will, kann das daher wohl nicht ohne Widersprüche zu ihrer akademischen Ausbildung funktionieren. Denn die Bayreuther Ökonomie ist bekannt für ihren Hang zu freien Märkten und schmäht Handelshemmnisse wie geschlossene Grenzen oder Zölle.
Eliteuni in der Pampa
„Ökonomen Bayreuther Prägung“ will die kleine Hochschule schon zu Weidels Studienzeiten schmieden. Das heißt: Elitedenken und breites Methodenwissen statt vermeintlicher Standardkompetenzen und Massenunis. Volkswirte und Diplom-Kaufleute aus Bayreuth pflegen diesen Ruf gern. Jeder verschworene Examensjahrgang tickt ähnlich wie eine überdimensionierte Schulklasse: Lernmarathon und nächtliche Eskapaden inklusive.
Weidel zählt während ihrer Studienzeit zu den Überfliegern. Ihr blendendes Aussehen und das selbstbewusste Auftreten verschaffen ihr aber auch im gesamten Jahrgang Ansehen. Die kleinstädtische Welt der Bayreuther Wirtschaftsstudenten ähnelt einer überdimensionierten Schulklasse. Nicht jeder ist mit jedem gleich eng befreundet, aber jeder trägt hier gedanklich die Steckbriefe seiner Jahrgangskollegen in der Tasche: Spezialfach, Notenspiegel, Hobbies, Partner.
Weidels Doktorvater, der 2015 verstorbene Gesundheitsökonom Peter Oberender, ist einer der charismatischsten unter den Bayreuther Wissenschaftlern und einer, der ganz besonders engagiert ist, wenn es darum geht, den jungen „Ökonomen Bayreuther Prägung“ ihr berüchtigtes Sendungsbewusstsein einzuimpfen. Mit seiner Forderung nach einer Liberalisierung des Organhandels sorgte er 2004 für einen bundesweiten Aufruhr.
Was in der Öffentlichkeit damals ankommt: Arme sollen ihr knappes Budget ruhig mit dem Verkauf einer Niere aufbessern dürfen. Der Skandal ist perfekt. Handelt es sich um ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat eines übereifrigen Wissenschaftlers oder um das kühle Kalkül eines geschickten Selbstvermarkters? Für einen Moment jedenfalls schaut damals das ganze Land nach Bayreuth.
Während ihr Doktorvater mit dem Mini-Skandal kämpft, büffelt Weidel gerade für die Examensklausuren. Oberender, der Mann mit den markanten Thesen und dem ebenso markanten weißen Vollbart, wird geliebt oder gehasst – auch bei den Studenten. Seine Vorlesungen und Klausuren sind gefürchtet. Wer jedoch halbwegs schlüssig gegen öffentlich-rechtliche Markteingriffe und für grenzenlosen Wettbewerb argumentieren kann, hat nichts zu befürchten.
Weidels Dilemma: Zwischen Wirtschaftskompetenz und Populismus.
Foto: REUTERSWeidels akademische Erfolge sprechen dafür, dass ihr diese Denkweise gelegen hat. Oberender glaubt an den Ausleseprozess des Wettbewerbs. Nicht nur in der Wirtschaft. Trotz seiner zur Schau getragenen Strenge positioniert er sich als Freund der Studenten – insbesondere der Erfolgreichen unter ihnen. In der Auftaktvorlesung eines Jahrgangs forderte er seine jungen Hörer schon mal auf, sich die Sitznachbarn zur Rechten und zur Linken ganz genau einzuprägen. Dann folgte die trockene Bemerkung, dass jeder Zweite aufgrund hoher Durchfallquoten schon bald nicht mehr auf seinem Platz sitzen werde.
Die besten Teilnehmer seiner Erstsemesterklausur dagegen lädt Oberender zum feudalen Abendessen ein. Weidel sitzt mit am Tisch. Ihr Erfolg zeigt, dass sie sich unerschrocken Ziele setzen kann und weiß, wie man diese erreicht. Wie anstrengend es in der Praxis ist, theoretische Ziele zu erreichen, darüber schreibt sie im Absolventenbuch: „Es ist ein großer Unterschied, den Weg zu wissen oder zu gehen.“ Gegenüber ihren Bayreuther Kommilitonen hat sie sich nie die Mühe gemacht, ihre Zielstrebigkeit zu verbergen.
Stipendium im aufstrebenden China
Nach dem Studium zieht es Weidel ins aufstrebende China. In ein Land also, dessen Bildungssystem sogar schon bei Kindergartenkindern auf Auslese durch Prüfungen setzt. Dank ihrer Referenzen aus Bayreuth und ihrem selbstbewusstem Auftreten schafft sie es 2006 mit 27 Jahren ins China-Elite-Programm des Akademischen Austauschdienstes DAAD. Bei westlichen Unternehmen in China herrscht damals – anders als heute – Goldgräberstimmung. Die DAAD-Gruppe der zwölf jungen Deutschen darf mit dem Stipendium an der Pekinger Fremdsprachenhochschule nicht nur Chinesisch lernen, sondern wird auch bei den in der chinesischen Hauptstadt ansässigen deutsch-chinesischen Unternehmen und Institutionen herumgeführt.
Dort können sich die Teilnehmer nach zwei Semestern einen Praktikumsplatz suchen, ebenfalls bezahlt vom DAAD. Schon damals sitzen Alumni aus älteren Jahrgängen des Programms in Führungspositionen der deutsch-chinesischen Wirtschaft. Weidel bekommt hier Zugang zu einem Netzwerk, das aus zielstrebigen Leuten wie ihr selbst besteht.
Heute, als AfD-Politikerin, lobt sie den Fleiß und Unternehmergeist der Chinesen sowie die Tatsache, dass das Riesenland viel Wert auf Grenzsicherung lege. Dass es sich bei China um einen Vielvölkerstaat handelt und die kommunistische Regierung traditionell ethnische Minderheiten demonstrativ in Schutz nimmt, erwähnt Weidel bei dieser Debatte nicht.
Auftritt Weidels beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag in Berlin. Hier steht die Mehrwertsteuer auf der Agenda. Die AfD will sie um sieben Prozent senken. Der Moderator möchte wissen, wie die Partei die Mehrwertsteuer drastisch senken und zugleich eine teure Unternehmenssteuerreform finanzieren wolle.
Zwischen Wirtschaftskompetenz und Populismus
Eine Frage, die Weidels Dilemma offenlegt. Wenn sie in ihren Bayreuther VWL-Seminaren aufgepasst hat, weiß sie, dass beides zusammen kaum möglich ist. Aber nun ist sie Politikerin und will Parteikarriere machen. Nun geht es nicht mehr um ökonomische Theorien, sondern um Interessen, um Lagerkämpfe, um persönliche Raufereien. Irgendwo müsse man ja anfangen, sagt Weidel schließlich. Und klar könne man beides finanzieren, eine niedrigere Mehrwertsteuer und eine geringere Umsatzsteuer.
Menschen, die Weidel in der AfD lange begleitet haben, halten ihr solche Kompromisse zwischen Wirtschaftskompetenz und Populismus als Unentschlossenheit vor. Früher habe sie sich immer von den rechten Schreiern in der Partei distanziert und ein klares liberales Profil gezeigt. Aber jetzt denke sie als Spitzenkandidatin wohl, alle mitnehmen zu müssen und schlage härtere Töne an.
Weidel bestreitet solche Vorwürfe: „Meine Linie war immer klar“, sagt sie.