WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Bundestagswahl Fünf Prozentpunkte vor der Union – weitere Umfrage sieht SPD an der Spitze

Die Chancen auf das Kanzleramt steigen für den Sozialdemokraten. Quelle: Getty Images

Die SPD kann sich in einer weiteren Umfrage deutlich vor der Union absetzen. Eine Koalition ohne Beteiligung der Sozialdemokraten würde damit immer schwieriger.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:

Der Aufwärtstrend der SPD verfestigt sich: Weniger als vier Wochen vor der Bundestagswahl sieht eine weitere Umfrage die SPD mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz vorn. Im Meinungstrend des Meinungsforschungsinstituts Insa für „Bild“ erreichen die Sozialdemokraten 25 Prozent, ein Plus von zwei Prozentpunkten innerhalb einer Woche.

Damit liegen sie nun klar vor der Union, die mit minus drei Punkten nur noch auf 20 Prozent kommt. Die Grünen verlieren demnach ebenfalls einen halben Punkt und erreichen 16,5 Prozent. Die FDP legt auf 13,5 Prozent zu (plus 0,5 Punkte), die AfD (11 Prozent) und die Linke (7 Prozent) bleiben stabil.

Möglich sind damit laut Insa fünf Regierungskoalitionen - vier davon unter Führung der SPD: Ein Bündnis von SPD, Union und Grünen, eine Koalition von SPD, Union und FDP, eine Ampel aus SPD, Grünen und FDP, eine Koalition mit Union, Grünen und FDP sowie Rot-Grün-Rot.



Grundsätzlich spiegeln Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind außerdem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

Auch in den Umfragen anderer Institute hatte die SPD die Union zuletzt ein- oder sogar überholt.

Mehr zum Thema: Annalena Baerbock spielt den Klimaschutz-Akkord, Armin Laschet stimmt die „Steuern-runter“-Hymne an und Olaf Scholz trommelt für Respekt. Das erste TV-Aufeinandertreffen hatte seine klingenden und klärenden wirtschaftspolitischen Momente – aber noch viel zu wenige.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%