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Opel-MutterHalbleiterkrise macht Stellantis zu schaffen

Stellantis, der Mutterkonzern von Marken wie Opel, Fiat Crysler und Peugeot, leidet unter der weltweiten Halbleiter-Knappheit. Tausende Autos konnte der Konzern nicht bauen. Andere Zahlen geben jedoch Grund zur Hoffnung. 05.05.2021 - 10:18 Uhr

Der weltweit viertgrößte Autobauer Stellantis kämpft mit dem anahltenden Chipmangel.

Foto: REUTERS

Der weltweite Mangel an Elektronikbauteilen macht dem Opel-Mutterkonzern Stellantis schwer zu schaffen. Von Januar bis Ende März konnten 190.000 Fahrzeuge nicht gebaut werden, das waren rund elf Prozent der geplanten Produktion, wie das Unternehmen am Mittwoch in Amsterdam mitteilte. Acht der 44 Montagewerke seien betroffen.

Im Zeitraum von April bis Ende Juni befürchtet der Konzern Konsequenzen, die noch weitgehender sind. Eine Verbesserung der Lage bei den Halbleitern werde frühstens im zweiten Halbjahr erwartet. „Wir erwarten eine Verbesserung im zweiten Halbjahr, aber es wäre naiv zu glauben, das wird einfach verschwinden“, erklärte Finanzchef Richard Palmer. Die Folgen wären wahrscheinlich auch im kommenden Jahr noch zu spüren.

Auch andere Hersteller sind von der Krise massiv betroffen. Zuletzt hatte Ford angekündigt, die Produktion in seinem Werk in Köln wegen des Chipmangels zu pausieren. Die Chip-Hersteller hatten aufgrund der hohen Nachfrage nach Kommunikations- und Unterhaltungselektronik vorrangig diese Branche bedient, während die Autoindustrie wegen Absatzproblemen in der Corona-Krise vorübergehend die Abrufe reduziert und dann zum Teil zu spät neu bestellt hatte.

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Fiat Chrysler (FCA) und der Peugeot-Hersteller PSA hatten Mitte Januar ihre Megafusion zum viertgrößten Autobauer der Welt abgeschlossen. Der Konzern führt 14 Marken wie Fiat, Peugeot, Citroën, Jeep, Maserati oder Alfa Romeo und hat starke Standbeine in Europa sowie in Nordamerika.

Stellantis setzte im ersten Vierteljahr 34,3 Milliarden Euro um und verkaufte rund 1,48 Millionen Fahrzeuge. Bei einer bereinigten Berechnung, die FCA-Zahlen von Jahresbeginn an mit einbezieht, ergibt sich für das erste Vierteljahr im Vorjahresvergleich ein Umsatzplus von 14 Prozent auf 37 Milliarden Euro. Der Absatz stieg nach dieser Berechnung um elf Prozent auf 1,57 Millionen Fahrzeuge.

Mehr zum Thema: Der Mangel an Computerchips stürzt die Autoindustrie in eine Krise. An ausreichend Nachschub dürfte es mindestens noch bis nächstes Jahr fehlen. Autohersteller und Zulieferer suchen verzweifelt Wege aus der Misere.

dpa, rtr
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