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BrandIndex
Bosch gelingt es eine konstant positive Wahrnehmung in der öffentlichen Diskussion zu generieren. Quelle: imago images

Bosch gewinnt deutsches Technologie-Ranking

Samsung, Google und WhatsApp sind global die beliebtesten Technikmarken, Bosch ist in den Top 20. In Deutschland, wo Verbraucher sowohl auf den Preis als auch auf den Energieverbrauch Wert legen, gewinnt die Marke.

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Style over substance – in der öffentlichen Diskussion hört man oft von kleinsten Neuerungen bei Smartphones, Apps oder Fernsehern. Andere Technologieentwicklungen steht häufig im Hintergrund. Oder wann haben Sie zuletzt Berichte über die – zweifelsohne vorhandenen – Innovationen bei Waschmaschinen, Mikrowellen oder Kühlschränken gesehen oder gelesen? Trotzdem zählen Hersteller solcher und anderer Haushaltsgeräte in den Augen von Verbrauchern zu den Top-Technik-Marken, wie unser YouGov Global Technology Ranking zeigt.

„Von welchen dieser Marken haben Sie einen allgemein positiven/negativen Eindruck?“ haben wir Verbraucher in 24 Märkten gefragt. Die Marken, die über einen zwölfmonatigen Zeitraum gemittelt den größten Überhang an Positiv-Nennungen haben, stehen in unserem Ranking als beliebteste Marken vorne. Das sind Samsung, Google, WhatsApp, Sony und Apple, gefolgt von Facebook, Instagram und Microsoft. Auch LG und Huawei schaffen es in die globalen Top Ten, die somit von Digitaltechnik-, Gadget- und Software-Herstellern dominiert werden.

Beliebter als Apple

In Deutschland sieht das Bild allerdings anders aus. Hier sucht man Apple und Facebook vergebens in den Top Ten. Samsung schafft es nur auf den dritten Platz, Google auf den vierten und WhatsApp als einzige Social-Media-Marke auf den fünften Platz. An der Spitze stehen stattdessen Bosch und Siemens. Auch WMF, AEG, Philips und Braun sind ebenfalls unter den hierzulande beliebtesten Technikmarken.



Weitere Daten aus dem YouGov BrandIndex zeigen, dass sich der allgemeine Eindruck vieler dieser Haushaltsgeräte-Marken über die vergangenen Jahre positiv entwickelt hat. Bosch lag dabei stets vorn und konnte sich auch auf hohem Niveau noch deutlich steigern. Ein Grund dafür ist im Buzz zu finden, der BrandIndex-Dimension, die angibt, ob Verbraucher zuletzt eher Positives oder Negatives über eine Marke gehört haben. Bosch gelingt es eine konstant stärker positive Wahrnehmung in der öffentlichen Diskussion zu generieren als Philips, Siemens oder AEG. Nur der Buzz von Samsung ist etwas höher.

Positive Wahrnehmung

Sowohl Bosch als auch Samsung erzeugen im Buzz lediglich ein Grundrauschen an Negativnennungen. Das mag auch daran liegen, dass viele persönliche Erfahrungen mit den Marken haben. So besitzen beispielsweise 35 Prozent der Deutschen nach eigenen Angaben ein Bosch-Gerät.

Ausruhen sollten sich die Unternehmen auf ihrem hohen Ansehen in Deutschland aber nicht, denn die Marke ist nur für 37 Prozent der Deutschen für den Neukauf eines Haushaltsgeräts wichtig. Das zeigt eine Analyse mit unserem Zielgruppenanalyse-Tool YouGov Profiles. Wichtigere Kriterien für die Verbraucher sind der Preis (74 Prozent), gefolgt vom Energieverbrauch (70 Prozent).

Jeder Zweite hat Kaufinteresse

Mit diesem Kriterienmix kommt Bosch dann für die meisten Verbraucher mit Kaufinteresse an Haushaltsgeräten in Frage. 51 Prozent können sich den Kauf eines Bosch-Geräts vorstellen – ein gigantisches Marktpotenzial. Siemens erreicht 49 Prozent, Philips 38 Prozent und AEG 37 Prozent. Trotz der großen Beliebtheit der Marke stößt Samsung nur bei 45 Prozent der Befragten auf Interesse.

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Dass Bosch hoch gerankt wird, ist kein rein deutsches Phänomen. Auch in Australien, Dänemark und dem Vereinigten Königreich schafft es die Marke in die Top Ten. Im globalen Technologie-Ranking erreicht Bosch Platz 13. Eine neue Waschmaschine mag weniger sexy sein als ein neues Smartphone, aber in der Wertschätzung der Verbraucher können die Hersteller miteinander konkurrieren, wie unsere Analyse zeigt.

Mehr zum Thema: Zehn Jahre Industrie 4.0: Bosch-Geschäftsführer Rolf Najork erklärt im Interview, wie 5G-Funk und KI die Produktion beschleunigt, wo die Stärken der deutschen Industrie liegen und wie die Fabrik der Zukunft aussieht.

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