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GeschäftsreisenKrisen bringen positive Nebeneffekte

Kriege, Krisen und politische Umwälzungen beeinflussen auch die Geschäftsreisetätigkeit von Unternehmen. Sicherheit wird wichtiger. Dennoch dürften die Kosten 2017 nur moderat steigen.Hans-Jürgen Klesse 03.01.2017 - 17:00 Uhr

Flugtickets, Hotelzimmer und Bahnfahrten werden im neuen Jahr teurer – aber nur ein bisschen.

Foto: WirtschaftsWoche

Im zu Ende gehenden Jahr verlief die wirtschaftliche Entwicklung auf den wichtigsten Märkten Europas und in den USA überwiegend positiv. Doch der Krieg in Syrien, die politische Unsicherheit in vielen Teilen der Welt, die nach wie vor nicht gelöste Euro-Krise, die anhaltende Terrorgefahr, der Brexit und zuletzt die Präsidentschaftswahlen in den USA haben aber für Verunsicherung gesorgt.

2017 wird das kaum anders sein: Die rückläufige Wirtschaftsentwicklung in China, anhaltend niedrige Ölpreise, die anstehenden Wahlen in Frankreich und Deutschland, der Erfolg nationalistischer Parteien mit ihren protektionistischen Forderungen und Auflösungserscheinungen innerhalb der EU bremsen die Weltmärkte, ein weltweiter Konjunktureinbruch ist jederzeit möglich.

So problematisch Rahmenbedingungen auch sind – die Zahl der Geschäftsreisen dürfte dennoch hoch bleiben: Gerade in schwierigen Zeiten müssen Geschäftsbeziehungen sorgfältig gepflegt werden. Auch wenn das zynisch klingt – die vielen Unsicherheiten haben einen wirtschaftlichen Nebeneffekt: Die zu erwartenden Preissteigerungen bei Flugtickets, Hotelzimmern, Bahnfahrkarten oder Mietwagen dürften moderat ausfallen. Das zumindest prognostiziert der Global Business Travel Forecast 2017 der internationalen Reisebürokette American Express.

Unterwegs für den Chef: Was Angestellte über ihre Rechte auf Geschäftsreisen wissen sollten
Es gibt Berufe, bei denen sich die Frage eigentlich nicht stellt, ob eine Geschäftsreise angetreten werden muss. Vertriebsmitarbeiter, Manager und Außendienstangestellte können oft ihren beruflichen Verpflichtung gar nicht ohne solche nachkommen. Aber auch für alle anderen Angestellten gilt, dass eine vom Arbeitgeber angeordnete Reise unabhängig davon, was im Arbeitsvertrag vereinbart wurde, Pflicht sein kann. Voraussetzung ist, dass der Umfang der Reise zumutbar ist. Quelle: Flightright
Wer beruflich viel unterwegs ist und zu Geschäftspartnern per Flugzeug reist, nimmt in der Regel auch an einem Bonus-Programm teil und sammelt fleißig Meilen. Das ist sinnvoll und von Vorteil – für den Arbeitgeber. Denn das Bundesarbeitsgericht entschied (Az.: 9 AZR 500/05), dass diesem die dienstlich gesammelte Bonusmeilen seines Angestellten zustehen. Denn demjenigen, in dessen Auftrag eine Geschäftsreise stattfindet und auf dessen Kosten diese durchgeführt wird, stehen auch die Sondervorteile der genutzten Fluggesellschaft zu. Die Abgabe der Bonusmeilen kann jedoch auch von den individuellen Regelungen des Arbeitsvertrags bzw. einer Betriebsvereinbarung abhängen. Eine so genannte Herausgabepflicht besteht laut Bürgerlichen Gesetzbuch (Paragraph 667 2. Alt. BGB) auch bei allen anderen Vorteilen, die einem Arbeitnehmer im Zusammengang mit seiner beruflichen Tätigkeit zuteil werden.
Geschäftsreisen sind meistens streng durchgetaktet und schon alleine deshalb zuweilen nervenaufreibend. Wenn dann aber noch Verzögerungen hinzukommen, weil das Flugzeug verspätet oder aber gar nicht startet, gerät der Reisende schnell ins Schwitzen und muss nicht selten einen ganz neuen Plan aufstellen. Die EU-weit geltende Fluggastrechte-Verordnung (EG VO 261/2004) hat festgelegt, dass Passagiere entschädigt werden sollen, wenn sie aufgrund einer Flugverspätung oder -annullierung mehr als drei Stunden später als geplant ans Ziel kommen und die Fluggesellschaft diese Verzögerung verschuldet hat. „Die wenigsten Geschäftsreisenden wissen, dass ihnen als unmittelbar Betroffenen diese Entschädigung in Höhe von bis zu 600 Euro zusteht und nicht ihrem Arbeitgeber - auch wenn dieser das Ticket gezahlt hatte“, weiß Jonas Swarzenski, Leiter der Rechtsabteilung von flightright. „Und das gilt auch für alle dienstreisenden Beamte, wie das Bundesministerium des Innern seine Behörden in einem Schreiben bereits 2014 informierte“, ergänzt der Jurist.
Wenn man schon für den Chef weit reist, dann möchte man auch nach getaner Arbeit etwas von der Fremde sehen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten. Denn wird man bei seinen privaten Ausflügen während einer Geschäftsreise überfallen und verletzt, gilt dies nicht zwingend als Dienstunfall und die gesetzliche Unfallversicherung tritt nicht in Kraft, bloß weil man sich auf Anordnung des Arbeitgebers fern der Heimat befindet. Wie das Wiesbadener Sozialgericht in einem Fall entschied, entfalle der Versicherungsschutz, wenn der Betroffene sich rein persönlichen und nicht mehr von der Betriebstätigkeit beeinflussbaren Belangen widme (SG Wiesbaden, Az.: S 1 U1528/04).
Dass während einer Geschäftsreise telefoniert werden muss, versteht jeder. Unterwegs sind  jedoch nicht nur Rücksprachen mit Kollegen, Partnern und den Arbeitgebern nötig, auch private Gespräche lassen sich häufig nicht verschieben. Der Bundesfinanzhof hat entschieden (Az.: VI R 50/10), dass Telefonkosten als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben von der Steuer absetzbar sind, wenn Geschäftsreisende mindestens eine Woche aufgrund einer Tätigkeit oder einer Fortbildung außer Haus seien. In der Begründung hieß es, dass sich nach einer auswärtigen Tätigkeit von mindestens einer Woche die notwendigen privaten Dinge aus der Ferne nur mit Kosten regeln ließen, die über dem normalen Lebensbedarf lägen.
Nutzt ein Arbeitnehmer für einen dienstlich angeordneten Termin seinen eigenen PKW und hat auf dem Weg zu oder von diesem einen Unfall, kann er bei seinem Arbeitgeber für den Schaden Ersatz verlangen. Das Bundesarbeitsgericht setzt hierfür allerdings voraus, dass der Arbeitgeber die Fahrt genehmigt und der Arbeitnehmer den Unfall nur mit maximal leichter Fahrlässigkeit verursacht hat (BAG, Az.: 8 AZR 647/09).
Nicht jeder Arbeitnehmer hat das Glück, dass ihm sein Arbeitgeber die gesamte, für eine Geschäftsreise aufgebrachte Zeit vergütet oder gutschreibt. Mit Verweis auf den bestehenden Tarifvertrag hatte das Bundesarbeitsgericht (Az.: 9 AZR 519/05) die Klage eines Angestellten des öffentlichen Dienstes zurückgewiesen, der seine durch Hin- und Rückreise für auswärtige Termine aufgebrachten Überstunden gutgeschrieben haben wollte. Eine Geschäftsreise müsste generell jedoch weder entgelt- noch arbeitszeitrechtlilch als tatsächliche Arbeitszeit gewertet werden, wenn der Arbeitgeber es seinem Angestellten überlässt, wie er die Dienstreisezeit nutzt. Erst wenn der Geschäftsreisende diese An- und Abreisezeit nicht frei gestalten und somit als Erholungsphase nutzen kann, sondern auf Anordnung des Arbeitgebers mit dem eigenen PKW fährt oder aber beispielsweise sich auf der Hinreise auf den Geschäftstermin  vorbereitet, ist die investierte Zeit als Arbeitszeit zu quittieren. Allerdings ist dem Angestellten mindestens die tägliche regelmäßige Arbeitszeit zu vergüten – auch dann, wenn er während des auswärtigen Termins vor Ort weniger als seine Regelarbeitszeit gearbeitet hat.
Für Angestellte im Außendienst entschied der Europäische Gerichtshof erst im vergangenen September, dass bei diesen auch die An- bzw. Abreisereise zum ersten Termin bzw. vom letzten Termin zur Arbeitszeit zähle: Der Arbeitnehmer stünde hier nämlich während dieser Fahrzeiten dem Arbeitgeber zur Verfügung und unterstehe auch dessen kurzfristigen Anweisungen, beispielsweise in welcher Reihenfolge die Termine zu leisten sind. Von einer frei zu gestaltenden Zeit können folglich nicht die Rede sein.

„Die Travel Manager der Unternehmen sollten sich auf deshalb auf die Themen Einkaufssteuerung, Compliance und Sicherheit und auf die Zufriedenheit der Reisenden konzentrieren“, empfiehlt Rodolfo Elizondo, Vice President und Head of Global Business Consulting bei American Express Global Business Travel (GBT).

Weltweit geht GBT davon aus, dass die Nachfrage nach Flugkapazitäten auf Rekordniveau bleibt. „Da der Ölpreis als Haupttreiber derzeit konstant niedrig ist, dürfen Einkäufer von Flugreisen nächstes Jahr durchaus mit einer positiven Preisentwicklung rechnen“, heißt es im Global Travel Price Outlook 2017 der internationalen Reisebürokette Carlson Wagonlit Travel (CWT). Allerdings nur, wenn sie gleichzeitig die wachsenden Zusatzgebühren im Griff behalten.

Die werden von den Fluggesellschaften für Zusatzleistungen wie etwa Sitzplatzreservierungen für Plätze mit mehr Beinfreiheit erhoben und machten schon 2016 fast acht Prozent aller Airline-Einnahmen aus.

Warum sind Geschäftsreisen wichtig?

Eine Studie des Deutschen ReiseVerbandes (DRV), in dessen Rahmen 220 Führungskräfte und Geschäftsführer aus Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern befragt wurden, zeigt: Berufliche Reisen sind in vielerlei Hinsicht ertragreich. So meinen 60 Prozent der Geschäftsreisenden, das größte Potenzial von Geschäftsreisen bestehe in der Möglichkeit, Geschäftspartner besser kennenzulernen. Außerdem gehen 51 Prozent der Befragten davon aus, dass das persönliche Zusammentreffen Geschäftsabschlüsse fördert. Für weniger relevant halten beruflich Reisende das Ausbrechen aus dem Büroalltag (nur 25 Prozent schätzen dies als "sehr wichtig" ein) und das Kennenlernen verschiedener gesellschaftlicher und kultureller Aspekte (32 Prozent).

Quelle: Chefsache Business Travel Studie 2015

Zur Methode: In der Studie wurden je 50 % Männer und Frauen in zwei Altersgruppen (unter 40 Jahr und älter) aus verschiedenen Branchen befragt.

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Muss ich mich um die Buchung selbst kümmern?

Der Großteil der Geschäftsreisenden gibt an, die Buchung einem professionellen Geschäftsreisebüro zu überlassen. Das trifft in besonderem Maße auf Großunternehmen zu. Diese sehen einen Mehrwert in dieser Zusammenarbeit, vor allem durch eine effiziente Abwicklung von Buchung, Umbuchung oder Stornierung sowie einen besonders guten Überblick über die anfallenden Reisekosten. Kleinere Betriebe mit 250 bis unter 500 Mitarbeitern arbeiten allerdings eher selten mit einem professionellen Reisebüro zusammen. 41 Prozent gaben an, die Buchung nicht an Fremdunternehmen abzugeben. Die Buchung erfolgt hier noch intern, in den meisten Fällen über eine vom Unternehmen zur Verfügung gestellte Online-Plattform (63 Prozent), telefonisch (47 Prozent), per E-Mail (34 Prozent) oder per Fax (12 Prozent). Zudem kommt es vor, dass Kollegen oder die Reiseabteilung die Buchung für den Reisenden übernehmen (20 Prozent).

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Worauf sollte ich bei der Buchung achten?

Eine schnelle Reiseverbindung hat für die meisten Geschäftsreisenden oberste Priorität: Für 40 Prozent steht dies immer im Fokus der Buchung. Ebenso sehr wichtig ist den Befragten die Einhaltung der Reiserichtlinien Ihres Unternehmens, Komfort und stressfreies Reisen. Die Nachhaltigkeit der Reiseverbindung spielt dagegen eine verhältnismäßig untergeordnete Rolle. Gerade einmal 26 Prozent legen immer wert auf ein umweltfreundliches Verkehrsmittel. Unter den älteren Geschäftsreisenden spielen persönliche Präferenzen und Wünsche eine größere Rolle. 81 Prozent der über 40-Jährigen geben an, diese bei der Buchung zu berücksichtigen. Zum Vergleich: In der Gruppe der unter 40-Jährigen sind es gerade einmal 72 Prozent.

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Welche Verkehrsmittel werden am Zielort benutzt?

Am Zielort angekommen wird am häufigsten auf Taxis (42 Prozent), Mietwagen (41 Prozent) und Dienst- beziehungsweise Geschäftswagen (39 Prozent) zurückgegriffen. Auch der Öffentliche Nahverkehr wird viel zur Fortbewegung genutzt: 22 Prozent gaben ihn als das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel an. Eher selten wird auf Mietfahrräder oder Carsharing-Anbieter zurückgegriffen. Für nur 16 Prozent der Reisenden stellen diese beiden Möglichkeiten häufig genutzte Varianten dar. Während Unternehmensleiter überdurchschnittlich oft bequem in Shuttle- oder Chauffeur-Diensten reisen (61-65 Prozent), sind alternative Verkehrsmittel besonders für Geschäftsreisende interessant, die viel reisen.

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Werde ich über Risiken im Ausland informiert?

In der Regel werden Mitarbeiter bei der Suche nach Informationen zu Risiken im Ausland unterstützt. Das gaben 73 Prozent der befragten Geschäftsreisenden an. Die Auskünfte über das Zielland werden Mitarbeitern hauptsächlich über das Intranet verbreitet, zum Beispiel durch die Einbindung von Links zum Auswärtigen Amt oder Robert-Koch-Institut. Ebenso üblich ist die Verbreitung von Informationen über die Abteilung, die sich um die Buchung der Reisen kümmert. Übliche Vorkehrungen im Risikomanagement sind die Vergabe von zentralen Telefonnummern, die Verfügbarkeit von Ansprechpartnern und die Überwachung von eintretenden Naturereignissen, Epidemien oder politischen Unruhen im Zielland.

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Wie ist das Informationsangebot in Bezug auf die Reise?

Obwohl Geschäftsreisende die Bereitstellung von Informationen vor Antritt der Reise für sehr wichtig halten, fällt die Unterstützung seitens des Unternehmens in den meisten Fällen eher gering aus. So wünschen sich zum Beispiel 94 Prozent der Befragten Informationen über Verspätungen oder Ausfälle wegen tagesaktueller Ereignisse. Gerade einmal 36 Prozent verfügen aber über ein solches Angebot. Ähnliches gilt für mögliche Gesundheitsrisiken und damit verbundene Impfungen, Einreisebestimmungen und Besonderheiten bei der Weiterreise, zum Beispiel Umsteigezeiten am Flughafen oder ein Flughafenwechsel. Um sicher zu gehen, sollten Sie sich diese Auskünfte lieber auf eigene Faust einholen. Das gilt insbesondere für Freizeitmöglichkeiten und alternative Verkehrsmittel, über die Mitarbeiter am wenigsten informiert werden (26-29 Prozent).

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Welche Faktoren können die Reise unterbrechen?

In den letzten drei Jahren waren Streiks die häufigste Ursache (72 Prozent) für eine Unterbrechung oder einen Nichtantritt einer Geschäftsreise, dicht gefolgt von Verspätungen, die auf das Konto von Flug- oder Bahnausfällen gingen (65 Prozent). Verhältnismäßig selten war zu wenig Zeit beim Einchecken verantwortlich für eine Reisekomplikation, nur 35 Prozent gaben dies als Grund an, einen Anschluss verpasst zu haben. Politische Unruhen im Zielland kamen fast genauso oft vor (33 Prozent).

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Wirken sich Geschäftsreisen auf die Gesundheit aus?

Bei Geschäftsreisen mit mindestens einer Übernachtung bleibt Bewegung oft auf der Strecke. Rund 80 Prozent der Befragten geben an, sich weniger als üblich zu bewegen, noch am Abend zu arbeiten und zudem auch schon mal Alkohol mit den Geschäftspartnern oder Kollegen zu trinken. 33 Prozent behaupteten zudem, oft mehr zu essen, vor allem bei geschäftlichen Meetings. Besonders gravierend sind die gesundheitlichen Folgen bei Reisen mit Zeitverschiebung und Klimawechsel. Unter diesen Umständen können sich die wenigsten Befragen problemlos anpassen (18-32 Prozent).

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Was verursacht am meisten Stress?

Neben langen Fahrtzeiten zu Orten und Terminen durch schlecht gewählte Unterkünfte und einer schlechten Orientierung am Reiseziel verursachen vor allem schlecht geplante Reiseverbindungen und zu wenig Flexibilität bei der Reiseplanung viel Stress. Überdurchschnittlich hoch (55 Prozent) ist dieses bei Geschäftsreisenden, die mehrmals monatlich unterwegs sind. Der mit Abstand größte Stressfaktor ist ein nicht geladener Handy-Akku, den 35 Prozent nannten.

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Bleibt noch Raum für Freizeit?

Bei aller Arbeit lässt sich doch noch etwas Zeit für Freizeitvergnügen finden, zumindest behaupten 90 Prozent der befragten Geschäftsreisenden, selbstbestimmt entscheiden zu können, wie sie die Zeit zwischen zwei Terminen nutzen. Außerdem achten mehr als die Hälfte aller Unternehmen (52 Prozent) darauf, die Wochenenden für ihre Mitarbeiter frei zu halten. Das erklärt auch den hohen Stellenwert, den ein Viertel der Befragten den Geschäftsreisen zuspricht. Für mehr als 60 Prozent sind sie eine willkommene Abwechslung vom Alltag und machen den Job attraktiver (26 Prozent). Nicht einer der Befragten würde sich - nach eigenen Angaben - darüber freuen, wenn sie wegfallen würden.

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In Anbetracht des wachsenden Preisdrucks werden die Fluglinien versuchen, diese Einnahmen weiter zu steigern. „Einkäufer sollten die ihnen zur Verfügung gestellten Reporting-Daten besonders sorgfältig auf diesbezügliche Einsparpotenziale prüfen, da sich so die für bestimmte Märkte prognostizierten Kostensteigerungen abfedern lassen“, rät CWT seinen Firmenkunden.

Auf vielbeflogenen Kontinentalstrecken sollten die Unternehmen mit vielen Geschäftsreisen außerdem das Sharing von Privatflugzeugen als kostengünstige Option prüfen. „Die Nutzung dieses Angebots wird künftig voraussichtlich signifikant zunehmen.“ Damit könnte Druck auf die etablierten Fluggesellschaften und deren Tarife ausgeübt werden. „Doch auch viele große Liniengesellschaften bieten Privatflüge an, so dass sich Geschäftsreiseeinkäufer auch direkt bei den Airlines attraktive Tarife sichern können“, heißt im CWT-Forecast.

Vis-à-vis schlägt digital

Zumindest wenn es um Vertragsabschlüsse geht, sind persönliche Treffen unabdingbar, wie die Studie "Chefsache Business Travel 2016" von Travel Management Companies im Auftrag des Deutschen Reise-Verbandes zeigt. Die befragten Geschäftsführer sowie Fach- und Führungskräfte gaben an, dass trotz aller digitaler Kanäle, Videokonferenzen und Coworking-Tools die Geschäftsreise einen Vertragsabschluss immer noch am meisten fördert. Sieben von zehn Geschäftsreisenden schätzen, dass ihr persönlicher Besuch einen großen Einfluss auf den Abschluss von Neu- und Folgeaufträgen hat. Sie schätzen, dass persönliche Treffen die Abschlussbereitschaft von Aufträgen um durchschnittlich 46 Prozent erhöhen.

Trotzdem bestehen Business-Trips nicht nur aus dem erfolgreichen Austausch mit Kollegen und Partnern, fremden Städte und exotischen Ländern sehen: Der Kreditkartenspezialist Airplus hat Geschäftsreisende aus 24 Ländern befragt, was sie bei Businessreisen am meisten nervt.

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Fremde Kulturen
Sich alle zwei Wochen auf ein neues Umfeld, fremde Menschen und Kulturen einzustellen, kann anstrengend sein. 26 Prozent gaben an, dass es ihnen schwer fällt, sich regelmäßig auf neue Kulturen einzustellen.

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Fremde Sprachen
Die Ergebnisse der International Travel Management Study 2015 zeigen, dass 62 Prozent der deutschen Geschäftsreiseverantwortlichen sowohl positive als auch negative Aspekte bei ihren Geschäftsreisen sehen.30 Prozent sind genervt von Sprachbarrerien.

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Mangel an Komfort
19 Prozent der deutschen Travel Manager bewerten Geschäftsreisen uneingeschränkt positiv. Das der große Rest geteilter Meinung ist, mag auch am mangelnden Komfort unterwegs liegen. Jedenfalls beklagen den 60 Prozent der Befragten.

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Zeitmange am Reiseziel

66 Prozent beschweren sich, vor Ort keine Zeit zu haben und nur von Termin zu Termin zu hetzen. Laut einer anderen Erhebung zum Thema, nämlich der„Chefsache Business Travel 2015“ des Deutschen ReiseVerbands, liegt das häufig daran, dass das Reisekostenbudget nur Hotels einer bestimmten Preisklasse erlaubt, die häufig eher in entlegenen Stadtgebieten zu finden sind. Lange Zugfahrten und Hektik sind die Folge.

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Reisezeiten
Lange im Flieger oder in der Bahn sitzen, ist auch nicht Jedermanns Sache: Lange Reisezeiten nerven 72 Prozent der Befragten.

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Planänderungen
"Sie fahren dann doch nicht mit dem Auto, sondern mit dem Zug. Oh und nichts in Hotel Intercontinental, sondern in die Pension Sonnenschein ein Dorf weiter": Kurzfristige Planänderungen bei Geschäftsreisen frustrieren 74 Prozent.

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Heimweh
Wichtigster Qualitätsfaktor für eine Geschäftsreise ist eine gute Reiseplanung (92 Prozent), gefolgt von persönlichen Treffen mit Kollegen (83 Prozent) sowie dem Kennenlernen neuer Städte und Länder (76 Prozent). Doch selbst, wenn das alles stimmt, stören sich 81 Prozent der Befragten an der Trennung von Freunden und Familie.

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Ungeduld
91 Prozent der deutschen Geschäftsreisenden sind genervt von langen Wartezeiten. Somit sind die deutschen Reisenden noch ungeduldiger als der globale Durchschnitt mit 87 Prozent.

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Eine ähnliche Entwicklung erwarten die beiden Reisedienstleister in der internationalen Hotellerie, allerdings mit regionalen Unterschieden: In Lateinamerika werden die Zimmerpreise tendenziell eher nachgeben, in der Region Asien und Pazifik ist die Entwicklung je nach Land uneinheitlich. Bei der Bahn, in der Mietwagenbranche und im Taxigewerbe wiederum dürften die neuen Marktteilnehmer wie Airbnb oder Uber mit ihren Sharing-Economy-Angeboten dafür sorgen, dass die traditionellen Anbieter kaum Chancen haben, ihre Preise zu erhöhen.

10. Riad (Saudi-Arabien)

In der Hauptstadt des Königreichs müssen Geschäftsreisende durchschnittlich mit 495 Dollar am Tag rechnen, vor allem das Essen ist teuer. Erstmals hat der Reiseanbieter BCD Travel die Kosten speziell für Business-Reisende berechnet. Dabei wurden Hotelpreise, sowie Transport- und Essenskosten verglichen.

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9. Oslo (Norwegen)

Eine vergleichsweise günstige Stadt, zumindest in Europa, ist die norwegische Hauptstadt Oslo. 497 Dollar kosten Transport, Verpflegung und Übernachtung hier.

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8. Paris (Frankreich)

502 Dollar am Tag geben Geschäftsreisende in der französischen Hauptstadt durchschnittlich aus. Auch für Unternehmen ist Paris besonders teuer: Angesichts sinkender Mieten, der Dollar-Aufwertung und des schwachen Euro ist die Stadt erstmals seit Mitte 2012 unter die 100.000er-Marke pro Mitarbeiter gerutscht. 97.198 Dollar kostete die Miete im Dezember 2014 im Durchschnitt.

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7. London (Großbritannien)

In der britischen Hauptstadt zahlen Business Traveler durchschnittlich 508 Dollar am Tag.

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6. Zürich (Schweiz)

Mit 509 Dollar am Tag ist Zürich nicht die teuerste Stadt der Schweiz - zumindest nicht für Geschäftsreisende. Einer Untersuchung des "The Economist-Instituts" zufolge ist sie allerdings mit Abstand die teuerste Stadt der Welt. Das Institut untersuchte 130 Städte, veröffentlichte aber immer nur die zehn teuersten und die zehn günstigsten Städte.

Foto: dpa

5. Hongkong

Eine Geschäftsreise in die Sonderverwaltungszone kostet Reisende 523 Dollar am Tag.

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4. Stavanger (Norwegen)

Idyllisch sieht es im Hafen der viertgrößten Stadt Norwegens auf, in deren Großraum mehr als 200.000 Menschen leben. Sie ist übrigens eine der Städte mit einem hohen Anteil bebauten Stadtareals. Geschäftsreisende müssen tief in die Tasche kaufen: 524 Dollar kosten hier Übernachtung und Verpflegung am Tag.

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3. Stockholm (Schweden)

Auf dem Bild sind zwar die dänische Königin Margrethe II. und Prinz Henrik zu sehen. Sie sind aber in der schwedischen Hauptstadt Stockholm zu Gast, um am Hofe ein Fest von Prinzessin Viktoria zu feiern, Übernachtung und königliches Dinner sicher einbegriffen. Geschäftsreisende müssen hier am Tag 528 Dollar in die Hand nehmen.

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2. Genf (Schweiz)

Wegen des starken Frankens gehört Genf nicht nur zur teuersten Stadt der Schweiz, sondern ist laut "Economist" eine der teuersten Städte zum Leben. Das gilt auch für Geschäftsreisende: Mit 547 Dollar müssen sie am Tag rechnen.

Foto: dpa/dpaweb

1. Caracas (Venezuela)

Auf 611 Dollar am Tag belaufen sich die Kosten für Hotel und Verpflegung in der Hauptstadt Venezuelas, die gleichzeitig auch die größte Stadt des Landes ist.

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CWT sieht darüber hinaus längerfristig das Risiko von Preiserhöhungen durch die fortschreitende Konzentration in der internationalen Hotellerie. Die Übernahme der Holding FRHI Hotels & Resorts mit den Marken Fairmont, Raffles und Swissotels durch Accor und der Merger von Marriott und Starwood Ende 2015 sieht CWT als Schachzug der traditionellen Kettenhotellerie gegen die neuen Sharing-Anbieter wie Airbnb. Das veränderte Kräfteverhältnis sollten Firmenkunden aber im Auge behalten.

„Bei Hotels mit geringerem Buchungsvolumen können Einkäufer auch künftig die Möglichkeiten der dynamischen Preisgestaltung nutzen, vorausgesetzt, es lassen sich Rabatte von 15 bis 20 Prozent auf die beste verfügbare Rate aushandeln“, so die Empfehlung der CWT-Experten.

Sechs Tipps für umweltschonende Geschäftsreisen
Flugzeug-, Auto- und Bahnverkehr belasten Klima und Umwelt. Eine gründliche Planung ist daher wichtig: Lässt sich der Auswärtstermin mit anderen Terminen in der Nähe verbinden? Wenn der Mitarbeiter mehrere Tage vor Ort ist, kann er dann am Zielort übernachten, statt mehrfach an- und abzureisen? Und wenn mehrere Kollegen reisen, können sie beispielsweise Fahrgemeinschaften bilden?
Wie klimafreundlich Mitarbeiter reisen, hängt stark von der Wahl des Verkehrsmittels ab. Die Bahn gilt im Allgemeinen als das Verkehrsmittel mit der günstigsten CO2-Bilanz im Vergleich zu Flugzeug und Auto. Häufig lassen sich Flüge nicht vermeiden, da die Reisenden ansonsten zu viel Zeit verlieren würden. Aber auf vielen kürzeren Strecken, vor allem im Inland, ist die Bahn eine gute Alternative. Zudem sind Bahnhöfe in der Regel zentraler gelegen als Flughäfen, so dass sich unter Umständen lange Taxifahrten erübrigen.
Bei schlechten Flug- oder Bahnverbindungen weichen Geschäftsreisende gerne auf Mietwagen aus. Das ist zwar generell nicht die nachhaltigste Art zu reisen, jedoch verfügen manche Autovermieter inzwischen über eine "grüne Flotte", bieten also emissionsarme Modelle an, beispielsweise mit Hybridantrieb.
Auch Hotels haben erkannt, dass sie mit einer Öko-Strategie bei ihren Gästen punkten können. Viele werben damit, dass sie etwa ihren eigenen Strom erzeugen, Strom oder Wasser sparen, übermäßige Müllproduktion vermeiden, recycelte Materialien für ihre Ausstattung verwenden oder in ihrer Küche auf regionale Lebensmittel und Fairtrade-Produkte setzen.
Oft finden Termine in der unmittelbaren Umgebung statt. Viele Geschäftsleute wollen dann trotzdem nicht auf ihren Firmenwagen verzichten und nehmen dafür sogar die stressige Parkplatzsuche in der Stadt in Kauf. Nachhaltiger wäre es, wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter dazu motivieren würden, auf den öffentlichen Nahverkehr oder mittlerweile weit verbreitete Carsharing-Angebote umzusteigen, oder ein Firmenfahrrad zu nutzen.
Um zu analysieren, wie klimafreundlich bislang Mitarbeiter reisen, können Unternehmen CO2-Reportings erstellen lassen. Professionelle Geschäftsreisebüros bieten diesen Service an. Auf Basis dieser Datenauswertung können die Unternehmen Ziele definieren, wie weit sie ihre Öko-Bilanz verbessern wollen, sowie konkrete Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen.

In Europa spüren die Fluggesellschaften weiterhin erheblichen Gegenwind: starke Schwankungen in der touristischen Nachfrage durch Angst vor Terror, auf Langstrecken der anhaltende Wettbewerbsdruck durch Golf-Fluglinien wie Emirates oder Etihad, auf Kurz- und Mittelstrecken die wachsende Präsenz von Low-Cost-Carriern wie Ryanair oder Easyjet und dazu die schwache Wirtschaftsentwicklung in Südeuropa machen den etablierten Linien wie Lufthansa, British Airways oder Air France das Leben schwer.

Der Wertverlust des britischen Pfunds nach der Brexit-Entscheidung führten kurzfristig zu einer Verteuerung von Reisen mit Start in Großbritannien, für Geschäftsreisende aus Deutschland wurde es billiger. Die mittel- bis langfristigen Auswirkungen des Brexit auf Volumen und Preisentwicklung lassen sich nach Ansicht der GBT-Experten aber nur schwer abschätzen. Auf Kurz- und Mittelstrecken prognostiziert American Express für Großbritannien Tarife, die 2017 um etwa zwei Prozent niedriger ausfallen als im letzten Jahr, auf Langstrecken werden in der vor allem von Geschäftsreisenden genutzten Business Class sogar Preissenkungen um drei Prozent erwartet.

Deutsche Geschäftsreisende müssen dagegen mit leicht steigenden Flugtarifen rechnen: auf Kurz- und Mittelstrecken um rund drei Prozent, auf Langstrecken in der Business um 1,5 Prozent.

Platz 10: Apple-TV    

Ihre eigenen iTunes-Medien auf dem Hotelfernseher abspielen wollen ein Prozent der Geschäftsreisenden. Somit ist Apple TV, die Set-Top-Box des US-Computerriesen, für die meisten nur ein nettes Extra. Was Geschäftsleute auf Dienstreise in ihrem Hotelzimmer wünschen, hat das ApartHotel „Residenz Am Deutschen Theater“ in Berlin 150 Stammgäste gefragt. Heraus kaum folgende Liste.

Foto: ApartHotel Residenz Am Deutschen Theater

Platz 9: Büromaterial

Papier, Stifte, Klammern & Co. wünschen sich drei Prozent der Geschäftsleute in Hotels. Da die meisten das nötige Büromaterial ohnehin dabei haben, ist es in der Prioritätenliste weit unten angesiedelt.

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Platz 8: Kopierer

Die Möglichkeit zur Kopie im Hotelzimmer hätten gerne fünf Prozent der Befragten. Auch dies ist somit eher ein nettes Extra. Wer seinem Geschäftspartner etwa ein Dokument in die Hand drücken will, kann es ihm schließlich auch abfotografieren und per Mail senden.

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Platz 7: Fernseher im Schlafzimmer

Ein Fernseher im Wohnzimmer der Business-Suite allein reicht neun Prozent der Dienstreisenden nicht: Sie wollen auch in ihrem Schlafzimmer Fernsehen schauen.

Foto: dpa

Platz 6: Hosenbügler

Ob Seminare, Geschäftsessen, Konferenzen oder Präsentationen: Auf Geschäftsreisen wird hauptsächlich gesessen. Um die Hose danach schnell von Knitterfalten zu befreien, wünschen sich 17 Prozent einen Hosenbügler auf ihrem Zimmer.

Foto: Fotolia

Platz 5: Laserdrucker

Wer noch Dokumente für einen Geschäftstermin ausdrucken möchte, kann einen Drucker gut gebrauchen. Daher geben 22 Prozent in der Umfrage an, sich einen Laserdrucker in einem Business-Zimmer zu wünschen.

Foto: dpa

Platz 4: Pinnwand oder ein Whiteboard für Notizen

Um wichtige Notizen aufzuschreiben und prominent im Zimmer zu platzieren, erwarten 28 Prozent der Befragten ein Whiteboard oder zumindest eine Pinnwand in ihrem Hotelzimmer.

Foto: Fotolia

Platz 3: Kaffeemaschine

Immer schnell einen Kaffee zur Hand möchte gerne knapp die Hälfte der Geschäftsreisenden.47 Prozent erwarten daher eine Kaffeemaschine auf ihrem Zimmer.

Foto: dapd

Platz 2: Stummer Diener

Ebenso knapp die Hälfte möchte einen stummen Diener auf dem Zimmer haben. So kann man seine Kleidung stets griffbereit und knitterfrei platzieren. 49 Prozent der Befragten haben ihn auf ihre Wunschliste gesetzt.

Foto: WirtschaftsWoche

Platz 1: Hometrainer

Viele Geschäftsreisen bestehen aus ständigem Sitzen, Snacks zwischendurch und auch mal aus einem ausuferndem Essen am Abend. Um schlank zu bleiben, möchten 64 Prozent der Geschäftsreisenden gerne auf ihrem Zimmer trainieren. Daher hat ein Hometrainer oberste Priorität als Businessausstattung in Hotlezimmern.

Foto: dpa

Bei den Hotelpreisen in erwarten die Experten kaum Veränderungen. „Die politische und wirtschaftliche Verunsicherung in Europa ebnen die Hotelnachfrage ein, obwohl die Kapazitäten an vielen Orten zu knapp sind“, heißt es im GBT-Global-Forecast. Die Spekulation, dass der schwache Pfund-Kurs dazu führen könnte, dass mehr Briten ihren Urlaub in der Heimat verbringen und dadurch die Preise für Hotelzimmer steigen könnten, teilt American Express nicht.

1. Akkus checken

Wer in die USA reist, sollte kontrollieren, ob die Akkus von Smartphone, Tablet oder Laptop noch ausreichend aufgeladen sind. Wer eine leere Batterie hat, wird an der Sicherheitskontrolle Probleme bekommen. Die neue Regelung wurde vergangene Woche bekannt gegeben. Die USA wollen so verhindern, dass Sprengstoff in den Geräten ist und diese als Bombe benutzt werden.

Foto: Marcel Stahn

2. Hemden packen

Um Anzughemden gut zu verpacken, gibt es einige Tricks. Zum einen bleiben sie länger glatt, wenn dünnes Seidenpapier zwischen die einzelnen Hemden kommt. Auch der Kragen hält den Langstreckenflug gut aus, wenn er mit Hilfe eines gerollten Gürtels „ausgelegt“ wird.

Foto: Marcel Stahn

3. Mit Kollegen reisen

Fliegen Sie mit Ihrem Kollegen gemeinsam, wählen Sie den Fenster- und den Gangplatz einer Reihe aus. Oft bleibt der Sitz in der Mitte dann frei. Sollte dennoch jemand dort reserviert haben, können Sie immer noch tauschen.

Foto: dpa

4. Koffer kennzeichnen

Ein großer „Zerbrechlich“-Kleber am Koffer kann die Wartezeit verkürzen. Mit etwas Glück achten die Flughafenmitarbeiter darauf und packen den Koffer auf das übrige Gepäck. Der Zwischenstopp an der Gepäckausgabe ist dann entsprechend kürzer.

Foto: dapd

5. Dokumente einscannen

Gerade auf Geschäftsreisen kann es hektisch werden, schnell wird auf einen anderen Flug oder Zug umgebucht. Geht in der Eile etwas verloren, kann das zum Problem werden – vor allem, wenn es sich um wichtige Dokumente wie Reisepass, Visum oder Ticket handelt. Wer Stress vermeiden will, scannt die Papiere vorher ein und speichert alles auf dem Tablet.

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6. Notfallplan erstellen

Insbesondere wer verreist und zu Hause Familie hat, sollte einen Notfallplan erstellen. Wer passt auf die Kinder auf, wenn Partner oder Partnerin ebenfalls weg müssen oder krankheitsbedingt ausfallen.

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7. Ruhezonen nutzen

Insbesondere für Introvertierte können Geschäftsreisen zum Problem werden, wenn die eigenen Rückzugsorte und Ruhezonen fehlen. Mit ein paar Tricks lassen diese sich allerdings wieder einbauen. Experten raten beispielsweise dazu, beim Mittag das Dessert wegzulassen und die Zeit lieber für einen kurzen Mittagsschlaf zu nutzen. Wer es sich leisten kann, fliegt natürlich Business Class, da ist in der Regel mehr Ruhe als in der Economy Class.

Foto: CLARK/obs

8. Kultur respektieren

Wollen Sie erfolgreich sein auf Ihrer Reise, halten Sie sich an die jeweilige Kultur. In Asien beispielsweise gehört das Überreichen der Visitenkarte mit beiden Händen zu Beginn des Gesprächs zum guten Ton. Auch angenommen wird das Kärtchen mit beiden Händen.

Foto: AP

9. Ordnung schaffen

Gerade im Handgepäck müssen meistens viele Kabel aufbewahrt werden. Das Ladegerät fürs Smartphone, Headsets oder das Ladekabel für den Laptop. Ordnung bringt es, wenn man zumindest die kleineren Kabel gesondert aufbewahrt, beispielsweise in einem Brillenetui.

Foto: Marcel Stahn

10. Apps nutzen  

Wer in einer fremden Stadt ankommt, braucht oft das Smartphone, um sich zum richtigen Ort zu navigieren. Schwierig wird es im Ausland, das mobile Surfen kann da schnell teuer werden. Gibt man bei der Suche ‚ok maps‘ ein, speichert Google Maps die angezeigte Karte für die spätere Offline-Nutzung.

Foto: dpa

Auch in  europäischen Ländern mit stark wachsender Nachfrage, wie Irland oder Russland, dürften die Preis nur moderat steigen, in den Emiraten wiederum hält der anhaltende Bauboom in der Hotellerie die Preise für Hotelzimmer stabil, trotz starker Nachfrage.

In der Mietwagenbranche registriert GBT strukturelle Verschiebungen: „Reisende, die in Europa ein Auto buchen, entscheiden suchen zunehmend für umweltfreundliche Angebote, zum Beispiel für Hybrid- oder Elektrofahrzeuge“, heißt im Global Forecast. Die Mietwagenanbieter würden sich darauf zwar mit der Umstellung ihrer Flotten anpassen, würden aber durch die fehlende Infrastruktur gebremst. Bei den Preisen seien nur minimale Steigerungen zu erwarten: „Das wirtschaftliche Wachstum trifft auf den starken Wettbewerb unter den Mietwagen-Anbietern, weil die ihre regionalen Marktanteile ausbauen wollen.“

Geschäftsreisende sind ständig unterwegs, nur leider nicht immer auf dem direkten Weg von A nach B. Schuld sind die Fluggesellschaften, das Sicherheitspersonal oder technische Pannen. Der aktuelle „Cities & Trends Report“ zeigt allerdings: Es sind nicht immer nur die anderen. Oft machen es sich die Reisenden auch selbst schwer. BCD Travel die größten Stolpersteine analysiert.

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Fast 60 Prozent der Ärgernisse gehen laut BCD Travel von den Fluggesellschaften aus. Die genauere Aufschlüsselung der Rückmeldungen zeigt: Unvorhersehbare Verspätungen, verpasste Anschlussflüge und komplette Flugausfälle sind mit Abstand das nervigste Problem beim Reisen. Und kommen viel zu häufig vor. Sie machen rund zwei Drittel der den Fluggesellschaften zuzurechnenden Probleme aus. Gerade im Winter sorgen vereiste Landebahnen oft für Verspätungen. Das können wir zwar verstehen, doch aufregen tut es uns trotzdem.

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Sie stehen am Kofferband und warten auf Ihr Gepäck. Und warten. Und warten. Blöd gelaufen: Ihr Koffer mitsamt der wichtigen Unterlagen, die Sie vor dem nächsten Meeting noch durchsehen wollten, ist entweder noch in London oder schon auf dem Weg zum Ballermann. Auf jeden Fall hat er es nicht mit Ihnen bis nach Frankfurt geschafft. Bei immerhin 14 Prozent der den Fluggesellschaften zuzurechnenden Problemen handelt es sich um beschädigtes oder verlorengegangenes Gepäck.

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Die verstellte Rücklehne des Vordermanns, viel zu geschwätzige Sitznachbarn, kreischende Kinder und unbequeme Sitze – Fliegen ist kein Zuckerschlecken. Wer das nötige Kleingeld (oder einen spendablen Arbeitgeber) hat, kann diesen Problemen leicht aus dem Weg gehen, indem er einen Platz in der ersten Klasse bucht. Blöd nur, wenn es zu einer ungewollten Umbuchung kommt und man sich plötzlich doch wieder mit den Reise-Alltagsquerelen rumschlagen muss.

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Auch wer auf einen Mietwagen zurückgreift, muss sich auf Probleme einstellen: Am häufigsten ärgern sich die Befragten über Pannen mit dem Leihauto, Fehler bei der Abrechnung und nicht verfügbare Modelle. Darauf folgen Zeitverlust und Schwierigkeiten mit der Fahrzeuglieferung. So gab ein Reisender an, weder die Station noch das Auto vorgefunden zu haben, als er seinen online gebuchten Mietwagen abholen wollte. Die Erklärung: Der Betreiber hatte versäumt auf seiner Homepage anzugeben, dass die Station bereits seit längerem geschlossen war. Insgesamt sind die Mietwagenanbieter laut Studie für acht Prozent der Probleme verantwortlich.

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Wenn man am Zielflughafen gelandet ist, hat man das Schlimmste bereits hinter sich. Das bedeutet allerdings nicht, dass nichts mehr schief gehen kann. Sechs Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Reise durch das Hotel problematisch wurde. Denkbar sind hier viele Ärgernisse: Schimmel an den Wänden, nervige Baustellen oder Rezeptionen, die Zimmer doppelt vergeben. Reisende haben ihren Trip erst dann problemlos überstanden, wenn sie wieder in ihrem eigenen Bett liegen.

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Manchmal ist es auch eine höhere Gewalt, die einem einen Strich durch die Rechnung macht. Nicht zuletzt verhageln durch widrige Wetterbedingungen annullierte oder verspätete Flüge die Geschäftsreise (drei Prozent).

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Das sogenannte Bahn-Bashing ist in Deutschland Volkssport. Es gibt wohl kaum eine andere Branche, die sich mit so vielen feindlich gesonnen Kunden herumschlagen muss. Da überrascht es doch ein wenig, dass nur drei Prozent der von den Befragten angegebenen Probleme beim Reisen auf die Bahn zurückzuführen sind.

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Fragebögen, Nacktscanner, ständige Überwachung – Sicherheitskontrollen sind nervig. Wir wollen zwar sicher reisen, gleichzeitig lässt sich aber niemand gerne wie ein potentieller Terrorist behandelt. Dennoch kommen die Securitys bei den Reisenden gut weg: Nur ein Prozent der Probleme beim Reisen haben ihren Ursprung beim Sicherheitspersonal.

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Reisende kennen den Spruch: Seien Sie zwei Stunden vor Abflug am Schalter. Die meisten kommen deutlich später – und manche schaffen es gar nicht mehr. Gründe dafür gibt es zuhauf: Verkehrsstau, die vergebliche Suche nach einem Parkplatz oder vergessene Reisedokumente, die einen nochmals zur Heimkehr zwingen. In den meisten Fällen muss sich der Reisende an die eigene Nase fassen, denn wer zu spät am Check-In-Schalter erscheint, hat in der Regel falsch kalkuliert. Rund 20 Prozent aller Probleme hat der Reisende laut BCD Travel selbst verschuldet. Etwas mehr als jeder Dritte Fall betrifft die Reisenden, die sich zu lange Zeit gelassen haben.

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Für denjenigen, der zwar zwei Stunden vor Check-In am Flughafen ist, am Schalter aber feststellt, dass er ein ungültiges oder gar kein Visum hat, endet die Reise in der Regel schon am Abreisetag. Wer in die Ferne will, sollte sich deshalb rechtzeitig über die Einreisebestimmungen seines Ziellandes informieren. In 26 Prozent der Fälle, in denen der Reisende die Schuld an der verpatzten Reise trägt, war das nicht der Fall.

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Verlorengegangene Tickets machen weitere elf Prozent der selbstverschuldeten Probleme aus, der Rest fällt unter die Kategorie „Sonstiges“. Hier finden sich kuriose Anekdoten von Flugbuchungen für den falschen Monat oder dem Betanken des angemieteten Benziners mit Dieselkraftstoff. Auch eine Hotelbuchung in der „falschen“ Neustadt kann bei über 20 Städten dieses Namens schon mal vorkommen.

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Starker Wettbewerb am US-Himmel sorgt für fallende Tarife

In Nordamerika führen Überkapazitäten und starker Wettbewerb zwischen klassischen Fluggesellschaften und Low-Cost-Carriern auf stark frequentierten Strecken im kommenden zu tendenziell eher sinkenden Tarifen, GBT prognostiziert in den USA und Kanada Preisrückgänge um knapp vier Prozent auf Kurz- und Mittelstrecken und um 2,3 Prozent auf Langstrecken in der Business. Damit der Preiswettbewerb keine zu großen Löcher in die Kassen der Fluggesellschaften reißt, versuchen die allerdings ihre Einnahmen durch höhere Zusatzentgelte auszugleichen.

Die Fluggesellschaften beweisen bei der Suche nach neuen Umsatzquellen Phantasie: Snacks und Getränke kosten ebenso extra wie Platzreservierungen im Voraus oder zusätzliches Gepäck.

Noch stärker ist der Tarifverfall in Lateinamerika. Für Brasilien haben die Experten ein Minus von vier, für Argentinien sogar von 6,5 Prozent auf Kurz- und Mittelstrecken im Vergleich zu 2016 berechnet, auf Langstrecken in der Business sind nur Preissenkungen um bis zu zwei Prozent zu erwarten. Ausschlaggebend seien Überkapazitäten, politische Turbulenzen und der Währungsverfall. Ausgenommen von dieser Entwicklung sind nur Chile und Mexiko, wo American Express wegen der guten konjunkturellen Entwicklung Preissteigerungen um bis zu ein Prozent erwartet.

Man muss nicht immer alles falten. Eine platzsparende und faltenfreie Alternative ist das Aufrollen. Diese Methode eignet sich für alle weichen Kleidungsstücke, wie T-Shirts, Hosen und Hemden.

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Ein praktisches Hilfsmittel, um die Form des Hemdkragens zu erhalten, ist der Gürtel. Diesen einfach zusammenrollen und im Kragen platzieren. Das verhindert ebenso das lose Rumfliegen des Gürtels im Koffer.

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Das Jackett lässt sich während der Geschäftsreise nur schwierig auf die Schnelle reinigen. Deswegen lieber vorsorgen und Flusen und Flecken umgehen. Hierzu die Schulterpolster auf links drehen und die Außenseite das Jacketts nach Innen falten.

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Damit Ihr Shampoo nicht ausläuft, einfach ein Stück Frischhaltefolie zwischen Kosmetikflasche und Deckel platzieren.

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Die Flügelklammer bietet eine gute Möglichkeit um Schäden durch den Rasierer zu vermeiden. Die Klinge einfach mit der Klammer umschließen und so Kleidung und Elektrogeräte vor Kratzern schützen.

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Die in verschiedenen Größen erhältlichen Flügelklammern eignen sich außerdem sehr gut dazu, nervigen Kabelsalat zu vermeiden. Um den Überblick über sämtliche USB-Sticks, Ladekabel und so weiter zu behalten ist es ratsam diese in einer Box, zum Beispiel einem Brillenetui, zu verstauen.

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Sollten Sie den Ladestecker des Handys oder Tablets doch einmal vergessen, überprüfen Sie den Fernseher im Hotelzimmer. Die meisten Geräte verfügen über einen USB-Anschluss, der das Aufladen ermöglicht.

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Für einen guten Start in einen langen Arbeitstag kann es helfen den aktuellen Lieblingssong noch einmal in voller Lautstärke aufzudrehen. Dabei hilft eine gewöhnliche Kaffeetasse, die als Resonanzraum dient und die Lautstärke Ihres Smartphones verstärkt. So sparen Sie sich den Platz für externe Lautsprecher im Koffer.

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Das Wechselpaar Schuhe bietet viel Hohlraum zum Verstauen. Nutzen Sie diesen für Socken. So erzeugen die kein Chaos in Ihrem Koffer und halten den Schuh gleichzeitig in Form.

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Benutzen Sie doch einfach Ihre Visitenkarte anstatt der üblichen Adressinformation im Gepäckanhänger. In die Plastikhüllen passen meist mehrere Exemplare. So sparen Sie sich das separate Etui.

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Hotelzimmer werden in Nord- und Lateinamerika dagegen eher etwas teurer. In den USA, wo viele neue Hotels entstanden sind, dürften die Übernachtungspreise nach GBT-Berechnungen um 3,6 Prozent steigen, in Chile wegen der positiven Wirtschaftsentwicklung um 3,5 Prozent. Höhere Übernachtungsbudgets müssen Geschäftsreisende mit Ziel Argentinien einplanen: American Express erwartet hier Preissteigerungen um fast 16 Prozent.

Mietwagen sollten sowohl in Nord- wie in Lateinamerika nicht teurer werden, prognostiziert der Global Travel Forecast. In den USA bremsen die hohen Fahrzeugbestände der Autovermieter den Preiserhöhungsspielraum, in Lateinamerika die wirtschaftlich schwache Entwicklung. Wie die Fluggesellschaften werden aber auch die Autoverleiher versuchen, ihre Zusatzentgelte anzuheben. Taxi-Unternehmen und Limousinen-Services wiederum stehen besonders unter Druck, weil Sharing-Economy-Anbieter wie UberTM und LyftTM ihr Firmenkunden-Angebot ständig ausbauen.

Stabile Flugtarife in Asien/Pazifik, Hotelzimmer etwas teurer

Die Flugpreise in der Region Asien/Pazifik werden sich 2017 gegenüber dem Vorjahr kaum ändern, nur auf einigen Kurz- und Mittelstrecken und in der Business Class sind moderate Tariferhöhungen um maximal 1,5 Prozent zu erwarten, heißt es im GBT-Global-Forecast. Überkapazitäten sorgen trotz steigender Nachfrage für Stabilität. Potenzieller Preistreiber ist die wachsende Mittelklasse in China und Indien, wo sich immer mehr Menschen einen oder mehrere Urlaube im Jahr leisten können. Indien hat inzwischen China als das am schnellsten wachsende Land der Region abgelöst.

„2017 dürfte die Kapazitätsentwicklung mit der wachsenden Nachfrage gerade noch Schritt halten“, glauben die GBT-Experten.

Die Hotellerie der Region kann sich im neuen Jahr über steigende Zimmerpreise freuen, allerdings mit starken Unterschieden je nach Land. In Indien, Japan und Australien erwartet American Express Preissteigerungen um drei Prozent, in China und Singapur nur um ein bis 1,5 Prozent. Hauptursache sind wiederum die wachsende chinesische Mittelklasse und die gute Konjunkturentwicklung in Indien. Unabhängig von der Gesamtentwicklung müssen Reisende mit Ziel Sydney oder Tokio mit steigenden Zimmerpreisen rechnen, weil dort kaum neue Kapazitäten entstanden sind.

Wie in Europa und den USA spüren die Mietwagenunternehmen in vielen Ländern der Region Asien/Pazifik die wachsende Konkurrenz der Sharing-Economy-Anbieter: Vor allem in Indien und China gewinnen regionale Neugründungen wie internationale Anbieter aus diesen Segment Marktanteile. In Australien, dem größten Mietwagenmarkt der Region, sind Preisveränderungen eher unwahrscheinlich: „Die steigende Nachfrage von Besuchern, die vom schwachen australischen Dollar partizipieren, gleichen die konjunkturellen Schwächen aus.“

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