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dm, Ikea, Apple Chinesische Fälscher lieben Handelsmarken

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Wer noch Opfer von Fälschungen wurde

Selbst die berüchtigte US-Investmentbank Goldman Sachs hat eine chinesische Doppelgängerin, wie im August zahlreiche Medien berichteten. Die chinesischen Goldmänner residieren in der südchinesischen Industriestadt Shenzhen nicht weit von Hongkong. Die Namensgleichheit war angeblich ein Zufall, das Unternehmen hat mit dem Original aus den USA nichts zu tun.

Ähnliche Erfahrungen der dritten Art wie dm haben auch schon andere bekannte Marken in China gemacht. So entdeckte ein amerikanischer Blogger 2011 in der südchinesischen Stadt Kunming ein Geschäft mit dem Apple-Markenzeichen. Dabei handelte es sich auf den ersten Blick um perfekte Adaptionen des Ladenkonzepts der großen Computer- und Smartphone-Marke aus den USA.

Produktpiraterie im Maschinen- und Anlagebau

Selbst die mit den typischen blauen T-Shirts ausgestatteten Angestellten sollen geglaubt haben, in echten Apple Stores zu arbeiten. Echt waren immerhin die dort verkauften Produkte. Ob sich die größtenteils chinesischsprachige Kundschaft an der falsch buchstabierten Aufschrift „Apple Stoer“ gestört hat, ist dagegen nicht überliefert. Als der Fall bekannt wurde, schritten die chinesischen Behörden sofort ein und überprüften die Lizenzen fast aller Elektronikläden in der Stadt. Dabei fanden die Beamten insgesamt fünf „faule Äpfel“.

Auch eine angebliche Porsche-Niederlassung wurde in Kunming gesichtet. Für die Originale Apple und Porsche dürfte der wirtschaftliche Schaden homöopathisch niedrig gewesen sein, denn ihre chinesischen Pendants standen damals hunderte Kilometer entfernt in den großen Küstenstädten, kaum im Landesinneren.

In Arbeit
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Ganz nah am Original arbeitete auch eine 2011 entdeckte chinesische Möbelkette, ebenfalls vertreten in Kunming. Nicht nur deren Firmenfarben Gelb und Blau folgen dem Markenauftritt von Ikea aus Schweden. Auch ihr Name klingt ähnlich wie der ins Chinesische übersetzte Name des skandinavischen Möbelriesen. Vor allem aber sind die Verkaufsflächen in starker Anlehnung auf das große Vorbild gestaltet.

Bis hin zum Kundenrestaurant im minimalistischen Kantinencharme. Nur die unverwechselbaren schwedischen Fleischbällchen Köttbullar mit Preiselbeeren dürften in China etwas anders geschmeckt haben.

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